Wahlanalyse: Warum wurde Norbert Hofer gewählt?

„Seriöse“ Umfragen renommierter Institute  haben es total anders gesehen: Norbert Hofer würde irgendwo auf Platz 2 landen, und der Sieger der ersten Runde wird wohl der Grüne Van der Bellen. Doch es kam anders: Norbert Hofer von der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) kam auf circa 35% der Stimmen. Weit abgeschlagen und gerade noch auf Platz 2 gelandet, der von den pseudohumanitären Hetzmedien durch häufige Erwähnung bevorzugte 72-jährige Kandidat der Grünen. ÖVP und SPÖ spielten mit knapp über 10% keine Rolle.

Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Was zuerst auffällt ist, daß Norbert Hofer nicht nur ein junger, sondern auch ein sachlicher, ein korrekter und heimatverbundener Kandidat ist. Aber auch jemand, zu dem die Aussage „Flagge zeigen“, wie die FPÖ plakatiert hat, passt. So wollte zu Beginn des Wahlkampfs der Vertreter der Grünen gleich den freiheitlichen Kandidaten Norbert Hofer in irgendwelche dumpfen bunten Bündnisse bzw. Fairnessabkommen hineinzwingen. Doch standhaft und souverän – wie ein richtiger Bundespräsident – winkte er ab. Schließlich ist es wichtig, immer fair und korrekt aufzutreten, und nicht nur im Wahlkampf. Österreich hat schlimmere Probleme, als solche Lächerlichkeiten zu kommentieren und genauso gut könnte man unterschreiben, daß die Erde rund sei. Ruhig und sachlich konterte er die Bunten  Pseudo-Anklagen, und zeigte dennoch auf, daß er neuen frischen Wind reinbringt.

vgl. Auftritt im ORF:

Er ist nämlich nicht nur mit circa 44 Jahren ein sehr junger Kandidat, sondern auch einer, der sich politisch von den anderen Altparteien – die alle mitsamt wie in Deutschland ähnlich argumentieren und rüberkommen – unterscheidet. So wurde klar, daß man unter ihm mit weniger Gesinnungsdiktatur und mehr Meinungsfreiheit rechnen kann. Norbert Hofers Linie scheint hier für viele selbstbewußter und klarer wie die z.B. von einer Frauke Petry oder einem Horst Seehofer in Deutschland. Auch einen Sozialdemokraten würde er zum Bundeskanzler vereidigen, wenn die Wähler es wünschen, und eben nicht – wie z.B. der Grüne – so etwas in inkorrekter Art und Weise – verweigern. Natürlich kann es gut möglich sein, daß es auch noch andere Gründe gab, warum Norbert Hofer so stark gewählt wurde, bzw. es kann auch der Fall sein, daß es andere Gründe waren, hier wollte ich jedenfalls nur mal ein paar Aspekte anführen, die von meiner Sicht aus eine Rolle haben spielen können.

Spannend wird es nun werden in der Stichwahl, vermutlich könnte es allerdings auch sein, daß er nur noch von der Strafraumgrenze den Ball ins Leere Tor schießen muss. Auf alle Fälle hat Österreich schon jetzt sich weitgehend vom großen breiten Bunt-Bündnis mit ihren Bunt-Medien befreit. Den besorgten Bürgern sei Dank.

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