Verkaufte Heimat

Recht auf Heimat

Weiß unsere Bevölkerung, was mit ihr gerade geschieht? Was mussten wir als Bayern, die an ihrer Heimat hängen, in den letzten Jahren ertragen? Eine seit Generationen identitätsstiftende christliche Partei die sich der plötzlich im Schulterschluß mit Rot-Grün (im Kampf gegen Rechts) verbündet. Eine Allianz die  islamische Zuwanderung in einer Größenordnung zulässt, als hätten wir nichts dringender notwendig, als junge heranwachsende Mohammedaner. Seit dem fühlen sich immer mehr Bürger geistig heimatlos, gründen Bürgerinitiativen und Bürgerbewegungen. Dazu kommt eine Bundesregierung, die uns zu verstehen gibt, dass Migranten und Zuwanderer ihr weit mehr am Herzen liegen als einheimische Rentner und Alte.  Es wächst die Sorge um Islamisierung, um den inneren Frieden und Altersarmut. Stadtregierungen, die alles dafür tun, damit Heimatverbundene, Andersdenkende und identitätsstiftende Bewegungen wie AfD, PEGIDA oder andere heimatbewußte Bürgerbewegungen ausgegrenzt werden und islamische Zuwanderung  Raum bekommt. Unbegreiflich ist die Ausblendung unserer Geschichte. In der Art dass der Geschichtsunerricht auf 15 Jahre NS-Zeit reduziert und identitäre Kirchengeschichte (Schlacht bei Lepanto, islamische Glaubenskriege gegenüber das Christentum) völlig unerwähnt bleiben. Es ist ein Gefühl wie die Etablierung einer neuen BRD-Zivilreligion, die man „Globalhumanitarismus“, „Menschheitskommunismus“, „One World New Age Flowerpower“,  „Lennonismus„, „Judäochristislamhumanitarismus“,  „Bunt-Abrahamismus“, „Postmodernismus“, „Neojakobinismus“, „repressive Toleranz“,  „Autoimmunismus“ oder „Entropie-Utopie“ nennen könnte.

Uns Bayern sagt man Heimatverbundenheit und Renitenz nach, wenn es um die Verteidigung der einheimischen kulturellen Werte geht. In dieser Tradition verstehen wir diesen Beitrag.  Deshalb erachten wir es als wichtig diesen Themenkreis verstärkt Beachtung zu widmen. Bayern ist nicht nur ein Wirtschaftsraum (der andere Bundesländer alimentiert) sondern auch ein katholisch geprägter Kulturraum der uns mit dem Alpenraum (Österreich, Schweiz) und auf der östlichen Flanke mit Tschechien verbindet. Eine Geschichte die Berlin und Brüssel in ihrer Politik völlig ausblenden. Hatte die Generation unserer Eltern und Großeltern Geschichte noch sehr genau verstanden, erwächst gerade eine entwurzelte, aus Vertrags- und Vererbungszusammenhängen herausgelöste heranwachsende Generation, in der sich unser Land quasi in Yin und Yang spaltet und dazu neue Barbarei als kulturelle Bereicherung integriert, so gut es geht.  Diesen Kulturwandel gilt es zu verstehen und womöglich dialektisch überwinden.  Vielleicht entwickelt sich daraus eine Beitragsreihe „Identitäre Kultur“, die auf kulturelle Ereignisse, Versäumnisse und Aufklärung verweist.

In diesem Zusammenhang ist ein Film interessant der staatlich auferlegte Zwangsanpassung thematisiert, wie wir sie als Einheimische eben auch gerade erleben. Eine Analogie zu heute. Die Zwangsanpassung wurde folgendermaßen vollzogen:

Im Juni 1939 beschließen Hitler und Mussolini das Umsiedlungsabkommen – die Südtiroler müssen sich entscheiden, ob sie italienische Staatsbürger bleiben wollen, oder ob sie für Deutschland optieren und dorthin auswandern. Die Option spaltet nicht nur das Land in zwei Lager, die Auseinandersetzung entzweit sogar die Familien.

In diesem Film wird anschaulich gezeigt, wie die Italienischen Besatzer mit ihrer Italianisierungspolitik die angestammte Bevölkerung unterdrücken und tyrannisieren. Öffentliche Stellen werden zum Teil nur an die zugewanderten Italiener vergeben und in den Schulen wir nur in italienischer Sprache unterrichtet.   Das Drehbuch schrieb Klaus Maria Brandauer. Der Film entstand in Koproduktion zwischen ORF, BR, RAI Bozen und RAI Uno zwischen 1988 und 1994.

 

Wer heute nach Südtirol reist und mit Südtirolern ins Gespräch kommt, spürt sehr schnell, dass die Südtiroler ihre Geschichte kennen. Kein Vergleich zu unserer entwurzelten Jugend und Powerpoint-Generation. In Südtirol weiß man sehr genau,  was  „Faschismus“ ist. Wer diesen Film gesehen hat,  erkennt den bunten „Anti-Faschismus“ als schale Instrumentalisierungen für Zwecke, die nichts mit Widerstand gegen realen Faschismus zu tun haben.

S. auch ORF Dokumentation „Freiheit für Südtirol“:

2 Kommentare zu “Verkaufte Heimat”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s