Markus Söder

Söder will Linkstrend stoppen

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Aktion Linkstrend stoppen

AfD, PEGIDA und viele andere kritisieren seit Jahren den Kurs der etablierten Parteien in Bezug auf die Humanitärmigration.  In dem Moment, wo Merkel den Bogen derart überspannte, dass sich im etablierten Lager Risse abzeichneten,  erschallte fern und nah der Ruf: Merkel muß weg. Kern der Kritik ist das, was manche innerhalb der CDU als „Linkstrend“ stoppen wollen: ein Verständnisverlust für die Grundbegriffe der geltenden nationalstaatlichen Rechtsordnung und ihre Ersetzung durch eine postmodern-apolitische Hippie-Kultur, die alle Parteien umfasst und unter Einsatz eines neojakobinischen „Neuen Tugendterrors“ (Sarrazin) und sozialkreationistischer Inquisition gegen Andersdenkende durchgesetzt wird.  Prof. Gertrud Höhler wies in ihrer Analyse „die Patin“ darauf hin, wie Angela Merkel Deutschland umbaut. Es war bisher ein stetig schleichender Umbau. Nicht erst seit der Zuwanderungskrise wurde beharrlich daran gearbeitet, schön leise an der Bevölkerung vorbei vollendete Tatsachen zu schaffen. Hin zu  Entdeutschung, IslamisierungAbbau der inneren Sicherheit, Entpolitisierung und Gleichschaltung der Medien und Parteien.

Nun schließt sich der bayerische Finanzminister Markus Söder der Analyse an, indem er  Merkel vorwirft, daß sie immer mehr zu  Rotgrün mutiert:

„Es ist etwas passiert was man nie für möglich gehalten hat. Die Union wird von Tag zu Tag schwächer. „

Der Spiegel resümiert seine Worte:

„Die Union dränge soweit nach mitte links, daß den Wählern eine Abgrenzung zu SPD und Grünen allmälich schwer falle.“

Markus Söder bezieht Position für eine Alternative für Deutschland:

„Die Union muss immer politische Alternative bleiben und darf nicht zu einer Variante von RotGrün mutieren. Sonst drohen uns österreichische Verhältnisse.“

Österreichische Verhältnisse? Was soll daran schlecht sein?  Es bedeutet nichts anderes, als dass immer mehr Menschen die Volkserziehungspolitik nicht mehr hinnehmen.  Dass sie aufwachen und kritisch hinterfragen. Österreichische Verhältnisse bedeuten auch, daß sich immer mehr Menschen von der „Politischen Korrektheit“ verabschieden und sich keinen geistigen Maulkorb verpassen lassen. Österreichische Verhältnisse bedeuten, dass die Bevölkerung die Geschicke des eigenen Landes  wieder in eigener Hand sehen will.

fmpolitics_atwahl1605Eine solche Perspektive ist für das herrschende Machtkartell bedrohlich.  Wenn man weiterhin an der bisherigen Kartellpolitik festhält, könnte der Punkt erreicht werden, wo ein Breites Bündnis gegen eine einzige Oppositionspartei (FPÖ/AfD) steht und dennoch nur unter Einsatz aller denkbaren Fouls gerade noch 50,2% erreicht.   Diese Bedrohung wird in diesen Tagen von den herrschenden Kreisen tatsächlich klar wahrgenommen.  Man schreibt deshalb mit Blick auf Österreich von der „Spaltung“ des Landes.  Solange man mit rüder Spaltung die eigene Macht absichern konnte, nahm man die traumatischen Folgen gerne in  Kauf, und ein Söder, der davor gewarnt hätte, wäre ignoriert worden.  Doch jetzt kann Söder diese Karte ausspielen, ohne gescholten zu werden.  Sogar das Sturmgeschütz der Demophobie verzeiht es ihm.   Denn jetzt kann er es als einen Versuch verkaufen, für das Kartell zu retten, was noch zu retten ist.

stoppt csu, faschistische sammlungsbewegungWir könnten uns dafür beglückwünschen, dass wir schon früher auf die Ideen gekommen sind, die Markus Söder heute vertritt.  Oder wir könnten davor warnen, dass die CDU/CSU nur ihre Haut retten wolle und nicht vertrauenswürdig sei.  Das liegt uns aber fern.  Wir verstehen die geringere Handlungsfreiheit von Politikern und freuen uns, wenn Tabus aufgelockert werden und gute Ideen sich verbreiten.  Es gibt viele gute Erkenntnisse, deren schnelle Verbreitung im politmedialen Diskurs wir Seehofer und Söder verdanken.   Sie hinken anderen hinterher, aber was sie tun, entfaltet eine größere Wirkung.  Mitunter so groß, dass Katarina Schulze von den Grünen über „bröckelnde Brandschutzmauern gegen Rechts“ klagt und dass die Buntjugend hin und wieder plötzlich dazu übergeht, die CSU nicht mehr als privilegierten Partner im Breiten Bündnis zu dulden sondern als „faschistische Sammlungsbewegung“ zu bekämpfen und für den eigentlichen, gefährlicheren Feind zu halten.   Dazu ist es nicht einmal nötig, dass CSU „endlich handelt statt nur zu reden“.  Im Gegenteil, gerade durch ihre Debattenbeiträge sorgt die CSU bisweilen für mehr Bewegung als die AfD und all die Verfemten es vermögen,  deren Eintreten für eine Idee den Buntmedien bestenfalls als Anlass dient, diese Idee zu diskreditieren.

Wir fördern alle guten Ideen unabhängig von ihren Urhebern. Die Beurteilung der Akteure  überlassen wir lieber unseren Lesern.   Daher beenden wir unseren Artikel mit einer Umfrage.

Anhang

CSU-Blatt legt Finger in HumanitärUNrechts-Wunden

Im Bayernkurier berichtet Redakteur Heinrich Maetzke ungewöhnlich kritisch über die in Berlin und Brüssel auf allen Ebenen verfestigte Staaatsschlepper-Politik:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die syrische Völkerwanderungslawine über die Balkanroute losgetreten. Das schreibt ein Außenpolitik-Forschungsinstitut der EU in einer spannenden Studie über Europas Migrationskrise. Berlins Entscheidung, das Dublin-Abkommen für Syrer zu suspendieren, hat bleibende Folgen: Mafiöse Schleuser-Netzwerke haben sich verfestigt und sorgen nun für Migranten-Nachschub.

Doch Maetzke legt seinen Finger auch in die Wunden der EU-Auftragswissenschaftler und schließt mit den Worten:

Die Migration wird weiter anschwellen, wissen auch Reitano und Tinti in ihrer Studie. Aber sie suchen nach europäischen Lösungen und befürworten „eine klar kommunizierte Politik des Willkommens und der Unterstützung für diejenigen Migranten mit berechtigtem Anspruch auf Flüchtlingsstatus und Asyl“. In den Herkunftsregionen sollten Bewerbungszentren für Syrer, Somalier, Eritreer und auch für Westafrikaner eingerichtet werden, raten sie. Doch das wird an den unfassbaren Zahlen potentieller Migranten scheitern.
Vollends ein Greuel sind den beiden EUISS-Autoren unilaterale Aktionen einzelner EU-Mitgliedstaaten und natürlich „physische Barrieren und Grenzkontrollen“. Ihre Einschätzung stammt vom November vergangenen Jahres und darf als widerlegt gelten: Nicht eine europäische Lösung hat die Balkanroute geschlossen, sondern die unilaterale Initiative Österreichs zur Sperrung der mazedonisch-griechischen Grenze. Und die meisten EU-Partner sind Wien dafür sehr dankbar.


Bayern ist frei. Bunte Kartelle passen nicht zu uns. Wir diskutieren auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

2 Kommentare zu “Söder will Linkstrend stoppen”

  1. Das Ergebnis einer repräsentativen Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24 ist für die sogenannten „etablierten“ Parteien geradezu ein Super-Gau. Demnach halten 74 Prozent der Befragten gerade diese Parteien für „realitätsfremd“. Genauer: Auf die Frage, ob sich die etablierten Parteien von der Lebensrealität der deutschen Bevölkerung entfernt hätten, antworteten 42 Prozent mit „ja, stark“. Und weitere 32 Prozent sogar mit „ja, sehr stark“.
    Das ist wahrlich eine Katastrophe für die Arbeit und die Einschätzung der Politiker.
    Doch neben der Realitätsferne kritisierten die Bürger noch etwas ganz anderes: Die soziale Ungerechtigkeit hierzulande! 61 Prozent der Befragten befinden die gesellschaftlichen Verhältnisse als insgesamt ungerecht. Vor allem bei der Verteilung der Steuerlast (71 %), der generellen Vermögensverteilung (67 %), den ungleichen Bildungschancen (53 %), den Karrieremöglichkeiten (48 %). Fast die Hälfte (47 %) meint, dass sozial Bessergestellte größere Möglichkeiten hätten auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen, als Sozialschwache.

    Die Politikverdrossenheit – fast gar „Politikfeindlichkeit“ – hat also damit zu tun, dass die gewählten Volksvertreter jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und mit Ihrer Politik für soziale Ungerechtigkeit sorgen. Und noch mehr: Der Bürger soll am besten gleich gar nicht an Entscheidungsvorgängen beteiligt werden! Das fordern Z.B. die Grünen (Fr. Harms) die mal als Demokratiepartei angetreten ist und mittlerweile zu den Neokons gehört. Frau Künast hat ja eine besondere Affinität zu den Windsors. Özdemir ist in der Atlantikbrücke. Rezzo Schlauch beriet/brerät die Atomenergiefirma E-on. Die ehem. Gesundheitsministerin Fischer wechselte zu BigPharma und über den Mollischmeißer Fischer braucht man nichts mehr sagen. Wer seinen European Councel bezahlt weiß auch jeder der sich mit den Hintermännern beschäftigt.
    Sämtliche sich zur Wahl stellenden Parteien sind Handels- und Gewerbebetriebe als Subunternehmerin der Firma „Deutschland“ in der UPIK-Datenbank gelistet und haben nicht das geringste mit staatlichen Aufgaben zu tun.
    Alternative für Deutschland mit D-U-N-S ® Nr.: 312830678
    CDU – Christliche Demokratische Union mit D-U-N-S ® Nr.: 340740229
    CSU – Christliche Soziale Union in Bayern mit D-U-N-S ® Nr.: 329230593
    Die Grünen mit D-U-N-S ® Nr.: 333201473
    FDP – Freie Demokratische Partei mit D-U-N-S ® Nr.: 312754395
    NPD – Fraktion mit D-U-N-S ® Nr.: 340311887
    Republikaner mit D-U-N-S ® Nr.: 340109010
    SPD – Sozial Demokratische Partei mit. D-U-N-S ® Nr.: 342632127

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