toni redet auf demo56

Pegida München: 56. Montagabendspaziergang

dsc_0312.jpgBei Schneewetter und langen Darbietungen des Versammlungsleiters Heinz hielten immer noch 100 Leute auf dem verkleinerten Areal des Platzes vor der Feldherrnhalle bis zum Schluss durch.   Ein Versuch einer Sitzblockade scheiterte daran, dass sich die „nützlichen Idioten“ auf die falsche Straßenseite gesetzt hatten.   Trotz der massiven Störungen durch Blechblasinstrumente, Pfeifen, Tröten und bunte Nazisprechchöre konnten die Demonstranten alles gut wahrnehmen und unversehrt nach Hause gelangen.

Septem Artes hat die ganze Veranstaltung dokumentiert:

00:00:00 Heinz
00:04:12 Rednerwechsel
00:13:33 Rednerwechsel – Heinz – Frauenrechte
00:44:33 Spaziergang Start
00:54:31 Sitzblockade
01:10:53 😉 Die armen Eltern.
01:13:39 Sitzblockade
01:21:25 Spaziergang Ende – Endstation Paranoia Fotograf mit 600-fachem Zoom
01:21:44 Kurzer Schwenk über die Münchner Rotzlöffel-Szene.
01:24:00 Rednerwechsel – Heinz – Gutmenschen und „In eigener Sache“
02:01:17 Unsere Hymne

Es gab eine Rede von Toni über die eingeschlafene Volkssouveränität, die es durch Volksabstimmungen nach Schweizer Modell wiederzubeleben gilt.   Toni  formulierte seine Botschaften in Form von skandierbaren Parolen und nahm das Publikum mit.    Außer Toni (10 min) redete nur Heinz.  Zunächst 25 Minuten dsc_0310.jpgüber die hart erkämpften Erfolge der Frauenbewegung, die es gerade in Deutschland noch weiter zu führen gelte, wohingegen der frauenfeindiche Islam, als dessen Wegbereiterinnen sich bei uns so viele Frauen gerne betätigen,  in die Mülltonne gehöre.  Nach dem Spaziergang kommentierte Heinz noch mal ähnlich lange eine Reihe von Videos.   Mit Hinblick auf die Muezzinrufmahnwachen sagte er, seine Diskussionen mit Muslimen an diesen Ständen seien sehr einfach, da sie sich fast immer in der Feststellung erschöpften, dass er sie möglichst von Deutschland fern halten wolle.   Die gute Nachricht aus Österreich kam kurz zur Sprache.   Bei mehreren Gruselvideos konnte der Hörer die von Heinz unterlegte Deutung, es handele sich um muslimisches Fehlverhalten, nicht überprüfen.  Besonders von Interesse war hierbei wohl die in unseren Leitmedien kaum erwähnte Straßenschlacht zwischen Asylmigranten (manche Quellen sagen zwischen diesen und einheimischen Provokateuren) neulich in Paris an der U-Bahn-Haltestelle Stalingrad: , was auch im Studierzimmer schwer zu ermitteln ist. Bilder sagen nicht per se die Wahrheit. Die Gegendemonstranten riefen „Lügendemo“.   Ein langes Video über saudi-arabische Religionspolizei und Justizgräuel nahm Heinz zum Anlass für allerlei leidenschaftliche Zwischenbemerkungen, darunter schließlich einen Aufruf, (OB Dieter) Reiter, der durch ein Moscheeprojekt saudische Unkultur nach München bringen wolle, müsse weg.  Dieser Aufruf ging dann unvermittelt in das Deutschlandlied über.

dsc_0311.jpgPegida München e.V.  hat sich ein neues Logo zugelegt.  In die Mülltonne geworfen werden jetzt, anders als beim Dresdener Original,  nicht mehr die üblichen Totalitarismen sondern die Buntparteien, die unser Volk in größte Gefahr gebracht haben und daher in ihrer Mülltonnenwürdigkeit jenen kaum nachstehen, wie ein Spruch ausdrückt:

Volksverräter Völkermörder, Rotrotgrüngelb-CDU, Auf den Müllhauf der Geschichte, wie die KPdSU

Heinz begründete den Logowechsel damit, dass man die kurdische PKK als Gegnerin des IS nicht mehr anfeinden wolle. Es fällt allerdings auf, dass die jetzige Symbolik damit nicht mehr zu der Aussage auf dem Transparent passt, in der es gerade darum geht, die religiösen und ethnischen Konflikte der Einwanderer nicht importieren zu wollen. Erst kürzlich haben sich PKK-Anhänger mit Anhängern des türkischen Nationalstaates auf bayerischen Straßen geprügelt.  Zumindest in Aschaffenburg ging die Gewalt wohl vornehmlich von der kurdischen Seite aus.  Traditionell ist der türkische Nationalismus weniger islamisch orientiert als der kurdische Separatismus.   PKK und Buntstasi führen auf deutschen Straßen bisweilen sogar füreinander Kämpfe aus, die man als „Stellvertreterkriege“ bezeichnen könnte.   Einige der skrupellosesten bunten Rufmörder in deutschen Medien sind Kurden (z.B. Sarrazin- und Palmer-Angifterin Mely Kiyak oder BR-Zündfunker Sammy Khamis).  Da der IS nach wie vor in die Mülltonne geworfen wird aber andere Bürgerkriegsimporteure nicht, könnte man hierin das Gegenteil der ursprünglichen Botschaft sehen: eine Anmeldung zur Teilnahme an fremdländischen Gegensätzen auf deutschem Boden.

Um diese Widersprüche aufzulösen, müsste man entweder zum alten Logo zurückkehren oder den Text in Richtung des o.g. Spruches ändern, z.B. „Gewaltfrei Vereint gegen die Enteignung und Entrechtung der Europäischen Völker„.  Wirklich in die Mülltonne gehören dann allerdings vor allem eine Reihe von  Dogmen des HumanitärUNrechts, denen die von emotionaler Pest geleiteten Buntparteien rückgratlos huldigten, wobei sie Andersdenkende ausgrenzten, verfolgten und mundtot machten und so die Volkssouveränität effektiv zugunsten ihrer Monopolherrschaft aushebelten. Was wiederum auf einen Totalitarismus hinausläuft, den man eher mit den herkömmlichen Symbolen als mit Parteinamen erfassen kann.  Ihnen wäre noch ein Symbol für „Bunt“ hinzuzufügen. Andernfalls könnte man den Eindruck erwecken, man wäre gegen die ursprünglichen Anliegen dieser von vielen Bürgern gewählten Parteien oder gegen die Parteiendemokratie als solche.

dsc_0315.jpgDas Erscheinungsbild machte wieder Fortschritte, die allerdings unter der geringeren Gesamtzahl litten.  Die Stördemonstranten provozierten durch Überschreiten der Grenzen zu den Spaziergängern und Hineinmischen ihrer Refugee-Welcome-Transparente in den Demozug.   Was zum Teil zu wütenden Reaktionen à la „Antifa Hurensöhne“ führte.   Genau hierauf warten die Unterdrücker.  Die einen provozieren, die anderen lauern mit schweren Fotoobjektiven und Filmkameras auf.  In den Reihen der Buntstasi-Pseudopresse war diesmal offenbar auch ein Team eines Fernsehsenders vor Ort.

dsc_0318.jpgUnter den Spaziergängern wurde viel über die Gründe der gemeinhin als kritisch angesehenen Lage diskutiert.  Die einen wollen mehr gemeinsame Anstrengung für ein zweckmäßiges bürgerliches Auftreten, während andere hierin eine Gängelung sehen, die Teilnehmer demotiviert.   In ähnlichen Fällen hat Pegida in Dresden der Gemeinsamkeit Vorrang vor dem Markt der Möglichkeiten gegeben.  Es komme darauf an, die Mitte der Gesellschaft zu erreichen, auf Extreme könne man verzichten, betonte etwa kürzlich Lutz Bachmann in Nürnberg. Auch Nürnberg kämpft mit diesem Thema, weil auch dort wenige Zügellose das Bild prägen können. In Dresden gehen sie unter.

Für die Geduld beim Anhören langer Reden und Videoclips in eisiger Kälte konnte man die heutigen Demonstranten nur bewundern.  Es gibt immerhin noch eine hochmotivierte Schar.
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PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern einschließlich München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

5 Kommentare zu „Pegida München: 56. Montagabendspaziergang“

  1. Ich war dabei. Erwähnenswert fände ich noch zwei Dinge:

    Erstens, nur für heute, dass die teils staatsfinanzierten „Gegendemonstranten“ ebenfalls nur in (subjektiv empfunden) recht geringer Zahl da waren.

    Zweitens, allgemein, die Einschüchterungstaktiken der anwesenden „Journalisten“, die mit Vorliebe die Demonstranten frontal und mit dicken Zoom-Objektiven (welche sich vornehmlich für Portraits, nicht „Massenfotos“, eignen) ablichtet; sich insbesondere auch gerne während des Spaziergangs so platziert, dass sie die Leute auf kürzeste Distanz und am besten noch mit Blitzlicht von vorne, wie auch gerne nach der Demo am U-Bahn-Abgang knipst.
    Da war selbst die Stasi – zumindest so, wie ich sie aus dem „Geschichtsunterricht“ der Schule kenne – noch deutlich dezenter.

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  2. Danke PEGIDA-Bayern! Unsere Medien üben sich in diesen Tagen verstärkter Volksverhetzung. Deckt sich aber mit meinen gerade gemachten Beobachtungen. Die (rot-grüne Volkserzieher) pfeiffen jetzt nach den Wahlen in Österreich aus dem letzten Loch und drehen durch. Höre seit Jahren hier in München-Sendling Radio Salzburg, weil das rot-grün versiffte BR Programm nicht mehr durch meine Gehirnwindungen kommt. Weil mein Körper beim GEZ-BR-Rotfunk nur noch Schmerz empfindet. Eben auf Radio Salzburg: Klasse! In Österreich drehen die etablierten Parteie jetzt (wie das deutsche Fernsehen) durch. Gatulation von Geert Wilders und LePen in Richtung FPÖ veranlassen jetzt die etablierten Parteien in Österreich darüber nachzudenken wie man Bürger in Verbindung mit der EU künftig bei Wahlen besser motivieren kann… Jetzt laufen sie erst einmal wie gescheuchte Hühner durch die Gegend „smile“-Emoticon Ich denke das müßte der Antifa auch vor Augen führen, daß um sie herum die neu Zeit begonnen hat. Indem die Leute zunehmend aufwachen. Die rot-grünen werden selbstverständlich sagen das müssen sie hier mit allen Mitteln verhinder! Ich würde sagen die Reaktion der GEZ-Seder sowie die Reaktion der Antifa ist ein Gradmesser dafür, daß wir die Rot-Grüne Schale geknackt haben. Sie spüren uns im Gegenwind. Egal ob 50 oder 300 zu PEGIDA kommen. Wir müssen jetzt weiter dran bleiben. Kontinuierlich. Schreibt weiterhin Kommentare, mischt Euch ein, laßt Euch in sämtliche Vereine wählen und macht es den rot-grünen Gedankenpolizisten immer schwerer. Österreich hat gezeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Dran bleiben … Jetzt erst Recht. Prof. Schachtschneider sagt im Prinzipt das Volk muss sich seine Freiheit wieder zurück erobern und sich so von dem rot-grüne Sumpf befreien.

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    1. Ebenfalls größten Respekt für alle Teilnehmer, Beobachter und stillen Unterstützer. Ein paar Bilder findet ihr noch auf meiner Seite. Frechheit allerdings, daß die Bunten so nah bei der Versammlung laufen durften. Bei meinen Versammlungen, die ich früher durchführte, war das nie der Fall. Hier ist die Polizei mit der gebotenen Härte eingestiegen. Ich bin darauf angesprochen worden, warum die Bunten daß denn nun dürfen, und so nah den Patrioten direkt in Richtung der Versammlung krakelen,pfeifen und trompeten durften, und mir ist das ebenfalls unverständlich. Auch würden diese nach Belieben mal bei uns mitlaufen, teilweise auch mit themenfremden Plakaten wie „Refugees Welcome“. Ich konnte das nicht glauben, denn ich will nicht hinter „Refugees Welcome“ hinterherlaufen, und habe daher versucht, ebenfalls nach Belieben zu wechseln, um z.B. einen Gegendemonstranten wegen „vorsätzlicher Körperverletzung“ und erheblicher Versammlungsstörung [ zu dem z.B. auch die Pfeife gehört, wie es auch ein Orginalpapier der Polizei zeigt] vorläufig nach dem Jedermannsrecht – natürlich im Rahmen der Verhältnismäßigkeit- festzuhalten[§127, Abs 1 STPO), bis die Polizei eintrifft und den Ausschluss der erheblichen Störer aus der Demonstration durchsetzt. Sicherheitshalber muss alles gefilmt werden, denn sonst dreht die Lügenpresse wieder alles. Denn die Buntstasi schädigt ja nicht in erster Linie PEGIDA, sondern vor allem die Geschäftsleute, die ihrer Arbeit nachgehen und auch am Montag Umsatz brauchen, weil horrende Mieten,Gewerbesteuern und Abgaben für die Innenstadtlage verlangt werden. Ein Spaziergang ohne erhebliche Bunt-Störer, der Rücksicht nimmt und an manchen Stellen auch leise irgendwo vorbeiläuft, wäre eigentlich eine Demonstration, wie es das Grundgesetz und das Demonstrationsrecht vorsieht. Und wer es Ernst meint mit dem Grundgesetz, wer es ernst meint mit der Unterstützung der einheimischen Wirtschaft, der unterstützt Bürger, die zivilcouragiert gegen erhebliche Störer einschreiten, die unterstützen Menschen,die zeigen wie es geht. Das manch einer Einsatzkraft die Ausübung des Jedermanns.Festnahmerecht nicht Recht sein könnte, ist klar. Aber wozu hat man Anwälte, die mitlaufen, die das der Polizei dann auch sehr schnell klar machen könnten, daß erhebliche Versammlungsstörungen nun mal zu unterbinden sind. Und da wird auch ein Herr Hermann als Innenminister nicht vor Bunt einknicken. Man sollte eigentlich erwarten, daß sich die Verantwortlichen für die Spaziergänger einsetzen.

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  3. Ich verstehe den Wechsel des Logos nicht. Das alte Logo fand ich wesentlich besser. Und ich will auch nicht, daß so traditionsreiche Parteien wie CDU oder SPD in den Mülleimer geworfen werden.
    In den Mülleimer müßten jene Politiker geworfen werden, die den Geist und die Tradition dieser Parteien verraten haben. Aber deren Anzahl ist für ein Logo zu groß!
    Ich glaube auch nicht, daß das neue Logo bei dem normalen Bürger gut ankommt. Es könnte so ausgelegt werden, daß Pegida gegen die Demokratie ist. Und das ist ja nun wirklich nicht der Fall! Im Gegenteil, wir versuchen ja gerade die Demokratie und den Demos zu retten!
    Also liebe Pegida München: Kehrt bitte schnellstmöglich zum alten wirklich guten Logo zurück, welches die Symbole des Totalitarismus in den Mülleimer wirft!
    Ich will auch weiterhin jeden Montag gerne mit gutem Gewissen gegen die Islamisierung und den weiteren irrationalen Wahnsinn der aktuellen linken Politik mit euch zusammen demonstrieren.

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    1. In den Mülleimer gehören schon auch ganze politische Parteien – eigentlich alle. Parteien sind Gleichmacher, es gibt faktisch nicht mehr so viele Meinungen wie stimmberechtigte (bei unserer suboptimalen repräsentativen „Demokratie“ sind das die gewählten Politiker) sondern nur noch so viele Meinungen wie Parteien vorhanden sind. Siehe auch Rousseaus Gesellschaftsvertrag, der hat den ganzen Krempel schon vor mehreren hundert Jahren durchschaut und dargelegt.
      Parteien verbieten – Fraktionszwang beseitigen – damit wäre zumindest schon mal eine Sache gewonnen.
      Leider, wie du schon sagtest, reicht der Platz im Mülleimer des Logos bei weitem nicht aus, um alles in die Tonne zu werfen was da auch reingehört. Da muss man designtechnisch halt selektieren… oder vielleicht auch rotieren.

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