Merkel bringt Trump ins Weiße Haus

Die New York Times verwechselt Merkel mit Putin.

Die Ereignisse in Bayern bringen Donald Trump ins Weiße Haus. Diesen Eindruck bekommt James Kirkpatrick bei der Analyse der Strategie von Trump und der Meinungsumfragen.

Aber Trump zeigt gegenüber seiner Wohltäterin wenig Dankbarkeit:

nyt_iht_phm_putin_trump_leaked_cablesUS-Leitmedien lancieren derzeit Verschwörungstheorien über Allianzen zwischen Trump und Putin, die durchaus an die Sonboly-AfD-Theorien unserer Qualitätsmedien erinnern. RT Deutsch merkt an:

Die Überschrift der Alarm-Meldung, welche die New York Times an ihre Abonnenten per E-Mail rund um die Welt schickte, ist ein Meisterstück der politischen Manipulation der Öffentlichkeit im Stil der berüchtigten Zeitungslegende Randolf Hearst.
„US-Geheimdienste gehen mit ‚hohem Vertrauen‘ davon aus, dass ‪‎Russland‬ hinter den gehackten E-Mails der Demokratischen Partei steckt“, lautete der Titel der Alarmmeldung. Doch diese Aussage wurde von US-Geheimdiensten so nie getätigt.

Die Abschlussrede von Donald Trump bei der Republikanischen Parteikonvention in Cleveland hat viele Demokratenwähler beeindruckt und der Kampagne von Trump nochmals Flügel verliehen. Obwohl die Leitedien die Rede als „negativ“, „dunkel“ etc madig zu machen versuchten, hatten 70% der Befragten in Meinungsumfragen einen guten Eindruck von der Rede, und Viktor Orbán empfahl sie als in vieler Hinsicht wegweisend. Demgegenüber führt Hillary eher negative Abwehrgefecht, in der sie ihresgleichen als Repräsentanten der Liebe und Trump des Hasses darstellt (vgl. Anti-Brexit-Kampagne), und Außenminister Steinmeier springt ihr zur Seite, indem er Trump und sein „Weltbild“ madig macht. Getroffene HundInnen bellen. Das globalhumanitäregalitärbigotte Weltbild der politischen Klasse scheitert derzeit krachend. Donald Trump gewinnt gerade deshalb, weil er diesbezüglich als Innovator auftritt. Er sagt „Wir müssen nicht“. Wir können z.B. muslimische Einwanderung temporär stoppen. Wir können Freihandelsregeln ändern. Wir können Mauern bauen. Auch Politprofis werden sich indes fragen, was für ein Weltbild ein deutscher Chefdiplomat vertritt, der Leute verunglimpft, mit denen er demnächst zusammenarbeiten muss. Ist er diesem Weltbild so emotional verhaftet, dass er die Kontrolle über seine Impulse verliert, sobald es angekratzt wird?  Ausgerechnet der kühle Frank-Walter?  Die Taktik des weltoffenen Arsches liegt im Trend, aber untern Spitzenpolitikern fand sich bisher nur Guenter Oettinger dazu bereit.

Mehr zum Thema

  • Hillary Clinton tut auch viel, um Trump ins Weiß Haus zu bringen. Ihr neuestes Wahlkamfpvideo ist gruppenbezogene Menschenfreundlichkeit in Reinform und bringt auch genau die Botschaften, mit denen unsere Leitmedien arbeiten (Titelgeschichten mit Trump als Inbegriff des Wahnsinns, des Bösen etc).  Die bunte Infantilisierung und Retardierung frisst ihre Kinder.  Im Netz kommen sie damit schlecht an.  Deshalb schlagen sie zensierend um sich.  Zur Adaption an die Zeichen der Zeit sind sie nicht in der Lage.    Black Pigeon erklärt, wie bunte Politik funktioniert, wie Hillary sie verkörpert und wie sie damit verliert.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

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