Tirol, Bundespräsidenten- und Nationalratswahl: FPÖ vor Wahlerfolgen

tirol2013
Wahlergebnis in Tirol 2013 – Bildschirmkopie von https://wahlen.tirol.gv.at/landtagswahl_2013/index.html

Die erste uns bekannte Umfrage nach der erfolgreichen Wahlanfechtung sieht Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl bei 51%. Das ist im Grunde das Ergebnis, was Norbert Hofer schon bei der Wahl eingefahren hat, bevor das Ergebnis durch die Briefwahl – und Wahlkartenstimmen am nächsten Tag um über 4% Abstand korrigiert wurde ( von 51.9 auf 49.7%). Eine Wahlfälschung stand im Bereich des Möglichen, und ist z.B. auch schon erfolgt, z.B. als Kinder in einem Bezirk abstimmen durften. Das es beim 2. Mal zu ähnlichen hohen Unregelmässigkeiten kommt, ist nicht zu erwarten. Die FPÖ kann bei der Bundespräsidentenwahl gegen den Grünen Van der Bellen nur noch gewinnen, und vieles spricht dafür,  dass ihr Kandidat in die Hofburg einzieht.  Doch nicht nur der Bundespräsident wird gewählt, auch in Tirol stehen bald Landtagswahlen an. Zuletzt erreichte die FPÖ knapp 10%, aktuelle kusierende Umfragen liegen jedoch schon jetzt bei um die 27 %. Das wäre fast eine Verdreifachung der Stimmen von 2013. Die FPÖ rechnet mit einer vorgezogenen Landtagswahl in Tirol 2017. 

Am allerbesten sieht es derzeit für die Nationalratswahl aus. Das Ergebnis von 2013, hier erreichte die FPÖ  19,37% liegt in weiter Ferne – und zwar aus der Sicht von oben. Die FPÖ liegt in der aktuellen Umfrage bei 35% der Wählerstimmen.

Die SPÖ verliert übrigens einen Punkt in der Sonntagsfrage, kommt nur noch auf 24% – trotz dem neuen Kanzler Kern. Die ÖVP erreicht 20%, legt einen Punkt zu, Außenminister Kurz ist dort das Aushängeschild. Die Grünen stagnieren bei 14% , und das trotz Bundespräsidentenkandidaten Van der Bellen. Die Schwankungsbreite soll bei 4,4% Punkten liegen.

2016  und 2017 werden also wohl Schicksalsjahre für das Bunte Lager in Österreich. Früher oder später – so stellt man aus deren Sicht resigniert fest – werden die Patrioten sowieso die Mehrheit im Land stellen. Schon jetzt orientieren sich die anderen Parteien teilweise um (FPÖ-SPÖ-Koalition im Burgenland, Initiativen von Sebastian Kurz gegen Staatsschlepperei), und andererseits gibt es  seitens der SPÖ und anderen offenbar Geheimtreffen mit der FPÖ, mit denen die FPÖ auf gemeinsame Positionen festgelegt und womöglich ein grundlegender Wandel zu einer an Volksinteressen orientierten politischen Kultur hin verhindert werden soll. Es bleibt zu hoffen, daß Strache und Hofer und die FPÖ die notwendigen Veränderungen im Land durchführen und sich nicht ins bunte Bockshorn jagen  lassen.

Anhang:

FPÖ klärt Bürger über die Zahlentricks in Bezug auf die Masseneinwanderung auf:

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