Merkel muss weg!

Überrascht? Angela Merkel in der Krise

Seit über einem Jahr heisst es auf unseren Straßen: „Merkel muss weg!“ Gestern, nach über einem Jahr kamen die Redakteure des Senders N24 darauf. Sprachlich etwas verklausulierter, aber mit derselben Intention. Im Diplomatendeutsch bedeutet „Angela Merkel ist der Krise nicht mehr gewachsen!“ soviel wie  Merkel muß weg! Das Ausrufezeichen bekräftigt im Diplomatendeutsch die Situation: Es ist Schluß! Oder wie Geert Wilders es vornehm ausdrückte: Genug ist genug!

Merkel-N24-1

Im September 2015 riskierte Merkel erkennbar eine Revolte in ihrer eigenen Unterstützerbasis, als sie auf Zuruf der Vierten Gewalt und ihres Koalitionspartners SPD Bereitschaft zur massiven Aufnahme  von Syrern signalisierte und so die Völkerwanderung weiter anheizte.  Das machte sich in einem Teil der Publizistik, in Auftrieb für die AfD und in Absetzbewegungen der CSU und innerhalb der CDU bemerkbar.   Der Ruf „Merkel muss weg“ wurde zu einem Vehikel zur Anheizung dieser Absetzungsbewegungen.  Ein Jubelparteitag bestätigte im Dezember Merkel im Amt, und durch das Abkommen mit der Türkei gelang ihr eine Dämpfung der krisenhaften Zuspitzung und vielleicht sogar eine pragmatische, unter den Bedingungen des Straßburger HumanitärUNrechts bestmögliche „europäische Lösung“.  Aber es war eine komplizierte, kaum noch vermittelbare Lösung, die zuletzt zur weiteren Verstärkung der Malaise führte.    Ihr Gelingen setzt die von Merkel bekämpften osteuropäischen Grenzzäune ebenso wie das Wohlwollen eines stolzen  „Despoten“ voraus, den Merkel zum Garanten der europäischen Menschenrechte ernennen und mit der Wahrung der europäischen Werte beauftragen musste, um sich treu bleiben zu können.

mitfuehlend_mutter_merkelMit diesem letzten Merkelschen Erfolg kommt diese Malaise auch in den Redaktionen der Leitmedien an, die zuvor Merkel vor ihren Karren gespannt hatten.    Inzwischen ist sie auch den pseudohumanitären Einpeitschern, die in politisch korrekter Emotionalisierung ihre berufliche Bestimmung sehen und dabei die Politik vor sich hertreiben, nicht mehr hilfreich.  Weder als Exekutorin noch als Zuführerin von Mehrheiten.

Werfen wir einen Blick auf die Straßen von Dresden,  Berlin, München, Leipzig, oder Nürnberg. In den Städten in denen sich trotz eines gewaltigen medialen Dämonisierungssperrfeuers Bürger seit über einem Jahr regelmäßig Montags treffen, um sich den Frust der Regierungspolitik von der Seele zu reden. Die Bürger sind jetzt schön länger regelmäßig auf der Straße als in der Zeit vor dem Mauerfall. Das sollte man sich  vergegenwärtigen. Regierende und ihre medialen Einpeitscher tun so, als wäre alles im Lot. Obwohl das ganze Land von Tag zu Tag einem Narrenschiff ähnlicher wird. Worüber die Bevölkerung reflektiert. Weil die Medien die Sorgen der Bevölkerung (etwa um die innere Sicherheit, Zuwanderung, Euro-Krise, Plünderung unserer Sozialsysteme) nur ins Lächerliche ziehen und geschlossene Räume für Veranstaltungen, die diese Sorgen thematisieren, nicht zur Verfügung stehen, bleiben der Bevölkerung nur das Netz und die Straße. Was sehen und hören wir da? „Merkel muß weg!“ Zwischenzeitlich zieren auch Merkel-muss-weg-Aufkleber Bahnhofsvorplätze, U-Bahn Merkel-m-weg-8Haltestellen, Zeitungskästen, Toiletten in Restaurants und Cafes sowie Mülltonnen und Zeitungskästen.  Merkels Beliebtheit ist offenbar zu einem Risiko für die innere Sicherheit geworden. So ermittelte der Staatsschutz bereits in mehreren Fällen bei der Verwendung von Plakaten dieser Art. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet, als „Merkel muss weg“ an Brücken prangte oder Flugblätter mit diesem geflügelten Wort die Windschutzscheiben parkender Autos verschönerten.

Merkel-m-weg-1Der Staatsschutz ermittelte auch bei diesem Merkel-muss-weg-Banner in Essen/Mühlheim über der Autobahn  A40  Wir wissen nicht, ob der Staatsschutz heute wegen der oben geannten Schlagzeile bei N24 wegen „Volksverhetzung“ ermittelt. Beflissen funken die Buntmedien Tag und Nacht, dass die Proteste in Bezug auf die Zuwanderungs- und EURO-Politik nur von einer kleinen frustrierten Gruppe ausgehen. Von Wutbürgern,  die sich unbefugt Sorgen machen und sich selbst ernannt haben, ist da die Rede.   Werfen wir einen weiteren Blick auf die  „Merkel muß Merkel-m-weg-6weg!“ – Plakatträger: Es sind hunderte, in Dresden sogar tausende oder zehntausende. Während uns die Leitmedien in den letzten Wochen und Monaten durch angebliche Umfragen die höchste Beliebtheit unserer Kanzlerin näher bringen wollen, zieht die Bevölkerung nicht so recht mit.  So wurde Angela Merkel auf dem Jahresemfpag des CDU-Wirtschaftsrates in Stralsund ebenso mit „Merkel muß weg“- Buhrufen  emfpangen.

merkel: je suis ziege, satire darf dassWirft man einen Blick über die sozialen Medien auf die Gemütsverfassung der Bevölkerung ergibt sich das Gegenteil des Bildes, welches uns die Leitmedien vermitteln.  In Punkto Beliebtheit sieht es bereits bei einem flüchtigen Blick für die Bundeskanzlerin schlecht aus. Jeder PR-Berater müßte die Bewertung aussprechen: Um das Image von Angela Merkel ist es in diesen Tagen eher schlecht bestellt. Vielleicht ist die viel gepriesene Beliebtheit der mitfühlenden Mutti noch am ehesten unter ihren Söhnen und Töchtern aus dem Orient und unter Grünen-Wählern zu finden.

Weil wir beim Durchforsten der Publikationen im Netz mit „Merkel muß weg!“-Wünschen geradezu überschüttet wurden, geben wir hier nur eine kleine Sammlung wieder:.

 

Ist Merkel in der Krise? Der Karrikaturist Götz Wiederoth hat sich zu diesem Themenkomplex dem Thema “ Unterwürfigkeit unserer Bundeskanzlerin“ angenommen.

Merkel-m-weg-0

Anhang

Kurzmeldungen

In Bad Godesberg lief der „Kampf gegen Rechts“ neulich aus dem Ruder.  Der Lynchmord an Niklas P. durch humanitärmigrantische Jungmänner wäre in umgekehrt gelagertem Fall als schlimme rassistische Tat verbucht und instrumentalisiert worden.  Jetzt wurde ebenfalls instrumentalisiert, und zwar für den Kampf gegen Rechts, der bis in die Staatsspitze reicht und üppig alimentiert wird.  Bettina Röhl teilt ihre Einblicke in die eskalierenden Soziopathien der bunten Republik.

3 Kommentare zu “Überrascht? Angela Merkel in der Krise”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s