„Wir schaffen das“. Operation gelungen. Patient tot.

Nicht mehr und nicht weniger als eine beiläufige Kriegserklärung an den IS gehörte zu den Tagesordnungspunkten der Sommer-Pressekonferenz der Bundeskanzlerin. Allen Verschleisserscheinungen nach 11 Jahren am Steuer zum Trotz beharrte die Physikerin auf der Alternativlosigkeit des Mantras „Wir schaffen das!“ Eine rätselhafte Fusion von Wundertüte und Urknall.
Hier finden Sie die wichtigsten Aussagen, Videos und eine Presseschau.

Zurück aus ihrem Urlaub in Südtirol kam Angela Merkel zur Erkenntnis:

„…dass insbesondere, wenn man zum Beispiel auf Berge steigt, das eine interessante Durchlüftung auch derjenigen Gehirnformationen ist, und dass das insgesamt der politischen Arbeit gut tut.“

merkel_sommer_pressekonferenz_fotoEigentlich führt Höhenluft zu einer Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff. Aber gerade das scheint bei Angela Merkel zur Freisetzung noch ungenutzter esoterischer Kräfte zu führen. Physiologisch auch zur Mobilisierung roter Blutkörperchen. Was fatalerweise das Risiko einer Thrombose erhöht und damit gleichzeitig die Schlaganfall-Wahrscheinlichkeit.

Die Anschläge in Bayern verurteilte Merkel als „barbarische Taten“. Sie seien erschütternd, bedrückend und auch deprimierend. Die Kanzlerin kündigte an, daß die Hintermänner des islamistischen Terrors von Würzburg und Ansbach aufgespürt und bestraft werden.

Merkels martialisch-mulmige Erklärung, daß wir uns „meinetwegen“ mit dem IS im „Krieg“ befänden,

„Ich glaube, dass wir uns in einem Kampf, meinetwegen auch in einem Krieg mit dem IS befinden“

fand ihren Rettungsring im fanfarenhaften Crescendo ihrer Rede:

„Wir schaffen das und wir haben im Übrigen in den elf letzten Monaten sehr sehr viel bereits geschafft.“

Angesprochen auf die zahlreichen Sex-Attacken durch Asylbewerber auf deutsche Frauen antwortete Merkel:

„dass wir ein Land sind, das das bewältigen kann“.

Eher um der Veranstaltung mehr Gewicht zu verleihen, kommt Merkel mit einer Auflistung aktueller Projekte und Wünsche um die Ecke, die sie „Neun-Punkte-Plan“ nennt. Alter Wein in neuen Schläuchen und mehr ineffizienter Ballast und Abklenkungsmanöver als eine göttliche Eingebung — François Hollande hatte den französischen Nationalfeiertag ähnlich schwülstig eröffnet, und die Stärke Frankreichs beschworen, nur um am Abernd in Nizza 84 Todesopfer zu beklagen.

Neun-Punkte-Plan:
  1. Ein Frühwarnsystem soll im Laufe des Asylverfahrens ober bei Integrationsmaßnahmen auf eine mögliche Radikalisierung eines Flüchtlings aufmerksam machen.
  2. Wo immer notwendig, soll auch der Bund mehr Personal einstellen und die technische Ausstattung verbessern.
  3. Außerdem sei es nun an der Zeit, Übungen für terroristische Großlagen durchzuführen, bei der unter Führung der Polizei auch die Bundeswehr eingebunden werden könne.
  4. Forschungsvorhaben zum islamistischen Terror und zur Radikalisierung von Menschen müssen fortgesetzt und ggf. erweitert werden.
  5. Schnellstmöglich soll die neue Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITIS) aufgebaut werden, um Internet-Kommunikation zu entschlüsseln.
  6. Ein neues europäisches Waffenrecht müsse rasch verabschiedet werden.
  7. Bestehende Dateien müssten in Europa besser vernetzt werden.
  8. Auch eine engere Zusammenarbeit mit befreundeten Diensten sieht der Katalog vor.
  9. Die Anstrengungen zur Rückführung von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer sollen intensiviert werden. Dabei müssten auch zum Beispiel in Afghanistan innerstaatliche Fluchtalternativen gefunden werden. Auch die Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Ländern müsse verbessert werden.

Auf die Ereignisse in der Türkei angesprochen, reagierte Merkel ausweichend:

„Die Sorge besteht darin, dass hier doch sehr hart vorgegangen wird und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit vielleicht nicht immer im Zentrum steht …“

Eine Aneinanderreihung nichtssagender Worthülsen und Floskeln.

Mit politisch korrekten Allgemeinplätzen wie „ich glaube“, „wir, alle gemeinsam“, oder „nicht zufriedenstellend“ „verbesserungsmöglich“
…auf einem guten Weg.
Das Patentrezept für Mantras und gebetsmühlenartige Reden.

Krücken für langatmige und inhaltlose Reden, in denen wenig bis nichts gesagt wird, und die summa summarum bestenfalls symbolische Handlungen und Aktionismus zeitigen.

Die Verantwortung des eigenen (Nicht-)Handelns wird abgewälzt.

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Von anderen Ländern fordert Merkel Solidarität für hausgemachte, verheerende politische Fehlentscheidungen. Schlimmer noch: Schuldzuweisungen an Länder, die sich einer aberwitzigen Politik verweigern.

Frau Merkel fordert Fairness. Wenn sie halb Europa in Brand setzt.

Probleme werden nicht gelöst, sondern verschleppt.

Bundeswehr, Ukraine, Türkei-Abhängigkeit, Euroschuldenkrise, Rußland, Staatsschlepperei, offene Grenzen.

Eine Pressekonferenz für mit der Regierung eng vernetzte Leitmedien. Wie immer. Allerdings wurde ein Journalist aufmüpfig:

„Was muss passieren, damit Sie einem Neustart nicht im Wege stehen?“


Nach Angela Merkels Hunnenrede („Wir schaffen das!“) zeigen sich die Auswirkungen ihrer fatalen Weichenstellung. Die Weisheit ist unter die Räder des Trendsetters „Willkommenskultur“ geraten. Das annus horribilis des Zauberlehrlings begann in der Silvesternacht in Köln und mündete in den Sommer des Schreckens. Alles wurde „bunt“ – nämlich blutrot. Nizza, München, Würzburg, Ansbach, Reutlingen. Pfarrer und Gläubige können sich selbst in Kirchen ihres Lebens nicht mehr sicher sein.
Angela Merkel tut nur das, was ohnehin nicht zu vermeiden ist: zu reagieren und Betroffenheits-Kundgebungen abzuhalten. Und erinnert an das klägliche Image eines betrunkenen Kapitäns. Statt wie andere Länder von Australien bis Austria den Kurs zu ändern, steuert Angela Merkel ihre TITANIC Deutschland auf den Eisberg nicht nur zu, sondern legt noch eine Schippe Alters-Starrsinn drauf.

Fazit: es bleibt bei der Masseneinwanderung. Merkel will (oder kann?) nichts daran ändern. Die Schlepperhilfe wird sogar noch ausgedehnt.

Widerstand dagegen kommt aus der Bevölkerung und aus dem Ausland.   Zuletzt etwa von Donald Trump und Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo.

WIR SCHAFFEN DAS! Operation gelungen. Patient tot.

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Meldungen zum Thema

  • Merkel verhöhnt das Land, das sie gewählt hat.
  • Im Tonprotokoll sagte Angela Merkel:

    „Dabei ist es im Übrigen völlig egal, ob mit den so vielen Flüchtlingen diese Flüchtlinge schon vor oder nach dem 4. September des vergangenen Jahres zu uns gekommen sind.“

    Im Protokoll auf der Textseite der Bundesregierung ist zu lesen:

    „Dabei ist es im Übrigen völlig egal, ob diese Flüchtlinge gemeinsam mit den so vielen Flüchtlingen schon vor oder nach dem 4. September des vergangenen Jahres zu uns gekommen sind.“

    Indem die Bundesregierung nachträglich den Satz umstellt und das Wort „gemeinsam“ einfügt, entschärft sie den Satz und entlastet die Bundeskanzlerin von Verantwortung.

  • Es ist ein Satz, der aufhorchen lässt: „Wir wissen ja seit den Anschlägen in Paris und aus bestimmten Registrierung schon vorher, dass der IS die Flüchtlingsbewegung genutzt hat, um Terroristen einzuschleusen“, sagte Angela Merkel. Lange war die offizielle Version in Deutschland anders. Es gebe keine Hinweise darauf, dass im Rahmen der Flüchtlingskrise auch Terroristen ins Land gekommen seien. Die Anschläge in Paris fanden im November vergangenen Jahres statt. Laut Merkel war der Regierung aber schon vorher, also inmitten der Flüchtlingskrise, klar, dass Gefährder ins Land kommen.
  • „Der Abgesang hat begonnen“, resümiert Fritz Goergen.
  • Wir werden von Idioten regiert. Merkel müsse in Zwangsjacke aus dem Kanzleramt abgeführt werden, meinte Björn Höcke in Erfurt vor über 2000 Demonstranten.
  • „Sind einwandernde Terroristen notwendiger Preis unserer Menschlichkeit?“ Merkels Antwort fiel lang und eiertänzerisch aus.
  • Die Bundesregierung berichtet:

    Merkel bekräftigte, dass Deutschland als starkes Land sich dieser Herausforderung stelle und dabei bei seinen Grundsätzen bleibe: Politisch Verfolgte erhielten Asyl und Menschen, die vor Krieg flüchteten, Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention.
    Sie habe vor einem Jahr gesagt: „Wir schaffen das.“ Sie habe nicht gesagt, dass es eine leichte Aufgabe werden würde, so Merkel. Auch heute sei sie überzeugt, dass Deutschland diese nationale Aufgabe bewältigen könne. Deutschland helfe Menschen in Not, müsse zugleich auch den Terror bekämpfen, den Bürgern Sicherheit geben und die Integrationsmaßnahmen vorantreiben. Es gehe darum, Freiheit und Sicherheit in eine Balance zu bringen, damit „wir unsere Art zu leben, weiterleben können“. Deshalb müsse der Staat seiner Aufgabe gerecht werden, das weitest mögliche Vertrauen wieder herzustellen. „Daran arbeiten wir“, so Merkel.

  • Die CSU-Spitze ist unzufrieden mit der gestrigen Rede von Kanzlerin Merkel zu den jüngsten Gewalttaten in Bayern. Finanzminister Söder sagte am Rande der Kabinettsklausur in St. Quirin am Tegernsee, er hätte sich mehr erwartet. Söder kritisierte insbesondere, dass die Kanzlerin ihren berühmt gewordenen Satz „Wir schaffen das“ bekräftigt habe. Das sei in diesen Zeiten nicht das richtige Motto – und der Satz werde nicht richtiger dadurch, dass man ihn wiederhole, so Söder. Es sei und bleibe ein historischer Fehler, die Grenzen unkontrolliert zu öffnen – und das werde langsam allen bewusst. Auch der Fraktionschef der Freien Wähler, Aiwanger, kritisierte Merkels Auftritt. Sie habe sich in ihrer Rechthaberei verrannt, sagte Aiwanger. Es sei ihr politisches Versagen, Millionen von Menschen grundgesetzwidrig ins Land zu lassen, von denen bis heute etwa eine Million nicht ordentlich identifiziert seien.
  • Sahra Wagenknecht schreibt zu Merkels Pressekonferenz: „„Merkels Neun-Punkte-Plan für mehr Sicherheit klammert die wichtigsten Fragen aus. Wer wirklich für mehr Sicherheit sorgen will, muss aufhören, sich an Öl- und Gaskriegen im Nahen und Mittleren Osten mit unzähligen zivilen Opfern zu beteiligen, muss die logistische Unterstützung der US-Drohnenmorde einstellen und Waffenexporte in Krisengebiete sofort stoppen.
  • Die Vierte Gewalt bejubelt ihre Kanzlerin. Die Reinigungskräfte mussten bestimmt schwer schuften, um all die Schleimspuren wegzuwischen, die die Journalisten in der Bundespressekonferenz hinterlassen haben, als sie mit glasigen Blicken an der Lippe der Kanzlerin hingen. So links war noch kein Regierungsoberhaupt, dass sie von Antifa-Schreibern so dermaßen verehrt wurde. Wir leben im Zeitalter des Anti-Journalismus. So die JouWatch-Presseschau.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel versicherte auf der Pressekonferenz, dass sie nach den jüngsten Terroranschlägen ihre Asylpolitik nicht ändern wird. Merkel erklärte, die Masseneinwanderung sei eine „historische Verpflichtung“ für die Deutschen und eine „historische Herausforderung in Zeiten der Globalisierung“. Angesprochen auf die zahlreichen Sex-Attacken durch Asylbewerber auf deutsche Frauen antwortete sie, „dass wir ein Land sind, das das bewältigen kann“.
  • Mit ihrer Sommerkonferenz wollte sich die Kanzlerin zu den aktuellen Krisen erklären, die Kritik fällt hart aus. Merkel würde wohl auch den Untergang der „Titanic“ als „Bewährungsprobe“ bezeichnen. So resümiert die Springer-Welt die Pressestimmen, aber schreibt selber, Merkel tue genau das Richtige und habe eine ruhige Willenskraft ausgestrahlt.
  • Für diesen Auftritt hätte Angela Merkel ihren Urlaub nicht zu unterbrechen brauchen. In Berlin nichts Neues.
  • Sie hat keine Argumente für ihr Handeln außer dem unerfüllbaren Versprechen ‚Wir schaffen das‘ und dem Gipfel der Heuchelei: Der Zwang humanitären Handelns. Mit dieser dialektischen Umdeutung eines Moralbegriffes aus der höchsten Menschlichkeitsphilosophie deckt sie ihr politisches Ziel, die deutsche Nation auszulöschen.
  • „Chance vertan“, resümiert Peter Helmes.
  • Das Land gespalten, seine Bürger zutiefst verunsichert? „Wir schaffen das!“ Sexuelle Übergriffe auf Frauen in Freibädern und bei Festivals? „Wir schaffen das!“ Terroranschläge von Islamisten in Deutschland? „Wir schaffen das!“ Es scheint, als habe Angela Merkel den Kontakt zum realexistierenden Deutschland mittlerweile verloren. Merkel sind die Folgen ihrer Politik völlig egal.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle verpflichten uns nicht. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

3 Kommentare zu “„Wir schaffen das“. Operation gelungen. Patient tot.”

  1. Einfach Klasse, wie Philolaos, der Menschenfreund, Merkels Rede rezipiert! So kurz, knapp, witzig, kenntnis- und geistreich ist mir bislang kein Kommentar zu Merkels Murks unter die Augen gekommen. Es ist ein Armutszeugnis für diese Millionen Wähler, die mehr als zehn Jahre lang diesen manipulativen Matsch ertragen haben und noch ertragen. Wie diese Wähler Merkel wollen, so haben und tragen die Menschen selbst Schuld an der hoch kochenden Gewalt im Land.

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  2. Birgit K. kommentiert auf „Bayern ist frei“ wie folgt:

    „Mit dieser PK hat Merkel die gesamte deutsche Bevölkerung verhöhnt!
    Was ist geschehen in den letzten 11 Monaten :
    Gruppenvergewaltigungen
    Einzelvergewaltigungen
    Vermehrte Diebstähle
    Raub überdimensional
    Sexuelle Belästigungen
    Terror
    Anschläge
    Gewalttaten überdimensional
    Und, und, und!

    Das scheint die Form von „wir schaffen das! “ von Frau Merkel zu sein.

    Diese Frau hat ihren Amtseid verletzt, grob fahrlässig mit Vorsatz gehandelt.
    Aber auch Gabriel und Seehofer sind mit in der Nummer.
    Merkel hat zugegeben, dass sie und nicht nur sie, wusste, dass mit den Migranten auch Terroristen eingeschleust wurden und hat trotzdem nicht entsprechend gegenreagiert.

    Allen dreien gehört die Immunität entzogen und sie gehören vor einen Richter gestellt und verurteilt!

    Meine Meinung

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  3. Ein Kommentar im BR-Forum zur Pressekonferenz:

    Axel Schoert, Donnerstag, 28.Juli, 23:52 Uhr
    13. Zwischenzeugnis Merkel

    Ein Zeugnis für Merkel könnte wohl so aussehen:
    Bankenkrise 1
    Griechenlandkrise 6
    NSA-Skandal 6-
    Erhalt der Wirtschaftsbeziehung zu Russland 6
    Europäisches Demokratieverständnis 6
    Türkeibeziehungen 4
    Erhalt der Sicherheit in Deutschland 6
    Erhalt der Sicherheit in Europa 6
    Einlullen von Wählern 2
    Gleichschalten der als seriös geltenden Medien 1-
    Machterhalt 1+
    Eintreten für die Sorgen und Nöte der deutschen Bevölkerung 6
    Eintreten für die Sorgen der EU-Ausländer 6
    Eintreten für Menschen mit illegalem Grenzübertritt 1
    Lösen von Zukunftsproblemen wie Rente, Gesundheit etc 5
    Beschreibung
    Während vor Merkel Kinder als die Zukunft eines Landes galten, sind es heute eher gleichgeschlechtliche Verbindungen.
    Kindererziehung soll wie in DDR-Zeiten durch externe Instituitionen erfolgen; Rahmenbedingungen für Eltern werden fortlaufend verschlechtert.
    Hier ist ihr kein Vorsatz zu bescheinigén, allenfalls Desinteresse.
    Machterhalt kann keiner besser.

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