W2EU-Handreichungen für Asylmigranten in afro-italienischer Version

Unter afrikanischen Asylmigranten zirkuliert in diesen Tagen ein gedrucktes Handbuch „Welcome to Italy“ in diversen Sprachen, das Hinweise zur Überquerung des Mittelmeers und zur Durchsetzung von europäischen Menschenrechten in Italien gibt.   Als Autor der gut 50seitigen Broschüre tritt ein „Euroafrikanisches Netzwerk“ (rete euroafricana) in Erscheinung, welches sich auch als „antirassistisch“ inszeniert.

Im September 2015 trat ein ähnliches Netzwerk W2EU (Welcome To Europe) zwischen Türkei und Griechenland auf.  Medien berichteten, es habe seine Netzinfrastruktur in Deuschland und sei von Open Society Institute (Soros-Netzwerk) finanziert.

SkyNews berichtete schon letztes Jahr darüber aus einer Perspektive der besorgten Retter. Reconquista Germania widmete dem Netzwerk der Stiftungen, die dergleichen propagieren, in einem Video:

Im Netz findet man

  • w2eu.net“: „Antirassistische Aktion“ für weltweite Freizügigkeit, gegen Nationen und Grenzen, für europäische Willkommenskultur, gegen Dublin II/III, für Straßburger Rechtsprechung und extensives Menschenrechte-Richterrecht
  • w2eu.info: Hinweise für Migranten. Hier scheint es sich um die Quelle des Handbuchs zu handeln.

Die italienischen „Antirassisten“ des „euro-afrikanischen Netzwerks“ verweisen auf W2EU als Quelle.

Die Argumentation aller drei Kampagnen ist altbekannt. Ihr gemeinsames Grundanliegen ist Abbau von Struktur und Mehrung von Entropie (Unordnung). Die bisherige Ordnung lässt sich nur um den Preis zunehmender Härte (etwa zunehmend verstörender Medienbilder) aufrecht erhalten. Ordnung ist faschistisch.  Eigentum darf man nicht schützen.  Nur wenn die Proletarier aller Länder überall Rechte geltend machen können, kommt die Welt ins Gleichgewicht.

Dieses Gedankengut kennen wir, und es langweilt uns. Aber unter seiner Prämisse wurde in jahrelanger Arbeit ein umfangreiches Korpus an Dokumentation erstellt. Deshalb wird W2EU auch für uns eine Referenz sein müssen.

Griechenland und Deutschland scheinen zwei sehr wichtige Stützpunkte der Gruppe zu sein.

All dies erinnert an die „Kommando Norbert Blüm“, dessen verlustreichem Sturm auf die mazedonische Grenze der in München ansässige Bordermonitoring e.V. den Weg bereitet hatte. Bordermonitoring berichtete schon 2013 von schrecklicher Fremdenfeindlichkeit der Italiener. München war 2015 auch der Austragungsort einer „Schlepperkonferenz“. Deren Anliegen war es, das Schleppergewerbe als eine normale privatwirtschaftliche Professionalisierung der Straßburger Spruchpraxis im Sinne von „Fluchthilfe“ darzustellen, die zu Zeiten der DDR ja gut angesehen war. Womit sie nicht einmal Unrecht haben.

Weder die Schlepper  noch die Entropie-Ideologen von W2EU sind „die Drahtzieher“.  Sie setzen lediglich das professionell um, was die herrschende Ideologie und das herrschende HumanitärUNrecht für Europa vorprogrammieren.  Indem sie Migranten helfen, das System für ihre Interessen auszureizen (gaming the system), unterziehen sie das System einem Stresstest.  OSF (Soros-Stiftung) gießt Geld über alle möglichen Menschenrechtsvereine aus, ohne deshalb der Drahtzieher der Völkerwanderung sein zu müssen.  Die Drahtzieher sitzen eher in Straßburg, Brüssel, Rom, Berlin, in den Redaktionen und überall dort, wo den zugrundeliegenden Ideologemen gehuldigt wird.

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