Nettes Pokemon-Go am Odeonsplatz

Die Stördemonstranten von München ist Bunt grölten zwar zwischendurch ihre üblichen „Nazi“-Parolen, und die Trillerpfeifen machten jede Unterhaltung mit Gegendemonstranten am Gitter sehr schwierig, aber der Lärmpegel war dennoch etwas verhaltener als sonst, man hörte wenig Trompetenklänge und die Gehässigkeit der Gesten hielt sich im Rahmen, als wollte man nach Nizza innehalten oder sich seine Kraft für die kommende „Demo für alle“ in München am Sonntag aufsparen. Gleiches kann man von der Berichterstattung der pseudohumanitären Hetzpresse im Vorfeld der Wiederaufnahme der Münchner Montagsspaziergänge sagen.

Die bezahlten Nazifizierer von der SPD hielten sich auch mit dem Nazifizieren zurück und zählten 110 Spaziergänger, was sogar über der von uns gezählten Zahl lag und keinesfalls etwa mit dem Verhalten der Bunt-Zeitungen vergleichbar war, die die AfD kürzlich aus Giesing vertreiben wollten.

Lokale Leitmedien hatten eine Gegendemonstration als Pokemon-Go-Gesellschaftsspiel angekündigt. Von Love und Happiness war die Rede, ähnlich wie in Augsburg als man mit Liebe gegen Petrys Pengpeng anzutanzen vorgab.

Aber in Augsburg hatte die „Liebe“ nur zur Diffamierung gedient, wohingegen hier sich die bunten Gehässigkeiten in Grenzen hielten. Uns Fotografen zeigten manche Bunte lachend den Stinkefinger als wollten sie freundlicherweise die von uns begehrten Bilder liefern, die sonst dieses Mal kaum vorkamen.
Es ist als wollte man dem liebgewonnenen wöchentlichen Spektakel eine Chance geben, nach langer Pause wieder in die Gänge zu kommen.
Erst gestern schrieb Tobias Bezler alias Robert Andreasch im staatsalimentierten Buntstasi-Organ NetzGegenNazis, Pegida München sei die stärkste Gida im Westen, und der Blog Pegida Bayern sei der radikalste Teil, da er anonym agiere. Man könnte auf die Idee kommen, nach der Trennung von diesem Blog wären die „Nazi“-Probleme von Pegida München auf einmal gelöst.   Bezler und Kollege Buschmüller von der Stadtstasi beehrten die Demonstration ebenfalls mit ihrer Anwesenheit als „Journalisten“.  Laut Bezler eine von den Demonstranten besonders bedrohte Berufsgruppe.
Hier vor weiteren Verweisen und Analysen zunächst ein paar Fotos.

Beim Spaziergang näherten sich die gruppenbezogenen Menschenfeundlichkeiten doch wieder dem bunten Standard an. Zu kraftvollen Trompetenklängen wälzten sich Jugendliche im Staub, um zu unterstreichen, dass ihre Gegner von der Sorte waren, denen man Spazierengehen und Biertrinken untersagen muss, um die Demokratie zu retten.

Anhang:

 

Mutige RT-Reporter (Russia Today) liefern ebenfalls gute Bilder:

Ein Kommentar zu “Nettes Pokemon-Go am Odeonsplatz”

  1. Wie immer hat Floydmasika einen eindrucksvollen Bericht geliefert, früher fertig als wir mit noblen Herren von einer edlen Abendrunde aus distinguierter Gastwirtschaft heimgekehrt sind. Drei Volljuristen, Anwälte mit einem Stundensatz von 200 Euro, Autoren, ein Doktor der Medizin, ein Chemiker tauschten wir fröhlich Erfahrungen aus in dieser zunehmend traurigeren Zeit. Noch zur Mitternachtstunde bauten Männer aus dem Orga-Team von Pegida die schwere Hardware ab, das Gerüst für die Bildschirmleinwand im Format von schätzungsweise fünf mal drei Metern, die Lautsprecher, das Stromaggreagat, eine aufopferungsvolle Arbeit bei jeder Demo. Cand. Ing. Alfred Röck lieferte ein Prunkstück seiner freien Lesungen ab, ohne sich sklavisch an sein Manuskript halten zu müssen. Die Show des Alfreds in der Polit-Bütt unterscheidet sich wohltuend von ermüdenden Vorlesungen. Mir wäre es recht, ihn öfter zu hören. Abweichend von der Wahrnehmung von Floydmasika empfanden die älteren Herren in unserer Abendrunde allesamt das pöbelnde Gejohle und Trillerpfeifen, das Trompeten als böswillige Ruhestörung der Pegida-Demo. Auch dass sich junge Menschen auf den Straßen wälzten, um unseren Spaziergang aufzuhalten, ist ein unhaltbarer Zustand. Juristen wissen in ihrer Fachsprache, wie solche strafbewehrten Gewaltaktionen heißen. Die Pegida-Spaziergänger feuerten die Polizisten, die wirklich bei jeder dieser Demos einen harten Job machen müssen, mit Sprechchören gegen diese lebenden Hindernisse an: „ABFÜHREN!“

    Schön wär es wirklich, wenn mehr Recht herrschte im Land und mehr dem Recht Genüge getan würde. Im Strudel sich steigernder Schrecken bleibt das ein frommer Wunsch.
    http://n0by.blogspot.de/2016/07/im-strudel-steigernder.html

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