Die organisierte Seenot-Rettung als Bestandteil der Schleuserwege

Erstklassige Dokumentation des europäischen Staatsschlepperwesens. Unsere italienischen Zahlen sind über doppelt so hoch wie diese UNHCR-Zahlen.  Seit Ende Mai kommen sehr häufig über 2000 Personen aus Subsaharien pro Tag, die 40 Meilen vor Libyen „gerettet“ und nach Sizilien gebracht werden.  Ende Juni waren es regelmäßig 12-14000 je 4 Tage.   Zuletzt ist der Volumenstrom auf 4500 Personen pro Tag angestiegen.  Wir berichteten über die Staatsschlepper, das HumanitärUNrecht und die in München starke Szene der Humanitärschlepper.  Für den Sommer rechnen Experten mit einem Anstieg auf über 1/2 Million.

FASSADENKRATZER

2016 traten bereits bis Ende Mai etwa 204.000 Menschen die Reise übers Mittelmeer an, um nach Europa zu kommen, teilte das Flüchtlingshilfswerk der UN am 31.5.2016 mit, von denen 2.510 dabei ums Leben kamen. Etwa 130.000 Personen nahmen bis Ende März die Route von der Türkei nach Griechenland, 46.714 kamen in Italien an; hinzu kam ein erheblicher Teil von Libyen. Am 27.Mai 2016 wurden z. B. wieder 4.200 und am 23. und 24.6.2016 zusammen 7.100 „Flüchtlinge“ aus Afrika im Mittelmeer gerettet.

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2 Kommentare zu “Die organisierte Seenot-Rettung als Bestandteil der Schleuserwege”

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