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Pegida München: 54. Montagabendspaziergang

alfred_roeck_club94Eine lange kurzweilige Rede von Alfred Röck (Club Voltaire 1994) wurde wegen Störung durch bunte Nazi-Clownereien noch länger und kurzweiliger.
Dem Trompeter erwiderte Röck mit seiner Klarinette.
Schließlich erhielt er sogar zeitweilig Vorfahrt.  Ein Minimum an „Schnittmenge“ wurde greifbar.   Die Schwierigkeit, Gemeinsamkeiten mit Bunt herzustellen, besteht in der Negativität und Leere von deren Position, die mit klassischem Linkssein nicht mehr viel zu tun hat.  Auf der Klarinette spielte Röck „Die Gedanken sind frei“,  eine Freiheitshymne.
Freiheit gehe vor Gleichheit, zitierte er dazu linke Klassiker.
Klassisch-linke Bildung für alle, auch für Bunt.  Es gibt auch einen Videobericht.

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Alfred Röck

Weil es so gut angekommen und nach „Zugabe“ gerufen worden war, redete Röck nach dem Spaziergang noch einmal.

Bunt-Ideologie ist weder links noch grundgesetzkonform

Heinz eröffnete die Versammlung und zeigte in einem Video Beispiele für die bemerkenswert patriotische Einstellung linker Führungsfiguren wie Ernst Thälmann (KPD), Mao Zedong, Friedrich Engels oder Hugo Chavez.

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Ernst Thälmann, der 1944 im KZ umgekommene Führer der deutschen Kommunisten und „Nationalheld“ der DDR.

Diese Beispiele belegen, dass etwa die von Baumwipfeltrompeter Voss ständig trompetete Internationale nichts mit bunter Selbstabschaffung à la „No Border No Nation“ zu tun hat. Unter den 10 Stücken aus dem Repertoire des Störtrompeters

(1) Expect Resistance, (2) Das Einheitsfrontlied, (3) Ode an die Freude, (3) Bella Ciao, (4) Die Moorsoldaten, (5) We shall overcome, (6) Imagine (7) Die Internationale, (8) Lied der Bayern, (9) Die Edelweisspiraten, (10) Let it be

passt wohl am ehesten die Hymne des Hippie-Staates zu der unterstellten bunten Botschaft.

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Steilvorlagen für Buntstasi

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Die Teilnehmerzahl war um 19:00 beängstigend klein, aber nach und nach füllte sich der Platz wieder auf den normalen Umfang. Bei dem guten Wetter kommen wohl einige Leute lieber spät. So verschob auch Versammlungsleiter Heinz den Anfang.
Die Bunten traten sehr aggressiv und laut auf, und Heinz bemühte wie letzte Woche den ungenannten israelischen Politiker aus dem Jasinna-Video, um sie als „nützliche Idioten“ zu bezeichnen und Marian Offman, Reflektierter Bengel & Co frei Haus eine Steilvorlage zur Nazifizierung von Pegida München zu liefern.   Als hätte der Verfassungsschutz, der sich gerade auf Bunstasi-Niveau an dem Verein abgearbeitet hat, dafür nicht schon genug getan.  Ohne die überflüssigen Polemiken des Versammlungsleiters stünde Pegida München e.V. wahrscheinlich nicht im Verfassungsschutzbericht.  Dank ihnen wird nun jeder Kontakt von Teilnehmern mit früher beobachteten Gruppen zum Grund für Beobachtung und Verschwörungstheorie auf dem analytischen Niveau von Dr. Miriam Heigl.   So zieht sich der Kreis immer weiter.  Der VS arbeitet insoweit mit Beschmierungsarithmetik (tainting) nach verfassungswidriger Buntstasi-Bauart.
Wie der Verfassungsschutz auch in Bayern neuerdings tickt, hat Metropolico-Investigativjournalist Christian Jung erst gerade wieder exemplarisch dokumentiert.

Suspekte Bannerträger machen Pegida-Pressearbeit

Anwesend waren u.a. drei Kameramänner, u.a. ein Team vom ORF und BR.

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ORF TV Team

Das ORF-Team sprach mit den Trägern eines schwarzweißroten Banners, auf dem in Frakturschrift „Festung Europa“ zu lesen ist, als wollte man diesen historisch vorbelasteten Begriff in ein möglichst ungünstiges Licht rücken.

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Wir hatten dies wiederholt als suboptimal kritisiert. Seit dem Abgang von Birgit hat Pegida München offenbar kaum noch Kapazitäten frei, um die eigene Außendarstellung zu beeinflussen. So fällt wohl oder übel den Trägern suspekter Banner die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit von Pegida München e.V. zu. image

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TV Team 11.4.2016 (ARD?)

Zur vollständigen Berichterstattung war eine Drohne am Abendhimmel. Ergänzende  Beobachtung aus dem All ….

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Drohne

und aus der Hölle

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ENDSTATION RECHTS

Verhaftung wegen suspekter Flagge, bunte Übergriffe gehen durch

Weitere Vorlagen für Negativwerbung boten Mitdemonstranten, die sich während des Spaziergangs dort hin provozieren ließen, wo Bunt sie haben will, indem sie etwa vorne laut reaktiv „Antifa Hurensöhne“ riefen, statt mit eigenen Botschaften das eigene Erscheinungsbild zu bestimmen.  Was andererseits hin und wieder auch glückte.  Z.B. wenn Teilnehmer die Hassparolen der Gegenseite unauffällig wendeten, indem sie z.B. „Nieder, nieder mit Pegida“ mit „Liebe, Liebe zu Pegida“ übertönten.  Oder  „kein Recht auf Nazipropaganda“ mit „kein Recht auf Rufmordpropaganda“.

Während des Spaziergangs via Bayerische Staatsbibliothek zum Siegestor und zurück schrumpfte die Teilnehmerzahl. Zur Abschlussversammlung waren noch etwa 100 da.

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Auf der Gegenseite traten ein zweiter Trompeter und ein Clown mit Jagdhorn auf.  Der Schall- und Beleidigungspegel war hoch und die Polizei schritt nicht ein.  Eine etwa 40-50 Jahre alte hysterische Gegendemonstrantin warf einen dicke Stein und verfehlte Regina knapp.  Sie wurde von der Polizei festgenommen.

Wie schon beim letzten Spaziergang: vorsätzliche gefährliche und versuchte gefährliche Körperverletzung.   Im Polizeibericht ist davon nichts zu lesen, und die Leitmedien schreiben grundsätzlich nur bunte Propagandadossiers ab oder versuchen bestenfalls einen Eindruck der Neutralität dadurch zu vermitteln, dass sie Übergriffigkeit undifferenziert beiden Seiten gleichermaßen zurechnen.

Anhang

Buntmedien mobilisieren Geschäftsleute gegen PEGIDA-Demos

Nach SchmierZeitung und Münchhausener Merkur nun auch die lügenBaRone.

Ihr Videobericht zitiert vor allem Wirte und Geschäftsleute der Umgebung des Odeonsplatzes, um Stimmung gegen Pegida zu machen. Es ist nicht schwer, als eingebetteter Journalist solche Zitate zu sammeln. Die Tendenz der ins Breite Bündnis der Bunten Stadtgesellschaft eingebetteten Kampagnenmedien ist klar: man übertönt zunächst die Demonstration aus nächster Nähe mit einem Inferno aus Lärm und gruppenbezogener Menschenfreundlichkeit und zitiert dann Geschäftsleute, die sich über den Lärmpegel beklagen.

OB Dieter Reiter hat die Zitate, die er braucht:

„Ich habe das Kreisverwaltungsreferat gebeten, aufgrund der Vorbringen der Wirte, der Geschäftsleute aber auch der vielen Münchner nochmal zu beleuchten, ob es nicht eine Grundrechtsbeschränkung geben kann, weil andere Grundrechte, nämlich das Grundrecht der Wirte auf den Gewerbebetrieb, beeinträchtigt werden.“

Der BR war vor Ort aber er berichtet nur Informationsfetzen, die helfen, die Demo madig zu machen. Die Ausfälligkeiten der Stördemonstranten lastet er so weit möglich PEGIDA an. Beim letzten Spaziergang wurde ein Pegida-Spaziergänger von einem Gegendemonstranten, der mit dem Fahrrad als Waffe in die Menge wie ein Rammbock raste, verletzt. Gestern warf eine Gegendemonstrantin einen Stein in die Versammlung der Pegida-Teilnehmer und verfehlte eine junge Frau nur knapp. Der Bericht des BR ist überwiegend Stimmungsmache mit den Wirten und Geschäftsleuten als Vehikel. Dass die Pegida-Mahnwachen immer wieder angegriffen werden, dass Gastwirte von SPD und Buntjugend belagert und geschädigt werden, dass das Pegida-Fahrzeug am 29.3. von Tätern des bunten Milieus abgefackelt wurde, war dem BR keinen Bericht wert. Die Buntmedien sind selber Teil des Terrrors und setzen nun weiter Tod und Teufel in Bewegung, um PEGIDA-Demonstrationen als einen Staatsnotstand darzustellen, um dessentwillen Grundrechte zur Disposition gestellt gehören. Schon im Herbst hatte die buntbreite Stadtgesellschaft immer wieder mutwillig vor Gericht verloren, um dieses propagandistische Ziel zu verfolgen.  Danach in gleicher Weise in Augsburg.  Man kennt es als die Taktik des weltoffenen Arsches.

Böhmermann-Kontroverse

Der Türkei-Deal scheint zu funktionieren. 32 von UNHCR ausgesuchte Neusiedler aus Syrien sind in Hamburg angekommen. Der Ansturm auf Griechenland geht zurück. Wenn es gelingt, Elends- und Bürgerkriegsflüchtlinge in die Türkei zurückzuschieben, könnte insoweit Merkels Türkei-Pakt aufgehen. Derweil steigt der Andrang via Mittelmeer auf Italien. Auch hier strebt Merkel einen ähnlichen Pakt mit Libyen an. So kämen jährlich Hunderttausende berechtigter Siedler („resettlement“) statt eines ungeregelten Zustroms von Millionen Unberechtigter. Erzwungen wird dieses Tauschgeschäft von der Straßburger Auslegung des Kollektivausweisungsverbots, wie es sich in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und EU-Grundrechtecharta findet. Mit ihrem Nichtzurückweisungsprinzip verhindert die europäische Menschenrechtsrechtsprechung, dass auf dem Meer mit Schiffen etwas analoges zu den osteuropäischen Zäunen aufgebaut werden kann. Der Menschenrechtsgerichtshof degradiert Frontex und die Bundeswehr zu Hilfsschleppern und Merkel zum Erdoğan-Partner. Diese Art von Pakt wird derzeit aber von vielen Leuten aus unterschiedlichen Motiven abgelehnt. Die einen wollen die Festung Europa, die anderen das Gegenteil. Gemeinsamer Nenner ist das Unbehagen, das Böhmermann ausdrückt.
Alfred Röck kritisierte die Freizügigkeit, mit der zwanggebührenfinanzierte Journalisten im Fernsehen schmähen und lügen. Seinem Gerechtigkeitsempfinden nach sind auch Schmähungen wie die von Böhmermann gegen Erdoğan bestrafenswürdig. Didi Hallervorden und NDR springen derweil Böhmermann mit neuen Schmähkampagnen zur Seite. PEGIDA München findet das unterstützenswert, Alfred Röck nicht, wie er sowohl gestern abend als auch im Netz immer wieder betont hat. Ein mit Akif vergleichbarer Held der Schmähsatire ist Böhmermann gewiss nicht. Aber wer will sich schon die Gelegenheit entgehen lassen, Merkel an einer Sollbruchstelle zu treffen, wie es kein Gegner bislang vermochte? Zumal ihre Einmischung in die Affaire ein wenig an die Einmischung in die Sarrazin-Treibjagd erinnert?
Böhmermann hat auch mal PEGIDA mit Affen verglichen:
Entscheidet Merkel für Böhmermann, risikiert sie das Scheitern ihres Türkei-Deals, meint Focus. Merkel und ihre Türkei-Politik sei bereits an Böhmermann gescheitert, meint Bettina Röhl.
Aus der Sicht eines einfachen Deutschen, ein interessanter Schaukampf zweier Gladiatoren. Erdogan als Vertreter der islamischen Welt, Böhmermann ein politischer Söldner des bunten Globalindividualismus. Kampfstark sind sie beide, wild angefeuert von ihren Fanblöcken und Sponsoren. Kein Team kann sein Gesicht verlieren. Die Deutschen sind diejenigen, die Stadion und Gehälter bezahlen und in der Dritten Halbzeit von beiden gejagt werden.

Kurzmeldungen

Die AfD demonstriert am kommenden Samstag den 16. April ab 12:00 auf dem Odeonsplatz.
AfD fordert Rücktritt von NRW-Innenminister Jäger wegen Vertuschung der Silvestersexmobkriminalität (Strafvereitelung im Amt?).
Ulm versucht, den neuen Gästen Wohlverhalten im Schwimmband beizubringen.
SPD Hamburg ruft zu Demo gegen AfD-Parteitag auf. Natürlich auch hier  im Spiel mit verteilten Rollen mit der gewalttätigen Buntjugend, deren Aktionen auf der Zielgeraden des Breiten Bündnisses der Rufmörder und Ausgrenzer liegen.
Noch nie waren junge Deutsche so ungebildet wie heute schreibt Dorothea Siems in Springerwelt. „Medienkompetenz“ im Sinne von Fähigkeit zum Klicken mit der Maus verbesserte sich, Fähigkeit zu logischem Denken ging zurück. Ähnliches haben kundige Redner bei Pegida München auch schon konstatiert. Neben der Ersetzung menschlicher Kompetenz durch Technik (vgl auch „Digitale Demenz“ von Manfred Spitzer) und der humanitäranarchistisch-bunten Dekadenz kommt auch die genetische Degeneration durch gewendeten Selektionsdruck in Betracht. Die Wende zur Abwärtsentwicklung begann laut in „The Son also Rises“ zusammengefassten Forschungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts und beschleunigt sich seitdem. Vgl auch die viel angefeindeten aber dennoch zumindest informativen Traktate von Volkmar Weiss, einem Licht des Ostens der vielleicht ebenfalls untergehenden Art, die sich in den Nischen des kommunistischen Systems besser halten konnte als im Westen.  Wenn es um die Abtötung von Intelligenz geht, ist westliche emotionale Pest eben viel wirksamer als die Propaganda von Besatzungsregimen.  Der wirksamste Feind kommt von innen, sagte auch Alfred Röck gestern.   Bunt ist viel gefährlicher als Links.
Untergang liegt im Trend. Kein Asteroid ist illegal. In Japan gibt es wieder Aufregung wegen Kometeneinschlags-Prophezeiungen. Dabei sind nicht mehr Propheten sondern Astronomen zuständig. Die prophezeite Größe von 8 km reicht wohl nicht, um alles Leben auszulöschen. 400 km schon:


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern einschließlich München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

7 Kommentare zu “Pegida München: 54. Montagabendspaziergang”

  1. Leser-Kommentare beim BR:
    „Münchner Freiheit, Dienstag, 12.April, 15:43 Uhr
    4. Antifa

    „Ich habe das Kreisverwaltungsreferat gebeten, aufgrund der Vorbringen der Wirte, der Geschäftsleute aber auch der vielen Münchner nochmal zu beleuchten, ob es nicht eine Grundrechtsbeschränkung geben kann, weil andere Grundrechte, nämlich das Grundrecht der Wirte auf den Gewerbebetrieb, beeinträchtigt werden.“
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Mit dieser Aussage hat Reiter nun endgültig seine Maske fallen lassen. Antidemokraten wie Maas, Harms, Merkel, Reiter (es gibt sie in allen Blockparteien – und in der SPD sind sie besonders stark vertreten!) machen sich nicht einmal mehr die Mühe, ihre Ansichten zu bemänteln – so sicher fühlen sie sich schon in der Merkel-Diktatur!
    Und im Übrigen: Die Pegida-Demonstranten sind friedlich. Die Gewalt geht ausschließlich von den bezahlten Krwallmachern und Schlägertrupps der Antifa aus. Die Antifa wird von der Landeshauptstadt München gebucht und bezahlt. Die Antifa ist die neue SS!

    Antwort von Isabell Speidel, Dienstag, 12.April, 16:23 Uhr

    Die SPD zeigt in diesen Tagen wessen Geist sie in sich trägt. Ob der Bundesjustizminister mit seiner Zensur oder der OB Reiter.
    Das die SPD nun bundesweit erstmals unter 20 Prozent rutscht ist ein Zeichen, dass die Menschen langsam aufwachen und selbst in München muss ein OB Reiter erstmal sehen, ob er nochmals gewählt wird. Der Unmut in der Bürgergesellschaft ist groß über so manche Entscheidung im Rathaus.

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  2. Es ist doch lachhaft, wie sich die Autoritätshörige Meute über Böhmermanns Toiletten Pennäler Prosa hermacht! Böhmermann muss ran! Solche Männer braucht das Land! Cand. Ing. Alfred Röck wütet via Facebook gegen Böhmermann + gegen seinen Kollegen Didi gleich mit:

    16 islam. Peitschenhiebe für Wichser Böhmermann u. Didi, denn: Ob Erdogan Diktator ist oder nicht, einem politischen Gegner Sodomie zu unterstellen, zeigt Böhmer…`sche Dreckshirn- im Mäntelchen von „Freier Journalismus“. Ob Erdogan Diktator ist oder nicht, einem politischen Gegner Sodomie zu unterstellen Diese Drecks-Journaille -also incl. Didi (!), hat vor Jahren frei Erfundenes (völlig Anderes) dem Oscar La Fontaine angedichtet; (damals Min. Präs.); er verschärfte dann das Pressegesetz; Kanzler Schröder wurde angedichtet, seine Haare seien gefärbt; waren sie aber nicht; er verklagte den Behaupter- völlig zu Recht! Ob Lappalie, oder nicht, Lügen gehören bestraft! Wegen vieler Lügen-Dreckshirne am Arb.Pl. hat man in Dtl. Mobbing-Beauftragte! Der a- intellektuelle Didi kriegt demnächst von mir eins in die Fresse! Anders kapiert er es nicht!

    Wo leben wir denn? Nach 50 Tagen Sizilien auf der Rückkehr via Pompeji erreichen mich diese Nachrichten aus der digitalen Bedürfnisanstalt notorischer Wichtigtuer, wozu auch jeder Kommentator wie dieser sich rechnet, aber bitte! Klappern gehört zum Handwerk! Wenn eine öffentliche bestellte und bestallte Maulhure im ZDF einmal etwas vom Stapel lässt, was den Schleimschleckern nicht runtergeht wie ihr letzter Blowjob beim Chef, dann gibt’s Randale pur bis ins Kanzelamt!

    Dabei hat die Schund-Schmarrn-Schmähkritik von Böhmermann schon ein Vorgeplänkel, wozu Erdogan den Vertreter Deutschlands einbestellte – wegen eines lustigen Liedchens! Böhmermann kann’s besser, so gut, dass die Kavallerie anrückt mit Staatsanwalt, türkischem Krummsäbel und Fatwa aus Mekka!

    Na Cand. Ing. Alfred Röck, kann man nur viel Spass bei seinen Flagellantismus-Fantastereien wünschen – unter islamischen Inszenierung! Cand Ing Alfred Röck demnächst mit Bart und Peitsche?

    Für mich geht es bei den Hofnarren, deren ein Land nie genug haben kann, nicht um Dichtung oder Wahrheit. Es geht darum, die übliche politische Sau-Schau, wer haut wem am besten in die Fresse?, die übliche Politische Sau-Schau ad absurdum zu führen. Wie auch immer! Böhmermann hat einen Coup lanciert, der selbst am Thron von GröMaZ (Größte Mutti aller Zeiten) sägt! Der kleine Böhmermann mit seinem Toiletten. Opus Magnus. Ganz große Bühne!

    O-Ton SPON:

    Darunter sind Klischees über Türken mit rassistischen Anklängen („Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner“), Pennälerhumor-Ausdrücke („Die dumme Sau hat Schrumpelklöten“), persönliche Verunglimpfungen („Sein Kopf so leer wie seine Eier“), Vermischungen von politischer Kritik und verrufenen politischen Praktiken („Am liebsten mag er Ziegen ficken und Minderheiten unterdrücken, Kurden treten, Christen hauen und dabei Kinderpornos schauen“) – und all diese negativen Zuschreibungen kommen im Stakkato. “

    Na prima! Merkel-Mama-Söhnchen, vermutlich früh als Bayrische Messdiener später zu 20jähriger Wählertreue bei Systemparteien konditioniert, wälzen sich in Phantom-Schmerz weil Böhmermann bissig bellt?
    Man soll sich einfach bei Youtube die „Böhmermann Schmähkritik“ doch vortragen lassen! Na und? Lachen oder Wüten?

    Da lässt der bejubelte Regierungspräsident Journalisten zu Hunderten in den Knast einfahren, da lässt solcher Sultan Bomben prasseln, dass Blut durch die Straßen schwemmt, und der böse Böhmermann macht Toilettenprosa publik und alle Anstandswauwau scharen sich gleich geschoren-nen Pudeln hinter ihr Traumfrauchen GröMaZ und Traumherrchen Sultan?

    Böhmermann weiß, dass er das nicht darf. Schon gar nicht in der Öffentlichen Bedürfnisanstalt, Steuer finanziert, polit-mafiös diktiert. Böhmermann schmiert die ZDF-Toilette voll und die Welt steht Kopf!? Fatwa für Böhmermann wünscht sich selbst Cand Ing Alfred Röck, der Überlegte, gewiefte, Durch-und-Durch rationale Denker. Ne, Cand Ing Alfred Röck, für Dich ist Böhmermann nichts, bleib bei Deinen Leisten und berechne besser die Wirkung von Schund-Schmutz-Schmand-Satiren, die mehr die Lach- als Denkmuskeln reizen, mehr in den Bauch gehen als zu Kopf steigen.

    Damit, dass und wie Böhmermann den türkisch-nationalen-patriachalischen Chauvinismus dieser Macho-Mann-Schweine ins Übersteigert Lächerliche macht, mit türkisch-arabischen Untertiteln weltweit durch die digitale Klaranlage gejagt, damit hat Böhmermann Großes geleistet, auch wenn die Anstandswauwaus jetzt ihr Beinchen nicht hoch kriegen können, um ihn anzupinkeln! Da hat der BILD-Zeitungs-Mathias Döpfner mehr Eier in der Hose mit seiner Suada! Lest seine sicher nicht uneigennützige Schmähschrift selbst – hier in Pompeji lässt mich das Internet nicht machen, wie’s dafür nötig wäre!

    Mir ist es schlichtwegs unbegreiflich, wie integer argumentierende Männer wie Cand. Ing. Alfred Röck, dessen sachliche Argumente mir stets großen Respekt einflößen mit gut fundierter Sach- und Fachkenntnis so einseitig Partei für Knallchargen elender Eliten ergreifen können! Es gibt nichts Besseres, als diese Elende Eliten nach allen Regeln der Kunst öffentlich zu entzaubern, durch Schmutz, Schmarrn und Schund zu ziehen! Dass ist, was auch den Blödesten immerhin einmal Einhalt gebietet, selbst einmal aufzumerken, zu denken und nicht stets, dumm und dumpf als Urnenpöbel sein Kreuzchen da zu machen, wo Mama-Papa von präsidialer Kanzel ihnen den Stift führt!

    Das reicht. Ohne Bildchen macht mir das weniger Spass. Aber soviel Saft war gerade noch drin nach all den Ereignissen, Erlebnissen und Kilometern, um auch meinen Schmarrn der digitalen Kläranlage wichtigtuerisch abzusondern. Also denkt dran:

    Böhmermann muss ran!

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  3. Alfred Röck formuliert gerne sehr pointiert und überspitzt. Die Übergänge von Pöbel-Prosa zu VIAGRA-Hymnen sind fließend. Cum grano salis sind die Zirkumzisions-Oden von Röck gar nicht so blutrünstig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.
    Schon Mozart war sehr nah am Arsch und das Götz-Zitat erfreut sich weiterhin hoher Beliebtheit.
    Nobys Gewitterwolke nach soviel Vesuv und Ätna hat mal wieder die Ventile im Druckkessel getestet. Die verstopften Rohre durchgeräumt. Und nach diesem reinigendem Gewitter bin ich voller Vorfreude auf die Mauersegler und duftenden Flieder.
    Der Erfolg von Pegida resultiert nicht zuletzt aus dem wunderbaren Spektrum aus Philosophen, rhetorischen Kettensägen, 100.000 Volt-Elementen, Cholerikern und Elfenbeintürmen. Die Redakteure der Prantlhausener Pest- und Pinocchio-Postille werden auch in Zukunft mit Ayatollah und Rudi Ratlos den Krisenstab im Bernsteinzimmer einberufen müssen. Vor allem wenn Röck und Noby der Hafer sticht ….

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  4. Kommentare zu Pegida beim BR:

    „ceterum censeo, Dienstag, 12.April, 19:26 Uhr
    10. Halbwahrheiten

    Obwohl ein BR-Team vor Ort war, berichtet der BR nur selektiv über die Kundgebung, wie sie tatsächlich war. Beim letzten Spaziergang wurde eine Pegida-Spaziergänger von einem Gegendemonstranten, der mit dem Fahrrad als Waffe in die Menge wie ein Rammbock raste, verletzt. Gestern warf eine Gegendemonstrantin einen Stein in die Versammlung der Pegida-Teilnehmer und verfehlte eine junge Frau nur knapp. Der Bericht des BR ist überwiegend Stimmungsmache mit den Wirten und Geschäftsleuten als Vehikel. Daß das Pegida-Fahrzeug am 29.3. von Opponenten abgefackelt wurde, war dem BR kein Bericht wert (siehe Polizeibericht). Daß Wirte, die Pegida bewirten, von Pegida-Gegnern terrorisiert werden, auch hier Fehlanzeige beim BR. Die mainstream-Medien wollen nicht goutieren, daß sich einige unbeugsame Bürgerrechtler vom grundgestzlich verbrieften Recht auf Versammlungsfreiheit und dem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen. Einzig und allein die Gegner erfordern den Polizeieinsatz.

    Antwort von Sachsendreier, Mittwoch, 13.April, 12:53 Uhr

    Ist in Dresden ebenfalls so. Es wurden einfach so Autos in Brand gesteckt, die man als Besitz von auswärtigen PEGIDA-Teilnehmern vermutete. Auch Steine und Flaschen werfen, ständig Beleidigungen brüllen und abends älteren Teilnehmern auflauern, um die anzugreifen, gehört zum montäglichen Alltag der ach so toleranten Gegendemonstranten. Es würden noch viel mehr Menschen bei PEGIDA mit laufen. Doch die von auswärts Kommenden haben Angst um ihre Fahrzeuge, ältere Bürger zusätzlich noch Sorgen um ihre Sicherheit. Wie kann man denn darüber mosern, dass es mit fremden Ethnien nicht funktioniert? Wo nicht mal die toleranten Gutmenschen andere Auffassungen und Meinungen akzeptieren können, ohne ausfällig zu werden?

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  5. Die Emotionen kochen hoch beim Thema „Pegida“. Weitere Leser-Kommentare:

    Wanda, Dienstag, 12.April, 18:48 Uhr
    9. Die armen Wirte und ihr Lobby-Bürgermeister

    aha, die Wirte und ihre Lobby mit Reiter an der Spitze als kleine Minderheit hätten gern Demonstrationen abgeschafft oder woandershin verlagert ?
    Eines scheint dieser Reiter uns ja damit zu garantieren: dass es zumindest keine SPD-initiierten Demonstrationen und Aufmärsche am Odeonsplatz mehr geben wird. Mal sehen, ob sich seine Partei und deren Anhänger daran halten und auf die grüne Wiese ausweichen, wenn’s soweit ist…
    Ausserdem schon lustig wie sich die Wirte bzw. ein Herr Waldecker grosskotzig als Sprecher der Münchner aufführen…

    Antworten

    Ferdinand Weiss, Dienstag, 12.April, 17:06 Uhr
    8. Immer wieder Montags wächst die Wut

    Naja Fakt ist, dass kritische Meinungen, vorallem wenn sie sich genau entgegengesetzt der Politik bewegen, noch nie vom Establishment geschätzt wurden, sondern genau im Gegenteil. Das zeigt ja auch dieser Bericht hier.
    Wer allerdings mal auf einer PEGIDA-Demo, egal wo, dabei war, wird bestätigen können, dass die Agressionen, die Gewalt und der Hass fast ausschließlich von den linken Gegendemonstranten ausgehen. Aber genau diese Tatsachen werden nicht öffentlich gemacht, weil man ja die sogenannten „Wutbürger“ und so genannten „Nazis“, die dort mit ihrer Teilnahme ihren Unmut über die aktuelle Politik zum Ausdruck bringen, negativ darstellen möchte. Und eben nicht die linksradikalen Gegendemonstranten, die in den Medien in der Regel als friedliche Menschen verkauft werden.
    Berichten Sie doch mal über die zahlreichen Polizeistationen, die von den so friedlichen linken Gegendemonstranten angegriffen wurden. PEGIDA-Anhänger haben so etwas meines Wissens noch nicht gemacht.

    Antwort von LordVaderM90471, Dienstag, 12.April, 17:40 Uhr

    @Ferdinand Weiss. Genau! Deutschland hat einen imposanten und sehr ungesunden Ruck nach Links gemacht. Nur zwei Grad zur Mitte hin ist schon rechts und somit Nazi. Noch lachen die meisten Menschen die PEGIDA-Leute aus, Morgen geben sie ihnen zumindest partiell Recht und reklamieren gar die Skepsis der von ihnen Ausgelachten noch unverschämterweise politisch für sich. Am Ende war man gar nicht Links, sondern lediglich ein „Aktivist“ für die Menschlichkeit und seit Idomeni wissen wir ja wo die Menschlichkeit der Aktivisten verblieben ist! Die Lage ist so ernst wie wahrscheinlich seit Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Islam und seiner weltweit!!! obsoleten inkompatiblen Werte(kultur?) ist ein Schlüssel zur Lösung des Problems.
    Antwort von Truderinger, Dienstag, 12.April, 18:19 Uhr

    „Fakt ist“ – klassische Pegida-Eröffnung:-). Ist es aber nicht! Pegida-Anhänger haben in der Vergangenheit des Öfteren Vertreter der „Lügenpresse“ angegriffen und dabei auch nicht davor zurückgeschreckt, Gewalt gegen weibliche Journalistinnen anzuwenden. So viel zum ach so friedlichen besorgten Bürger, der sich Sorgen um seine deutschen Fräuleins macht. Aber nur solange sie seinem Weltbild und seiner Ideologie entsprechen, versteht sich!
    Antwort von ceterum censeo, Dienstag, 12.April, 19:03 Uhr

    @ Truderinger: Ihre Behauptungen verdrehen die Tatsachen. Und zwar brutal.
    Am letzten Montag wurde ein Mit-Spaziergänger von einem durchgeknallten Radler, der sein Fahrrad als Waffe benutzte (=gefährliche Körperverletzung) erheblich an der Hand verletzt. Gestern Abend war eine hysterische Gegendemonstrantin einen Stein auf die Menschen von Pegida und verfehlte eine junge Frau bei Pegida nur knapp.
    Pegida Anhänger haben keine Vertreter der „Lügenpresse“ angegriffen. Sich gegen zu penetrantes Nahfotografieren zu schützen und „angreifen“ ist ein Unterschied. „Gewalt gegen weibliche Journalistinnen“ muß in Gerücht sein. Ich war bei fast allen Spaziergängen dabei. Die Gewalt kommt zu über 95% von den Gegendemonstranten. Bei Pegida sind Stinkefinger Mangelware, Trillepfeifen tabu.
    Antwort von Ferdinand Weiss, Dienstag, 12.April, 19:14 Uhr

    Interessant – sprechen Sie hier aus Erfahrung oder waren Sie bei den Angriffen persönlich dabei? Wahrscheinlich nur in der von Ihnen erwähnten Lügenpresse gelesen, was? Ich habe sehr häufig die blutüberströmten Opfer von linksradikalen und toleranten Schlägern direkt vor mir gehabt, denn genau das erlebt man, wenn man direkt dabei ist oder in kleineren Gruppen auf dem Heimweg.
    Im Übrigen hoffe ich bzw. gehe davon aus, dass Sie kein „deutsches Fräulein“, wie hier unterschwellig abfällig betont, zu Hause haben. Und wenn, wollen wir hoffen, daß es niemals Opfer der Friedliebenden wird, weil sie vielleicht gerade etwas falsches gesagt hat oder zur falschen zeit am falschen Ort war.
    Antwort von Südsachse, Dienstag, 12.April, 20:00 Uhr

    Wo heute die Groko steht, da war vor 20 Jahren die Linke. Kein Wunder, dass sich die Altdemokraten nicht mehr von dieser Regierung vertreten fühlen. Die CDU ist doch selbst schuld, dass man sich als Ansässiger beinah heimatlos fühlt. Und regelrecht missbraucht als Goldesel, mit dem Verlust von mehr und mehr Lebensqualität. Die AfD bietet dem unsicher gewordenen CDU-Wähler genau die vertrauten Wertvorstellungen, die er wegen dem Linksruck der CDU dank Groko vermisst. Und die PEGIDA trägt nur die Unzufriedenheit der Politverdrossenen nach außen. Denn auf den Bürger wird nicht mehr gehört. Weder im Netz, noch mit Anschreiben von Behörden oder Briefen an Parteizentralen! Die Scheinheiligkeit in den Medien und der Politriege ist nicht zu toppen hinsichtlich des großen Wunderns darüber, dass PEGIDA immer noch existiert…

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  6. Dark side of the moon. Die Leser-Kommentare beleuchten die Komponenten, die der BR geflissentlich unterschlägt:

    „Stan, Mittwoch, 13.April, 18:09 Uhr
    16. Trompeter, Tröter, Trillerpfeifen

    „Auf beiden Seiten wird gepöbelt, beschimpft und provoziert“ schreiben Sie. Ich widerspreche.
    Sobald die Kundegebung von Pegida mit der Bayernhymne eröffnet wird, beginnt das hirnlose Pfeifkonzert der sogenannten Gegendemonstranten. Die Spaziergänger von Pegida benehmen sich im Vergleich mit den Opponenten ausgesprochen zivilisiert.
    Die Pegida-Gegner bieten das gesamte Spektrum: Trompeten, Tröten,Trillerpfeifen,Stinkefinger, Körperentblößung und gefährliche Körperverletzung. Teilnehmer bei Pegida, die sich von Pegida-Gegnern provozieren lassen, werden fast immer von Mitspaziergängern zur Ordnung gerufen. Die bisweilen vermummten Gegendemonstranten ignorieren

    § 21

    „Wer in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

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