Merkel muss weg!

PEGIDA & CSU einig: Merkel muss weg

In der Münchner CSU gibt es Leute, die gegen Merkel ein konstruktives Misstrauensvotum anstrengen wollen.
Eine Münchner Boulevardzeitung, die für Lügen von A bis Z bekannt ist, illustriert ihren Bericht mit einem Demo-Schild „Merkel muss weg“ der Art, wie sie bei Pegida-Demos in München seit September 2015 mitgeführt werden. Zweifellos steht hinter dem Schild genau der Gedanke, den Armin Gastl, Chef des CSU-Ortsverbands München Altstadt so formuliert:

„Mit Merkel gibt es keine Zukunft in Deutschland“

Gastl ist sich ferner auch mit Thilo Sarrazin darüber einig, dass Merkel nicht von deutschen sondern von globalistischen Interessen aus denkt:

Gastl versteht sich dabei als „Anwalt der kleinen Leute“, wie er sagt. Denn die „Halbgöttin“ oder „bessere UN-Präsidentin“, wie er Merkel nennt, habe mit ihrer allzu liberalen Politik deutsche Ziele verraten und allerhand Ungerechtigkeit gestreut. Vor allem die Mittelschicht leide enorm.

mitfuehlend_mutter_merkelIm September 2015 entschwebte Merkel in höhere Sphären, die ein erneutes Landen in der Wirklichkeit sehr schwierig machen. Hierin stimmen zwischen den Zeilen sogar viele der Leute überein, die Merkel voller augenscheinlicher Ehrfurcht loben. Bei den neusten Buchlesungen von Thilo Sarrazin distanzieren sich auch die Fürsprecher der von Merkel angestrebten Brüsseler Migrationsplanwirtschaft erst mal von Merkel, um sich beim Publikum ein Minimum an Glaubwürdigkeit zu sichern. Dass mit Merkel kein Vertrauen mehr entstehen kann, ist wohl einfach eine sachliche Feststellung. Ob die Dinge ohne sie besser werden, ist eine andere Frage, aber zweifellos waren die PEGIDA-Demonstrationen einer der ersten Orte, an denen die Zeichen der Zeit erkannt und zum Ausdruck gebracht wurden.

Anhang

Kurzmeldungen

Der Konservative Aufbruch in der CSU fordert die CSU auf, 2017 Merkel die Gefolgschaft zu verweigern und auf einem neuen Spitzenkandidaten der CDU/CSU zu bestehen.
Horst Seehofer sieht es ähnlich und plant für 2017 einen eigenen Wahlkampf mit von der Merkel-CDU unabhängigem Programm.
Nach dem Rücktritt von Gabriel und Gerüchten über eine neue SPD-Spitze aus Scholz und Schulz ist jetzt auch auch aus der CDU zu hören, Merkel sei ersetzbar, und Söder wird als Nachfolger gehandelt.
Der slowakische Spitzenpolitiker Richard Sulík reflektiert in seinem Artikel „Lange genug gemerkelt“ über die Situation in Deutschland:

Einige Tage danach haben sich mehrere Staatsrechtler zu Wort gemeldet und nicht irgendwelche – Di Fabio, Papier, Scholz, Bertrams – die Creme de la Creme der deutschen Rechtsprechung hat unisono dem Schachtschneider zugestimmt, der schon im September 2015 eine Analyse veröffentlichte, deren Schluss war: Frau Merkel verstößt gegen das Grundgesetz. Massiv. Das hat es bisher eher selten gegeben – deutsche Bundeskanzlerin verstößt eigenmächtig und wiederholt gegen das Grundgesetz. Eine Selbstermächtigung (Bertrams), wie es sie zuletzt beim Hitler gegeben habe.

Es liegt ein Fluch über Deutschland. Der von Merkel verkörperte Karitativwahn kann sich jederzeit neu Bahn brechen und Europa in den Abgrund reißen. Alle Bremsvorrichtungen sind außer Kraft gesetzt. Wir verdanken unser Überleben dem Gemeinsinn des hellen Ostens, gegen den die EU zuletzt mit ihrem Karlspreis pseudochristliche emotionale Pest in Stellung gebracht hat.
Die Staatsschlepper mobilisieren europaweit gegen die Wahl Norbert Hofers durch die Österreicher.
London hat einen pakistanisch-muslimischen Bürgermeister.
In Berlin haben gestern Samstag  sehr viele Bürger mit Sprüchen wie „Grenzen dicht“ und „Merkel muss weg“ demonstriert. Ein Teilnehmer berichtet:

Die heutige Demo war wirklich toll, es war friedlich und es gab wieder keinerlei fremdenfeindliche Sprechchöre. Natürlich waren, wie die Presse sagt, Rechtsextreme unterwegs, und Rechtspopulisten, natürlich Nazis und Rassisten. Leider ist es der Presse möglich, solchen Quatsch zu berichten, weil Ihr nicht da wart, es waren wieder „nur“ 5000 bis 6000 aufrechte Bürger da, wären es endlich mal 50.000 oder mehr, würde auch keiner mehr von Nazis berichten, denn das würde ja bedeuten, dass es 50.000 Nazis in Berlin gäbe, und das will auch keiner glauben. Also kommt mal aus der Hüfte, und lasst die Ausreden, kommt Alle zur nächsten Demo. Ich wünsche einen schönen Abend, und einen sonnigen Sonntag. M.P.

Die Buntstasi hat in München effektiv dafür gesorgt, dass die AfD in keiner Gaststätte eine Versammlung abhalten kann.  Jetzt ist ihr selbst dieser Erfolg nicht geheuer und sie versucht mit einigem Erfolg, die Hintergründe zu verschleiern.   Man wird jetzt offenbar versuchen, die AfD zu kooptieren, um weiterhin alle anderen auszugrenzen. In der Berichterstattung der Buntmedien ist nirgends von Heigls Fachstelle für Dämonisierung und Rechtsverbiegung die Rede.  Niemand weist darauf hin, dass die als Kronzeugen gegen die AfD zitierten Wirte Marionetten in den Händen von Brauereien sind, die wiederum zu 80% dem gleichen mit Heigl und Gaststättenverband verbündeten Monopolisten gehören.  Professorin Ursula Münch von der Politischen Akademie in Tutzing gibt hier im Zusammenspiel mit den lügenBaRonen fadenscheinig negiert zu erkennen,  warum der Erfolg zum Bumerang werden kann:

So sehr Münch nach eigenen Worten die Argumente des Wirtes verstehen kann: Sie würde im Augenblick davon ausgehen, dass es „nicht klug ist, der AfD die Möglichkeit zu geben, sich in eine Opferrolle reinzumanövrieren“. Man sehe es bei Pegida, bei der AfD: Sie versuchten, der großen Öffentlichkeit den falschen Eindruck zu vermitteln, dass es so etwas wie Systemparteien, Systemmedien und jetzt auch eine Systemwirtschaft gebe. Und solche Absagen wie die des Hofbräukellers würden die AfD in dieser Opferrolle noch bestätigen.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern einschließlich München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

2 Kommentare zu “PEGIDA & CSU einig: Merkel muss weg”

  1. Heigls Fachstelle für Dämonisierung und Rechtsverbiegung ist Denken und Mentalität des Mittelalters. Mißliebige Parteien oder Vereinigung von Wirten aussperren zu lassen, verstößt gegen jedes Recht. Ein Leserkommentator meint zum Thema AfD-Ausladung beim BR:

    Matthias, Samstag, 07.Mai, 09:52 Uhr
    111. Juristisch auf verlorenem Posten

    Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz EU ist es auch in Deutschland verboten, Bündnisse oder Einzelpersonen aufgrund ihrer politischen Positionen eine allgemein zugängliche Dienatleistung zu verweigern. Das gilt schon für die Privatwirtschaft. Für eine Einrichtung, die (wie in diesem Fall) dem Staat gehört, gilt dieses Prinzip sogar durch Artikel 3 Grundgesetz verstärkt. Demnach muss der Hofbräukeller entweder jeglichen politischen Bündnissen zur Verfügung gestellt werden, oder niemals irgend einem. Daran ändet im Übrigen auch eine Gefahr für die Sicherheit durch linksextreme Verfassungsfeinde nichts. Schließlich können die Agitationen irgendwelcher Gewalttäter nicht der Grund für die Aussetzung unserer Gesetze sein. Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ist schlicht ein Fall für die Polizei. Und mit Klauseln in einem Vertrag kann man unsere Gesetze im Übrigen auch nicht aussetzen.“

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