Brexit setzt neue Kräfte frei!

Es lohnte sich ein paar Tage abzuwarten und nicht jeden „Glugs“ der pseudohumanitären Hetzmedien zu kommentieren. Nun sind ein paar Tage der Empörung vergangen, und wir können uns in aller Ruhe auf die Entwicklung konzentrieren, nachdem die Volkspädagogen allmählich ihr giftiges Pulver verschossen haben.

Kurzmeldungen

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  • Die EU beharrt auf voller Personenfreizügigkeit als Bedingung für den ungehinderten Zugang zum EU-Binnenmarkt und versucht auch sonst, den Austritt möglichst schmerzhaft zu gestalten, wobei sich deutsche Politiker hervortun.
  • Die britische Börse hat wieder den Stand vor dem Brexit übertroffen und blickt relativ optimistisch in die Zukunft, während Frankfurt noch mit 7% im Minus steht, wozu auch der politmediale Hass gegen Albion beiträgt, den vor allem deutsche Politiker und Medien im Namen eines euronischen Nationalismusses versprühen.   Ähnlich wie bei den Russlandsanktionen sind aber vor allem Bumerangwirkungen gegen die deutsche Wirtschaft zu erwarten.
  • In der NZZ erschien ein schöner Artikel eines Tory-Abgeordneten, der den Optimismus erklärt.  Wir berichteten von ähnlichen Argumentationen.  Beim Brexit ging es nicht um Wirtschaft, aber es war auch klar, dass der wirtschaftspolitischen Angstpropaganda eine echte Grundlage fehlte.
  • Der von Merkel, Renzi, Hollande und Juncker angestrebte zentralisierte Kernstaat Klein-Euronien stößt im Europäischen Parlament (Spinelli-Gruppe) und in Italien auf große Begeisterung. Zum dysfunktionalen Währungsraum soll der passende Staat nachgeliefert werden, doch das hat allerlei gefährliche Nebenwirkungen und funktioniert auch nicht. Wir riefen daher sofort nach Merxit und Junxit im Sinne eines Reduktion der EU auf Wirtschaftskooperation souveräner Staaten, wie sie auch von der Visegrad-Staatengruppe gefordert wird. Ähnliches erklärt hier Alex Johansson. Juncker leidet vielleicht an Delirium tremens. Margaret Thatcher, in deren Regierung viele der führenden Brexit-Befürworter gedient haben, sah Steinmeiers Euronien-Plan voller Grausen kommen. Ihr Kollege Helmut Kohl ruft zur Besonnenheit und Achtung nationaler Identitäten auf. Die Deutschen lehnen laut Umfrage Klein-Euronien («vertiefte EU») ab. 2/3 wollen eine verschlankte EU mit mehr nationalen Zuständigkeiten.
  • Gesinnungsminister Heiko Maas meint, der Brexit offenbare gefährliche Fremdenfeindlichkeit. Aber Großbritannien werde seine Strafe bekommen und das werde den Fremdenfeinden anderer Länder eine Lektion sein.
  • Die gesammelten Skurrilitäten der Demkratieverachtung nehmen Johannes Richardt auf Achse des Guten und Jens Berger auf Nachdenkseiten sehr kundig auseinander.
  • Tschechiens Präsident Miloŝ Zeman will ein Referendum über die EU-Mitglidschaft seines Landes. Das berichtet RT.

Briten haben für das wahre Europa votiert

Eine treffende Beschreibung zur aktuellen Lage der Systempolitik hat das Handelsblatt gefunden:

Nirgends ist man in diesen Tagen so weit von Europa entfernt als in Brüssel

Die Presse verbreitet in diesen Tagen die große Lüge, die Briten hätten sich gegen Europa ausgesprochen. Genau das haben die Briten nicht. Großbritannien habe sich nicht gegen Europa, sondern gegen die Brüsseler Rent-Seeking-Apparatur unter Leitung einer zunehmend selbstherrlich agierenden Elite gewandt, sagen Ökonomen. Die hasserfüllten Kommentare Brüsseler Eliten und sämtlicher Volkserzieherblätter zeigen, wie sehr das Brüssel-System aus den Fugen geraten ist und sich eher wie ein Narrenschiff verhält. Die  anklagenden Kommentierungen zeigen Presseversager, ihre Hilflosigkeit und ihre Wucht mit der sie versucht uns in diesem Thema weiter zu spalten. Es ist nicht ausländerfeindlich sondern klug, wenn eine Gesellschaft ihre Überforderung vermeiden möchte.  Es handelt sich nicht um Ausländerhass, wenn man die Hoheit über seine Grenzen nicht Richtern in Brüssel und Luxemburg überlassen will, die sich an Freizügigkeits- und Wohltätigkeitsdogmen aber nicht am Interesse des eigenen Landes ausrichten.  Es ist schon gar nicht europafeindlich wenn man Souveränität gut findet, die zu einer engeren Orientierung an örtlichen Marktrealitäten führt als eine Eurozone, die nur über die Runden kommt, weil eine ferne Bank die Notenpresse anwirft. Die Leistung des Euro-Konstruktes: Mit der Europäischen Notenbank entstand keine zweite Bundesbank, sondern die größte Gelddruckmaschine auf unserem Kontintent! Die Abwertung das englischen Pfund ist lediglich eine Annäherung an die Realität. Darüber schweigt die Presse beharrlich. Bei uns steigt dagegen mit jedem Tag der Insolvenzverschleppung die Fallhöhe. Durch die Marktkräfte wird sich vieles einpendeln. Und die EU-Einwanderungspolitik hat Europa erst sturmreif gemacht.

Es ist kein schlüssiges Argument der Presse, dass England die Bonität

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EU ist sturmreif

durch Ratingagenturen verliert (Triple AAA ect) und deshalb in England niemand mehr investieren wird. Werfen wir doch einfach einen Blick in die USA, in das Land der Ratingagenturen. Amerika ist hoch verschuldet. Wer fragt nach der Bonität im Dollarraum? Machen wir deshalb weniger Geschäfte und Handel mit Amerika? Zieht deswegen VW, BMW oder Daimler Autohandel zurück? Also, liebe Lügenpresse verschont uns mit Euren Horrormeldungen. Und zu guter letzt: Jedes Volk auf der Welt würde sich von ihrer Regierung abwenden, wenn sie ihre Grenzen nicht mehr kontrollieren kann. Spätestens dann haben die Regierungs-Eliten verdient vom Volk vom Hof gejagt zu werden!

Angstpropaganda lenkt von eigenem Versagen ab

Werfen wir einen Blick auf unsere systemkonforme Medienkultur, ein Blick auf die journalistische Arbeit der Medienschaffenden deutscher Medien:  Was hagelte es die letzten Tage an einheitlichen hasserfüllten Kommentaren und Berichten. In einer Wucht die eher an die Berichterstattung der staatlich gelenkten Einheitspresse der DDR erinnert.

Lügenpresse-1
Verlust an Glaubwürdigkeit — Leitmedien verheddern sich in ihrer eigenen Propaganda

Redaktionen produzierten in Sonderschichten Hass-Schlagzeilen auf breiter Front, Beleidigungen, Hetze und Horrorszenarien. Selbst nach der demokratisch abgehaltenen Wahl versuchen die Medien, ebendiese zu delegitimieren, indem sie fadenscheinige Generationenungerechtigkeiten herbeikonstruieren. Aus 20% Pro-EU-Stimmen der desinteressierten Jugend machen sie eine Sorge der weitsichtigen Jugend in ihrer Zukunft in der EU, die von einer kurzsichtig-egoistischen Generation Rollator überstimmt worden sei. 50 jugendliche Protestierer vor den Parlamentsgebäuden in Westminster blasen sie zu einer Großkundgebung auf. Eine von Skripten erzeugte nichtssagende Pro-EU-Netzpetition wird gegen die erfolgte Abstimmung in Stellung gebracht. Eine Pro-EU-Mehrheit von 61% der relativ desinteressierten Schotten wird zu einem Grund für Separatismus, Staatsgründung und EU-Beitritt eines Pleitestaates hochgejubelt, während anderswo (z.B. Südtirol, Katalonien, Kurdistan) Separatismus für eher gefährlich gehalten wird. Die Spaltarbeit geht weiter. Ganz im Sinne von Volkserziehung. Durch Polarisierung und Aufeinanderhetzen Altersgruppen und Regionen soll den Briten jetzt Angst eingejagt werden. Diese Art der Berichterstattung und Reaktion gegenüber der Britischen Bevölkerung ist an Niederträchtigkeit nicht zu überbieten. Die Briten sind frei! An dieser Stelle sollte nun jedem gesund denkenden Bürger klar werden, dass die Presse weiterhin die Ziele verfolgt: Spaltung, Einmischung in innere Angelegenheiten, EU-Abhängigkeiten die die Freiheit einschränken. Das was die EU-Eliten jetzt umtreibt ist ihre große Angst dass es Nachahmer gibt die sich an der Freiheit der Entscheidungen orientieren. Freiheit und Souveränität ist ein hohes Gut.  Genau das versuchen die EU-Eliten subtil zu verhindern. Damit zeigt das System sein diktatorisches Gesicht. Toleranz, Weltoffenheit oder Respekt gegenüber den Briten muss man in diesen Tagen mit der Lupe suchen. Stattdessen produzieren in diesen Tagen die Medien Geschichten die vom EU-Versagen ablenken. Medienschaffende  arbeitet beflissen daran, Ursache und Wirkung zu verdrehen. Unübersehbar: Das Brüsseler Machtkartell nutzt England als Projektionsfläche für sein eigenes Versagen.

Wieso drückt die EU jetzt so vollmundig auf Tempo? Es existiert nicht nur der Eindruck dass die Nerven blank liegen. Vielmehr wollen die EU-Strategen inklusive Merkel & Co so tun als hätten sie die Zügel in der Hand.

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Merkel & Co drängen auf Tempo und lenken vom eigenen Versagen ab

Dabei ist es die EU selbst, die in einen ordentlichen Schlingerkurs geraten ist und Zentrifugalkräfte befürchten muss. Nicht die Eliten in Brüssel bestimmen in diesen Tagen den Kurs sondern die Briten. Die Briten haben es geschafft, über den Brexit den Schleier zu lüften. Genau das macht die Eliten und Medienschaffenden so wütend. Am Ende des Tages soll es aber so aussehen als hätten die Eurokraten das Heft in der Hand. Dafür fährt die linientreue Presse hohe Geschütze auf und schiebt das EU-Versagen den Briten in die Schuhe. So zeichnet die Focus-Redaktion folgendes Horror-Szenario: Brexit schwächt deutsche Wirtschaft. Wollen wir nicht vergessen, dass wir viele Zugewanderte im Land aus islamischen Ländern haben die man jetzt als Zeitbombe hochgehen lassen kann. Die Briten sind jetzt die Projektionsfläche. Verbunden mit der staatlich angebahnten Einwanderung sieht es eher so aus als stünde uns  ein staatlich organisiertes Horrorszenario ins Haus. Mit Brexit hat das erst einmal nichts zu tun sondern eher mit Regierungsversagen.

Sonstige Nachrichten

  • Udo Ulfkottes neues Buch «Grenzenlos kriminell» zeigt, wie unbeherrschbar die Sicherheitslage dank der heiligen Personenfreizügigkeit, auf der die EU gegenüber GB unflexibel gepocht hat und pocht, bereits geworden ist. S. auch Besprechungen bei PI und Kopp.
  • In Cicero jagt Felix M. Steiner mit Hilfe des Denunzistikprofessors Samuel Salzborn die Köpfe der „Neuen Rechten“, die „aufklärerische Grundprinzipien der Verfassungsordnung ins Völkische umdeuten“, d.h. von der Dreielementelehre, wonach zum Staat Territorium, Volk und Gesetzgebung gehört, ausgehen. Wie immer wird ihr eine Strategie der Eroberung kultureller Hegemonie unterstellt, die dem Kommunisten Antonio Gramsci zugeschrieben wird und eigentlich etwas allgemeines aussagt, das vor allem den Sieg der 1968er erklärt. Eine Gruppe innerhalb der AfD soll sich um den Einfluss der „Neuen Rechten“ besorgt gezeigt haben. Im Moment schießt die Buntstasi aus allen Rohren in diese Richtung. Als besondere Köpfe werden die Macher von Sezession genannt, deren Gespräch mit dem „Parteiphilosophen“ Marc Jongen über den Fall Gedeon wir referierten.
  • Die Klage eines Fotomodells, dessen Bildrechte Compact legal erworben hatte, war am Landgericht Hamburg erfolgreich. Die Juni-Ausgabe muss aus dem Verkehr gezogen werden. Das berichtet Compact. Womöglich hilft diese Klage dem Recht auf Vertragsbruch voran, welches die Münchner Fachstelle für Dämonisierung unter Dr. Miriam Heigl-McCarthy zu erstreiten bemüht ist.
  • Im Stadtteil Fischerdorf von Deggendorf gibt es Streit um ein Minarett. Die AfD-Kreisvorsitzende Katrin Ebner-Steiner, auf die kürzlich ein Anschlag verübt wurde, erklärt dazu:

    AfD kritisiert fortschreitende Islamisierung in Niederbayern
    Minarett des Moschee-Neubaus in Deggendorf ist baulich verändert und hat aggressive Außenwirkung
    DEGGENDORF. Wegen der Bauausführung beim Moschee-Neubau in Deggendorf regt sich Widerstand in der Bevölkerung. Das Minarett war zunächst anders geplant und hat nun die Form eines Bajonetts. Diese abweichende Gestaltung wurde nachträglich genehmigt, kritisierte die Kreisvorsitzende der AfD Deggendorf, Katrin Ebner-Steiner.
    Zudem sei das Minarett schlanker gebaut worden, was es optisch noch länger und spitzer erscheinen lasse. Die Assoziation mit einer Bajonett-Waffe dränge sich geradezu auf, findet die AfD-Politikerin und erinnert an eine Kampfansage des heutigen türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan von 1998, die lautete: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
    „Es darf nicht sein, dass Erdogans aggressive Islamisierungspolitik über den türkischen Ditib-Verband unser niederbayerisches Ortsbild bestimmt und den Herrschaftsanspruch des türkischen Islam bis ins Herz Niederbayerns ausweitet“, erklärte Ebner-Steiner, die auch Mitglied im Landesvorstand ist.
    „Das dominante Auftreten einer Religion inmitten unseres katholischen Niederbayerns ist konfliktträchtig, fügt sich in keinster Weise in die städtebauliche Umgebung ein und fördert
    nun auch ausgerechnet bei uns die Gefahr von Parallelgesellschaften, die geprägt sind von der Vorstellung, die Scharia stehe über unserem aufgeklärten Verfassungsstaat“, sagte die Deggendorfer Kreisvorsitzende und fügte hinzu: „Auf diese Weise wird nicht nur unsere Heimat salami-taktisch unterhöhlt, sondern auf fatale Weise ein Signal gesetzt, das der Islamisierung mit all seinen rechtsstaatlichen Konflikten weiteren Nährboden liefert.
    „Dies ist unerträglich und wird auch von der Bevölkerung nicht akzeptiert“, betonte Ebner-Steiner und fragt „was kommt als Nächstes?“. Sie will die Minarett-Umgestaltung nicht hinnehmen und lässt juristische Schritte einschließlich Klageoptionen prüfen. „Die Alternative für Deutschland lehnt dieses Minarett als Herrschaftssymbol entschieden ab“, betonte sie.

  • Heute wurde eine Münchner Pegida-Spaziergängerin zu 200 € verurteilt, weil sie den Buntstasi-Portraitfotographen Tobias Bezler alias Robert Andreasch beleidigt haben soll. Neutrale Zeugen gab es keine. Bezler war sein eigener Zeuge. Nur zum Vergleich der Artikel vom Merkur. Dort gab es einen Freispruch für 2 Aktivisten, die nachweislich den Spaziergang von Pegida blockiert hatten und von der Polizei weggetragen werden mussten. Ausserdem hatten sie bei der Demo ein 8 und 10 cm langes „Taschenmesser“ in der Hosentasche. Ab 6,5 cm illegal und bei einer Demo in jedem Fall strafbar. Trotzdem Freispruch.
  • Rückschlag für Heigl-McCarthy und ihren Aufstand der Anständigen: Unionsbräu-Wirt konnte nicht zum Vertragsbruch gezwungen werden.
  • Recentr erklärt die Bilderberger-Teilnehmerliste.

Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

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