Smartphoneausgabe Flüchtlinge Mittelmeer

Eingeschleppter Bürgerkrieg in Bozen

In Bozen kommt es zu massiver Kleinkriminalität und Kleinkrieg zwischen Eingeschleppten und Einheimischen. Einige Viertel der Stadt sind terrorisiert und verwahrlost. Südtirol könnte zu einem zweiten Calais werden, wenn Österreich die Brennergrenze wirklich dicht macht. Frontex stellt einen steilen Anstieg der subsaharianischen Migration via Libyen fest und fordert legale Zugangsrouten, durch die dann die Projektionen von ca 75 Millionen subsaharianischen Einwanderern in Europa bis 2050 erreicht würden.   Zuletzt waren es nur 11000 in 4 Tagen, 123K dieses Jahr (103K letztes), und Frontex erwartet bis Jahresende 300K.  Auf dem Bild verteilt Frontex eingezogene Smartphones an ihre Besitzer kurz vor der Ankunft im italienischen Hafen.  Papiere hat fast niemand, Smartphones jeder. 

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz fordert sofortige Rückeskortierung der „geretteten“ Kähne.  Wolfgang Schäuble redet auch schon ähnlich.  Merkel stellt gar einen  „Angriff auf die Außengrenzen“  fest, aber von einer Bereitschaft zur Änderung des Straßburger HumanitärUNrechts ist noch wenig zu sehen, wenngleich schon die ersten verbalen Anzeichen einer Orientierung am Eigeninteresse im Vorfeld des EU-Ratstreffens zu einer scharfen moralischen Verurteilung durch die Menschenrechtsvereine geführt haben.  Somit erscheint die fortgesetzte humanitärjuristische Lähmung der EU wahrscheinlicher, die ihrerseits Zentrifugalkräfte erzeugt.  Um dieses „Ende Europas“, wie Merkel es nennt, zu verhindern, wollen Merkel, Renzi, Hollande und Juncker die Gunst der Stunde nutzen und schnell einen einheitlichen Eurostaat (Euronien) gründen, der die Eingeschleppten gleichmäßig über sein Territorium verteilt.  Aber auch das dürfte schwierig werden, da die Zentrifugalkräfte bereits zu stark sind.  Wie es bereits jetzt in Bozen und anderorts in Italien aussieht, beschreibt der Artikel anschaulich. Die politischen Einschätzungen erscheinen allerdings seltsam.  Der Artikel kolportiert die von der Humanitärlobby (z.B. heute in Focus) verbreitete Erdogan-Ausweichrouten-Lüge.  Er tut so, als kämen die Subsaharianer über Libyen, weil Erdoğan sie nicht mehr über die Ägäis lässt.  Ferner führt er jedes schlechte Sozialverhalten auf den Islam zurück.   Einen ideologischen Universalsündenbock zu pflegen ist vielleicht angenehmer, als wenn man die Möglichkeit ins Auge fassen müsste, dass manche Bevölkerungen auch ohne verderbliche Meme ein tief verwurzeltes problematisches Verhalten aufweisen und dass das HumanitärUNrecht besonders solche anzieht.