Wie der Bayerische Rundfunk schon wieder ablenkt

Kommen unsere Terroristen aus den USA oder aus dem Stuttgarter Daimlerwerk?  Fragt man sich bei den heutigen Morgennachrichten des Bayerischen Rundfunks. Die Nachrichtenüberschrift „Zusammenarbeit mit USA im Kampf gegen den Terror“ klingt wuchtig und soll uns suggerieren: Die Bundesregierung kümmert sich um unsere Sicherheit.  In Zeiten des Abbaus unserer inneren Sicherheit braucht es solche beruhigenden  „Luftmeldungen“ um die Fassade und das Gefühl der Sicherheit  aufrecht zu erhalten. Die vollständige Nachricht geht so:

BR5-aktuellDe Maizière will im Kampf gegen Terror enger mit den USA zusammenarbeiten

 

Washington: Deutschland und die USA wollen im Kampf gegen den Terrorismus enger zusammenarbeiten. Das haben Bundesinnenminister de Maizière und der amerikanische Heimatschutzminister Johnson nach einem Treffen in Washington angekündigt. Dabei soll es auch um Daten sogenannter Gefährder gehen – also Personen, denen die Sicherheitsbehörden zutrauen, dass sie einen Anschlag begehen könnten. De Maizière will mit den USA eine entsprechende Vereinbarung zum Austausch von Informationen unterzeichnen. Unklar ist, was diese genau beinhalten wird. Die USA hatten nach den Anschlägen von Paris und Brüssel von den Europäern einen besseren Austausch im Kampf gegen den Terror gefordert

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Innenminister Thomas Demeziere verkauft uns das Gefühl von Sicherheit auf Pressekonferenzen

Bohrt man sich inhaltlich in die Nachricht wird noch mehr bewusst, wie die Abklenkung vom Wesentlichen funtkioniert. Den Abbau der inneren Sicherheit ist durch Massenzuwanderung verursacht und wurde durch unsere Regiereden  initiiert. Der Abbau der inneren Sicherheit ist die Ursache vielen Übels. So wird vom Grundprinzip von Ursache und Wirkung  abgelenkt. Die BR-Redakteure blenden hier das Kausalitätsprinzip von Usache und Wirkung schlicht aus. Das ist Lückenjournalismus. Obendrein werden die Kritiker der Einwanderungs- und innerer Sicherheitspolitik die einfach nur Sicherheit an den eigenen Grenzen fordern als Scharfmacher und unmenschlich verumglimfpt.

Die Nachricht wirft noch weitere Fragen auf: Ist Deutschland schon so destablisieirt, dass wir unsere innere Sicherheit nur mehr durch Zusammenarbeit mit den USA und deren Heimatminister bewältigen können? Dann hätte der österreiche Politiker Ewald Stadler (FPÖ, BZÖ) Recht in dem er sagte, Merkel verhält sich wie die Gouverneurin des US-Bundesstaat „Germany„. Es offenbart sich an dieser Stelle eine aufgeweichte Sicherheit nicht nur aufgrund unkontrollierter Zuwanderung. Für das Gefühl der Sicherheit sorgen nur noch Pressekonferenzen, vollmundige Statements.

Es soll also mit einem Datenableich islamischer Terror bewältigt werden. Aha, Die tun was! Soll sich der geneigte Zuhörer denken. Die Powerpointgeneration der  öffentlich-rechtlichen Medienschaffenden denken sie haben die Deutungshoheit über den heutigen Tag. In Wirklichkeit findet der Datenabgleich schon viele Jahre statt. Inklusive des Personaldatenabgleichs von Konzernen wie etwa Daimler (wo bleibt der Datenschutz?).

Fragen wir uns: Kommen islamisch motivierte sprenggläubige Glaubenskrieger aus Seattle, New York oder aus dem Silicon Valley oder aus dem Stuttgarter Daimler-Werk? Oder wie darf man den Datenableich zur Terrorbekämpfung (den es ja schon seit dem 11. September gibt, zeigt auch hier dass die Info nicht neu sondern wieder einmal medial aufgewärmt wurde) einreisen? Nein! Sie kommen aus islamischen Ländern und über Flüchtlingsströme in unser Land. Das ist immer noch das Grundproblem. Schlussendlich zeigt die Nachricht auch, was Politik und Medien von ihrem Zuhörervolk halten.

Daimler-Spiegel
Spiegel Online Januar 2015: Daimler will Mitarbeiter durchleuchten

Quelle: Spielgel-Online vom Januar 2015

Aufklärung und Analyse wäre die Aufgaben unserer Medien. Wie wir auch bei dieser vom Bayerischen Rundfunk verlesenen Nachricht sehen, findet eine Analyse überhaupt nicht mehr statt. Die Redakteure setzen auf die Vergesslichkeit der Zuhörer. Was uns als Nachrichten verkauft wird sind lediglich ungefilterte und unreflektierte Weitergabeinformaionen von Agenturmeldungen. Das ist alles andere als Qualitätsjournalismus. Und dann wundern sich Politiker und Rundfunkräte scheinheilig wieso die Bevölkerung den staatlichen Medien nicht mehr traut und Transparente mit „Lügenpresse“ hochhält.

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