Der Wandel

Der Bürger versucht verzweifelt, sich aus der absurden Masseneinwanderungspolitik einen Reim zu machen. Politische Schöpfermythen (Verchwörungstheorien) unterstellen der Planlosigkeit einen Sinn.   Wo Thilo Sarrazin einen irrationalen Prozess sieht, konstruierte Gertrud Höhler einen „Masterplan„, und auch dieser Artikel sieht einen Weltgeist auf verschlungenen Wegen am Werk: eine glaubenslose und daher vermehrungsmüde Bevölkerung wird durch eine gläubige, lebensbejahendere ersetzt.

Ludwig Schick: Wer bei Pegida mitmacht, den erwartet das HöllenfeuerAn Glauben fehlt es uns nicht, aber sehr wohl an einem lebensbejahenden.   Einem auf Selbstverbreitung angelgten Memplex tritt ein auf kollektiven Selbstmord angelegter gegenüber.  Insofern sind wir islamisierungsreif. Wir leben schon seit den Nachkriegsjahren in einem von postchristlichen sozialkreationistischen Glaubensdogmen gestützten HumanitärUNrechtssystem. Die Macht des Glaubens zeigt sich gerade darin, dass kaum einer der verzweifelten Sinnsucher ihn wahrnimmt geschweige denn kritisiert. Auch deshalb muss sich der Wandel auf die ein oder andere Weise ungeordnet Bahn brechen.    Wobei dann, wenn es für die europäischen Völker halbwegs glimpflich ablaufen soll, an erster Stelle wohl  der Zerfall der EU steht.  Die Einsicht kann sich nur von unten her entwickeln, da in der Politik umso mehr das Wunschdenken vorherrscht, je größer die Einheit ist, über die regiert wird.  Auch diese Erkenntnis ist Thema des neuen Sarrazin-Buches, welches derzeit die pseudohumanitären Hetzmedien in frommer Pflichtübung so madig machen wie es irgend geht.

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