Helmuth Nyborg über ungleiche Verteilung kognitiver Fähigkeiten und den Selbstmord Europas

Menschen sind als Produkte der Evolution sehr unterschiedlich.  Diese Evolution schreitet schnell voran und erzeugt tiefgreifende Unterschiede.  Nach dem großen Exodus aus Afrika vor 100-50.000 Jahren, einer humangenetischen Ewigkeit, entstanden unter unterschiedlichen geografischen Bedingungen profunde erbliche Unterschiede, und dies nicht nur in physischer sondern auch psychischer Hinsicht.

In diesen Tagen tun unsere Leitmedien erneut so, als  Aussagen von Thilo Sarrazin, der vorsichtig die im Durchschnitt gerinngeren kognitiven Fähigkeiten der Asylmigranten anspricht, höchst umstritten. Dabei kann es aus Sicht der Fakten  angesichts umfangreicher psychometrischer, genealogischer und genetischer Daten zumindest an Sarrazins vorsichtigen Aussagen längst keinen nennenswerten Zweifel mehr geben.  Es gibt lediglich kognitive Dissonanzen, die aus einem altneuen (sozial)kreationistischen Gleichheitsdogma herrühren.   „All men are created equal“ sagt die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.  Unterschiede seien soziale Konstrukte, die von rassistischen Ausbeutern geschaffen wurden und von fortschrittlichen Sozialingenieuren beseitigt werden können, sagen die sozialen Kreationisten von Lyssenko bis Gabriel, und sie beharren viel selbstbewusster und intoleranter als frühere Kreationisten auf ihrem Dogma.   So haben es die Vereinten Nationen schließlich seit 1948 in einer Reihe von Dokumenten (insbesondere seit UNESCO 1950 „The Race Question“) festgeschrieben, die in eine Antirassismuskonvention mündeten.   Eine heilige Aura erhielt das Dogma dadurch, dass man es als notwendige Konsequenz aus Nazigräueln ausgab.  Abweichler wie Thilo Sarrazin müssen nach einem Urteil der Vereinten Nationen aufgrund von Pflichten aus der Antirassismus-Konvention strafrechtlich verfolgt werden.  Diese ideologisch-juristische Situation bildet die  Grundlage für Jahrzehnte rabulistischer Faktenleugnung, dehnbarer Meinungsstraftatbestände (z.B. „Rassismus„, „Fremdenfeindlichkeit„), sozialkreationistischer Inquisition, fortschreitender Verankerung linker kultureller Hegemonie und  bunter Monopolisierung der politischen Willensbildung.

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Nationale IQ-Durchschnitte nach Lynn und Vanhanen 2006: von 68-72 in Subsaharien bis 105-10 in Ostasien

Einen sehr guten Überblick über die Unterschiede in den kognitiven Fähigkeiten verschiedener Bevölkerungsgruppen nach Herkunft und Geschlecht vermittelt Helmuth Nyborg, ein dänischer Entwicklungspsychologe, der dafür  zeitweilig seine Professur verlor und  jetzt nach seiner Emeritierung an einem Buch „Der Selbstmord der Europäischen Völker“ arbeitet, das demnächst herauskommt. Nyborg sieht die Lage noch deutlich pessimistischer als Sarrazin, weil ein einige weitere selten angesprochene Faktoren miteinbezieht, wie etwa evolutionsbedingt zahmeres Sozialverhalten nördlicher Völker, genetische Grundlagen der Fertilität, kognitive Mindestvoraussetzungen der demokratischen Staatsform und Segregationseffekte zwischen inkompatiblen Bevölkerungsgruppen, die auch ohne die verstärkenden Effekte des Islams mit großen Bemühungen um gemeinsame Sozialisation kaum überwunden werden können.  Auf diesen Grundlagen versucht er, den vorprogrammierten Untergang der europäischen Völker zu modellieren und vorherzusagen.  Auch Björn Höckes vielskandalisierte Befürchtungen von Inkompatibilitäten von Europäern mit „lebensbejahenden“ afrikanischen Asylmigranten werden von Nyborg in fundierterer Weise bestätigt und übertroffen.

Nyborgs Zahlen fand in seinen Studien auch eine etwas höhere Durchschnitts-Intelligenz bei Männern im Vergleich zu Frauen.  Dies fand die Universitätsleitung absolut unerträglich und Grund für seine Entlassung, aber die Justiz und spätere vertiefte Forschungen gaben Nyborg Recht.  Natürlich haben die sozialkreationistischen Leugner stets versucht, Nyborg aufgrund irgendwelcher angeblicher Fehler oder Unzulänglichkeiten, wie man sie durch Heraufschrauben on Beweislasten nach Belieben erzeugen kann, als Scharlatan darzustellen.

Im englischsprachigen Gespräch mit dem ebenfalls sehr versierten Stefan Molyneux erlebt man einen vorsichtigen, gewissenhaften Wissenschaftler, der einfach den Fakten folgt, ohne sich politischen Leidenschaften oder Eitelkeiten hinzugeben.  Anders als etwa ein Galilei (laut Paul Feyerabends Buch „Wider den Methodenzwang“) zeigt er keinen erkennbaren Ketzer-Narzissmus.   Wie viele der Wissenschaftler, die sich mit diesen verbotenen Themen beschäftigen, wurde Nyborg, der gerade als linker Student 1968 Hörsäle besetzt hatte, durch Zufall in das Thema getrieben und wäre froh, wenn er die beunruhigenden Erkenntnisse, die ihm seitdem zu Schaffen machen,  widerlegen könnte.

Es ist in höchstem Maße verantwortungslos, wenn Politiker sich bei ihren Planungen auf sozialkreationistisches Wunschdenken stützen, ohne die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass ein Helmuth Nyborg Recht haben könnte, zumal ein Großteil seiner Aussagen (wie z.B. die biologisch bedingte Erblichkeit sozialen Erfolgs,  die Relevanz des IQ für die moderne Zivilisation, seine Korrelation mit anderen Erfolgsfaktoren, seine Erblichkeit, die Regression von Bevölkerungsgruppen zu ihrem Mittelmaß, die genetische Abwärtsentwicklung seit etwa 1850 in Europa und die nationalen Durchschnitts-IQs von ca. 70 im subsaharischen Afrika) sowieso längst einen erhärteten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis darstellen.

Anhang

Medienecho

Conservo hat unseren Artikel übernommen.

Kurzmeldungen

Thilo Sarrazin warnt in seinem aktuellen Buch „Wunschdenken“ vor der Vervielfachung aufgenommener Humanitärmigranten. Dazu publiziert er folgende Rechnung:

„Aus 500.000 Asylwerbern werden in 15 Jahren 23 Millionen. … Jede Jahrgangskohorte an Flüchtlingen und illegalen Einwanderern wächst im Verlauf von zwei Jahrzehnten durch Familiennachzug und eigene Kinder auf das Fünffache. Ein Beispiel: Ein 20- jähriger Flüchtling zieht seine Ehefrau nach, das Paar bekommt drei Kinder … Nimmt ein Land 500.000 Flüchtlinge in einem Jahr auf, dann hat es in nur 15 Jahren 23 Millionen Menschen zusätzlich zu versorgen. Bei 200.000 wären es zwölf Millionen im Jahr 2030 und 22,6 Millionen im Jahr 2040.“

Prof. Philippe Rushton hat besonders systematisch die erblichen Unterschiede und ihre stammesgeschichtlichen Wurzeln untersucht. Letztlich ergibt sich als Erklärungsgrundlage genau die Unterscheidung zwischen r- und k-Strategie, für die Björn Höcke verteufelt wurde. Es handelt sich bei diesen Mutmaßungen über Selektionsdruck ferner Zeiten vielleicht um die spekulativste Stelle eines ansonsten sehr gut gesicherten Wissensgebäudes, welches weit über das hinaus geht, was man für Sarrazins und Höckes politische Debatte braucht. Einen schnellen Überblick bekommt man durch Rushtons Audiobuch: , dessen Langversion auch in einer deutschen Übersetzung erworben werden kann. Einen guten Überblick liefert ferner Vonderach mit Völkerpsychologie — Was uns unterscheidet.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern einschließlich München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

3 Kommentare zu „Helmuth Nyborg über ungleiche Verteilung kognitiver Fähigkeiten und den Selbstmord Europas“

  1. Bezüglich der unterschiedlichen IQs wäre ich vorsichtig!
    Eine alte – und noch immer wahre – Feststellung zur Intelligenzdebatte und -messung lautet: „Intelligenz ist das was der Intelligenztest mißt!“
    Richtig, weil es keine eindeutige allgemeingültige Definition von Intelligenz gibt!
    Ein Intelligenztest – und somit sein Ergebnis – ist immer auch abhängig von der Kultur und Gesellschaft aus der der Ersteller stammt und mißt was in dieser Gesellschaft als Intelligenz gilt und gilt damit im Grunde auch nur für diese Gesellschaft/Kultur!

    Wenn also ein „westlicher“ Intelligenztest zwar für Menschen „westlicher“ Prägung durchaus korrekte Ergebnisse produzieren kann, versagt er sobald dieser Test Menschen „nicht-westlicher“ Prägung vorgelegt wird! Er mißt dann die „falsche“ intelligenz und führt zu „falschen“ negativen Ergebnissen!
    Bei Aussagen wie sie Nyberg (anscheinend nach Vanhanen) macht (z.B. Subsaharien IQ 68-72) muß man also fragen: Welcher Test kam zur Anwendung und war er auf die zu untersuchende Bevölkerung/zu untersuchenden Probanden zugeschnitten?
    War er es nicht, sind die Ergebnisse für alle, außer die Gesellschaft/Kultur für die er entworfen wurde, nicht verwertbar und lassen keine Aussage über eine Intelligenzverteilung zu!
    Nybergs/Vanhanens Aussagen sind folglich mit äußerster Vorsicht zu behandeln!

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    1. Die Forscher haben sich auch stets um kulturell neutrale Tests bemüht. Das ist aber nicht einmal unbedingt nötig, da Intelligenz ohnehin sehr weit von spezifischen kulturellen Fähigkeiten abstrahiert und z.B. in Ostasien eine kulturelle Anpassung des Konzepts nie ein Thema war. Dabei geht es um Fähigkeiten, die auch mit dem sozialen Erfolg in den fraglichen subsaharianischen Ländern genau so korrelieren wie anderswo. Man muss also nicht einmal das Argument bemühen, dass die getetsteten Fähigkeiten spätestens bei der Einwanderung in unsere Breiten relevant werden.

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      1. Lynn und Rushton haben z.B. noch in Afrika extra auf die dortigen Bedingungen angepasste „faire“ Intelligenztests einsetzen lassen. Was in Ostasien auch lange vor dem Wirtschaftswunder nie ein Thema war.

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