Schmierereien um AfD-Lokal in Giesing

Die Bemühungen der Stadtgesellschaft um eine AfD-Freies Giesing gehen womöglich in die nächste Runde.  Der Hohenschwangauer Hof, in dem die AfD München Süd jeden Montag um 19:00 tagt, wurde Berichten der Initiative „Kampf gegen Links“ zufolge Ziel von bedrohlichen Schmierangriffen.

„Kampf gegen Links“ schreibt dazu:

Die letzten Tage wurden bei einigen Lokalen und AfD-Mitgliedern Wände beschmiert, und wie hier bei einem Jugoslawen Drohungen an die Wand gesprüht. Die Grünen und Frank L. haben in Giesing auch einem Jugoslawischen Wirt angesprochen, er solle doch überlegen, ob er die AfD noch in sein Lokal lässt.

Etwas scheint jedoch hier nicht zu stimmen, denn ein Anruf beim Hohenschwangauer Hof ergab, dass der kroatische Wirt dort keine Schmiererei feststellen konnte. Dem Text zufolge könnte stattdessen eine Wand eines „jugoslawischen“ Mitgliedes der AfD-Gruppe, die sich dort trifft, ins Visier genommen worden sein.

Weitere Recherchen sind nötig.

Wir schrieben bereits, dass das Breite Bündnis sich vom desaströsen Scheitern ihres ersten Versuches, die Giesinger Volksseele zu kochen, nicht abschrecken lässt.  Dahinter steht schließlich nicht nur eine Grünenpolitikerin und ein Zeitungsverlag sondern die Stadtgesellschaft und das Breite Bündnis der Kirchen, Menschenrechtsräte, Gewerkschaften, Konzerne, demokratischen Parteien und Besten der Guten.  Bisher hat diese Allianz stets weiter eskaliert, bis die Gastwirte aufgaben. Allerdings ist die Eskalation gegenüber der AfD noch nie so weit gekommen. Bislang gaben die Wirte unter Druck der Brauerei auf, aber der kroatische Wirt des Hohenschwangauer Hofes zeigt sich von solchem Druck unbeeindruckt.

Wenn das Breite Bündnis Gastwirte bedrängt, die „undemokratische“  politische Konkurrenz nicht zu bewirten, ist regelmäßig die Buntjugend mit von der Partie.  Im ersten Schritt schmiert sie Parolen auf die Wand des Lokals.  Im zweiten demoliert sie womöglich das Mobiliar. Parallel schaltet Dr. Heigl-McCarthys Fachstelle für Dämonisierung den Verpächter, meistens eine Brauerei, ein, um ihm klar zu machen,  dass es juristisch möglich und unter Gesichtspunkten der Schadensvermeidung geboten sei, sich mit bestimmten Klauseln gegen die „undemokratischen“ Gäste zu „wehren“.  Mit einem höheren Etat, wie er Heigl in diesen Tagen von allen „demokratischen“ Parteien im Stadtrat bewilligt wurde, kann Heigl dann auch echte „Präventionsarbeit in den Vierteln“ leisten, damit die Volksseele früher oder später doch  noch kocht.

Unser letztes Video von der Demo des Breiten Bündnisses, bei der etwa 30-40 überregionale Buntprominente aufkreuzten, sorgte im Netz für viel Gelächter und sogar für englischsprachige Adaptionen. Es gab auch inzwischen in Neusäß bei Augsburg einen ähnlich erfolglosen Pseudo-Bürgerprotest gegen eine AfD-Veranstaltung. Zugleich trat Petr Bystron auf einem Antirassismus-Fest auf, was darauf hindeutet, dass das Breite Bündnis inzwischen schon dazu übergeht, die Ausgrenzung zu lockern und auf Kooptation zu setzen.

Wir beobachten weiter.

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