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Pegida München: 55. Montagabendspaziergang

received_1024108427659848.jpegDer Spaziergang war etwas besser als letzte Woche besucht und bot auch ein verbessertes Erscheinungsbild. Vertreter der Polizei und Bunten stellten fest, diesmal seien „keine Neonazis“ dabei gewesen. Es fehlten die Schwarzweißrot-Frakturschrift-Transparente, deren Stil man als reichsnostalgisch oder NPD-nah einstufen könnte. Dafür gab es interessante neue Transparente, darunter ein großes über den orwellianischen Charakter der Lügenmedien. Redner waren Maria, Doro, Heinz und ein lettischer Gast.

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Die geschichtskundige Sudetendeutsche Maria sprach über die Drangsalierung des Restaurants Casa Mia durch den Bezirksausschuss Sendling und insbesondere die SPD. Sie stellte diese wirtschaftsschädigende und ausländerfeindliche Buntpolitik in Gegensatz zur italienfreundlichen Politik des Wittelsbacher Königshauses.

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Doro schimpfte über Merkels Auftreten in der Causa Böhmermann, über Geschäftsleute. die im Auftrag der Bunten angebliche Geschäftseinbußen durch Pegida-Demos bejammern und Futter für neue Entrechtungskampagnen liefern, und über grüne Inkompetenz und vieles mehr. Doros abermalige Reden von einer UN-Charta von 1975, die das Recht der Völker auf Selbstbestimmung vor Überfremdung schütze, verdienen Nachfragen.  Die UN-Charta entstand 1945.  Meint Doro die Helsinki-Schlussakte?   In der ist vom Selbstbestimmungsrecht der Völker die Rede, aber weder kommt dort das Wort „Überfremdung“ vor, noch wird die Gefährdung der nationalen Selbstbestimmung durch ausufernde Humanitärmigration dort behandelt.   Umgekehrt ist gerade diese ausufernde Humanitärmigration eine Folge der Genfer Flüchtlingskonvention, und ihre Einordnung unter „Menschenrechte“ führt dazu, dass die Schlussakte von Helsinki mit ihrer Betonung der „Menschenrechte“ insoweit das Selbstbestimmungsrecht der Völker je nach Auslegung eher hemmt als fördert.  Die Störer riefen „Lügenredner“ und trompeteten besonders laut.

Der lettische Mathematiker und Philosoph erklärte aus lettischen und belgischen Erfahrungen, warum Demokratie Grenzen braucht. Am besten physisch aber notfalls virtuell. Den Deutschen riet er, sich rechtzeitig eine Mindestquote von 70% der Abgeordneten zu sichern, bevor die Moslems sie per Geburtendschihad zur Minderheit machen. Dem Moderator Heinz schmeckte das nicht. Er drückte seinen Wunsch aus, alle einzudeutschen und den (spalterischen, politischen) Islam aus dem Land und am besten aus der Welt zu verbannen. Vielleicht wieder Stoff für eine Anzeige oder VS-Beobachtung mit Herrmanns Begründung im Fall PI München?
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Stefan Werner wurde zeitweilig von einem Vertreter von Pegida München am Fotografieren und Filmen gehindert und zwei mal unter Beteiligung der Polizei vom Platz verwiesen.  Begründung war, dass Stefans Bildberichterstattung Teilnehmer abschrecke.  Was kaum einleuchtet, da die Buntstasi-Pseudopresse mit Riesenobjektiven aus der Nähe viel deutlichere Aufnahmen macht und auch publiziert.   Stefan kam zwei mal wieder und durfte schließlich dank Intervention von Heinz bleiben.   Das entging auch den bunten Störern und Pseudojournalisten nicht, die in geringerer Zahl als sonst vertreten waren.

Während des Spaziergangs wurden bessere, weniger reaktive Parolen gerufen als letzte Woche.  Eine ostasiatische, vermutlich japanische, Reisegruppe winkte uns von ihrem Bus aus freundlich zu und wir winkten freundlich zurück.  Am Stand haben wir immer wieder mit japanischen Touristen gesprochen, die sich über die Völkerwanderung und über den Terror der Gegendemonstranten verstört zeigten.  Eine politisch erfahrene japanische Studentin erlebte die Art, wie in München Patrioten eingeschüchtert werden, vor Ort und bezeichnete sie als „allerübelst“ (最悪), in Japan undenkbar, wenngleich ähnliche Geisteshaltungen auch dort existierten.   Pegida München ist auch schon von japanischen Journalisten mehrfahr ausführlich interiewt und relativ freundlich dargestellt worden.   In Japan haben patriotische Straßendemonstrationsbewegungen erst kürzlich wesentlich dazu beigetragen, das politische Klima zu verschieben und den ehemaligen Außenseiter Abe zu einem Premierminister zu machen, der sich dank Unterstützerbasis relativ gut hält, wie man auch an diesem Zusammenprall von Patrioten mit Faschismuskeulenschwingern vor dem Premierministeramt sieht:

Nach dem Spaziergang präsentierte Heinz noch kleinere Videos, unter anderem über die „Null-Toleranz-Politik“ des legendären Bürgermeisters Giuliani von New York.   Sie wäre im Umgang mit den „nützlichen Idioten von der Antifa“ angemessen, denn so könne verhindert werden, dass aus Rufmord weltoffene Ärsche werden und daraus Sitzblockaden, Brandanschläge und schließlich diktatorische Politik.  Doch Münchens OB tue genau das Gegenteil.

Es zeigte sich, dass trotz gewisser Dissonanzen, trotz kaum vorhandener Werbung und abnehmenden Neuheitswertes und trotz eines Abstandes von nur 2 Tagen zur letzten Demo auf dem Odeonsplatz eine hochmotivierte Gemeinde vorhanden ist, die dem genervten OB Dieter Reiter und seinen vereinten Schmutzkampagnenmedien im Sinne von „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Heimat klaut“ die Stirn bieten wird.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern einschließlich München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

4 Kommentare zu „Pegida München: 55. Montagabendspaziergang“

  1. Der Bericht und der Kommentar lässt an Zuverlässigkeit und Vollständigkeit zu wünschen übrig. Ein sehr subjektiv geprägter Bericht, in dem der Autor sich mehr mit Standpunkten als mit Beschreibung des Ablaufs auseinander setzt. Die dilettantischen Ausführungen über die Frakturschrift zeugen auch von wenig Kompetenz. Ist es nötig, nüchternen Tatsachen durch drastische Formulierungen immer einen ideologischen Drall zu verleihen? Es stimmt nicht, daß die Frakturschrift „von den Nazis verboten“ wurde. Die Umstellung von Fraktur auf Antiqua erfolgte 1941 wie die Umstellung von DM auf Euro. Die Deutsche Mark wurde 2002 genau so wenig verboten wie die Fraktur 1941.

    Christel Baumgart präzisiert:
    „Am 15.12.1941 verkündete das Reichsinnenministerium: „Es bestehen keine Bedenken dagegen, daß das gesamte Schrifttum auf Normalschrift umgestellt wird, sobald und soweit dies ohne weiteren Einsatz von Arbeitskräften und Rohstoffen möglich ist.“ (zitiert nach Hartmann, 1998, S. 285). Urkunden und Stempel staatlicher Stellen durften nur noch in Antiqua erstellt werden. Die Umstellung gelang aber selbst bis Kriegsende nur sehr unvollständig.

    Von einem Verbot hat dagegen fast keiner etwas gehört. Ältere Schüler schrieben unbeanstandet außer im Fremdsprachenunterricht auch in Nebenfächern weiter in deutscher Schrift. Im Nachhinein verstehen manche nicht, wieso etwas so spezifisch Deutsches wie die Sütterlin-Schrift abgeschafft wurde. Eine Verbindung zum Begriff ‚Judenletter‘ oder ‚Judenschrift‘ ist bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht bekannt. Politische Gründe für eine Umstellung der Schrift werden nicht gesehen oder sogar ausdrücklich verneint. Einer spricht von einem mutigen Schritt zur Einheitsschrift. Derselbe stellt auch fest, dass bei einer freien Presse die Entrüstung damals sicher ebenso groß gewesen wäre wie heute bei der Rechtschreibreform.“

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    1. Es geht hier um das Erscheinungsbild und um die Symbolik. Wer Schwarzweißrot und Frakturschrift für „Festung Europa“ verwendet, stärkt damit unselige Vorbelegungen dieses Begriffes, die unserer Intention und unseren Interessen schaden.

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