Teilnehmer dokumentieren Bunte Menschenfreundlichkeiten

Vorgestern bei Pegida in München. Die durchaus anspruchsvollen Rede- und Videobeiträge wurden laufend aus nächster Nähe von
Gegendemonstranten gestört. Auch bei ordinärsten Beleidigungen und Drohungen schaute die Polizei zu. Vor dern Störern standen die üblichen Buntstasi-Pseudo-Journalisten mit großen Objektiven, die durch Nahaufnahmen Druck aufzubauen versuchten. Die Störer und Pseudojournalisten klagten ihrerseits darüber, dass wir sie zurückfotografierten und dass unsere Audioanlage ihre Geräusche übertönte.
Der Spaziergang wurde mal wieder, wenn auch nur kurz, von Sitzblockierern behindert. Vermutlich gibt es Anweisungen von Oben, nicht gegen solche Randalierer und Straftäter vorzugehen – anders ist das nicht zu erklären. Während Pegida mit Auflagen schikaniert wird, die peinlichst genau einzuhalten sind, darf sich das Breite Bündnis der Bunten Politversager und Unterdrücker so ziemlich alles erlauben. Beleidigungen übelster Art, Straßenblockaden und sogar tätliche Angriffe auf Polizisten führen zu keinerlei wahrnehmbaren Konsequenzen. Immerhin wurde ein Angreifer, der durch gezieltes Drauffahren mit dem Fahrrad einen Demonstranten am Handgelenk erheblich verletzte, festgenommen und angezeigt. Wie Pegida-Redner sagten, handelte es sich bei den Stördemonstranten um das Milieu der Anstifter, Mitwisser und Mittäter des Brandanschlages auf das Pegida-Mobil und anderer Straftaten (konzertierte Angriffe auf Personal und Ausrüstung an Stand, Wandschmierereien an Restaurant und Vorstandmitgliederwohnungen, Nötigung von Gastwirten) der letzten Wochen.

An einem meinungsbildenden, demokratischen Diskurs ist das Breite Bündnis nicht interessiert. Es geht denen nur um Krawall!
Während die Polizei redlich versucht, diese wildgewordene bunte Bande im Zaum zu halten, wartet ein Rudel mit Fotokanonen bewaffneter Buntstasi-Pseudojournalisten nur darauf, jedes Pegida-Gesicht und jeden eventuellen Fehltritt eines Pegida-Teilnehmers mit der Kamera festhalten zu können

Die Gruppenbezogenen Menschenfreunde haben es auch schon bunter getrieben.
Wir haben uns die Freiheit genommen, Störer in Aktion und Prominente unverpixelt zu zeigen, wie es die Rechtsprechung erlaubt und wie es zahlreiche Buntstasi-Plattformen seit langem ungehemmter mit uns tun, wohl wissend dass der soziale Druck auf ihrer Seite ist. Wenn wir dennoch irgendwo zu weit gegangen sein sollten, bitten wir um Kontaktaufnahme.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern einschließlich München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

9 Kommentare zu „Teilnehmer dokumentieren Bunte Menschenfreundlichkeiten“

  1. Also: Es fällt mir schwer, neine eigenen Beobachtungen zu posten.
    Eigentlich bin ich Wähler der Linken, die in vielen Dingen vernünftige und kluge Gedanken einbringen bzw. entwickeln. Allerdings fällt mir zunehmend auf, dass da -gerade bei (neu?)-Sympatisanten blinder Hass und Verbohrtheit zunehmen! Von wegen freie Meinungsäußerung, demokratische Rechte ! Mit Niederbrüllen und stören stachelt man nur an und erzeugt Gegendruck. Auch die alles andere als objektive Presse / Rundfunk plus TV sind gerade „einpeitschend“ unterwegs, dem „dummen Volk“ einzutrichtern, was gedacht werden muss. Mit welchem Auftrag ? Und in welchem Interesse ? Außerdem finde ich es entwürdigend, was den (zu Recht !) besorgten Bürgern so alles unterstellt und in den Mund gelegt wird. Die Beifallklatscher haben eher was an derselbigen (sorry) Ich habe mich hier angemeldet, um die andere Seite zu hören, ohne Voreingenommenheit und so gut ich kann, mich um Objektivität wenigstens bemühend.
    Auch unter den Linken sind liebenswerte Menschen. Leider unterschätzen sie die (mMn) verheerende Botschaft, die entsteht und gerade die (doch erwünschte) demokratische Auseinandersetzung sabotiert plus -Wut erzeugend- bei den aufrichtig Bemühten, nichts Gutes auf den Weg bringt. Mich macht das traurig !

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  2. Herr Zifra, Ihre Wortmeldung ist sehr willkommen. Das Image von Pegida wird durch die etablierten Medien als“ ausländerfeindlich, antisemitisch, frauenfeindlich“ usw. völlig unrealistisch dargestellt. Die Menschen bei Pegida sind zu heterogen, um mit Klischees weiter zu kommen. Nach meinen Beobachtungen sind die Pegidianer mit Kategorien wie „rechts“ nicht zu verorten. Im Gegenteil, bei uns gibt es einige, die politisch links sind, und viele (wie ich), die absolut nichts gegen „links“ haben. Mit solchen Scheuklappen zu agieren führt in die Sackgasse. Wichtig für uns ist Vernunft und Gewaltfreiheit. Sehr viele bei uns sind Ausländer. Jüdische Spaziergänger unter uns wurden mehrheitlich freundlich willkommen geheißen. Nach 15 Monaten Pegida muß ich leider zugeben, daß die Versuche, mit Gegendemonstranten einen zivilisierten Dialog einzugehen, abgesehen von einem einzigen Fall im September vor der Oper, eine Farce waren. Uns schlägt oft nur blanker Hass und primitive Vorurteile entgegen. Insofern sind ihre Zeilen wohltuend und willkommen. Dass Sie Wähler der Linken sind, ist völlig in Ordnung. Dass dort offenbar momentan die Vernunft einen schweren Stand hat, bedaure ich persönlich ebenfalls. Danke für Ihre Gedanken!

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    1. Ja ! Konflikte, ausgetragen in Respekt vor dem Anders – Denkenden,
      gerade da könnten wir doch die Werte, die und so wichtig sind anwenden. Gesazso hilfreich ! Ein Blick in´s Grundgesetz ! Niemand sollte sich, so ohne Gegenwehr, seiner Würde berauben lassen.
      Oder antasten lassen, durch Beleidigungen, Häme und Unterstellungen. So gesehen können Konflikte eine Bereicherung für Alle sein und nit Anstand und Fairness ausgetragen, so manches eingerostetes Gehirn wieder betriebsbereit machen.

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  3. Sehr geehrter Herr Zifra,
    von unserer Seite spräche nichts dagegen, den Dialog mit Andersdenkenden in einer Weise zu gestalten, wo man sich trotz Meinungsverschiedenheiten noch in die Augen sehen kann. Leider sind uns so gut wie nie Stimmen wie Ihre begegnet. Ein Dialog muß nicht den Zweck haben, den Andersdenkenden zu bekehren. Aber vielleicht würde es helfen, das Feindbild zu mindern. Seit 15 Monaten werden nur Vorurteile ventiliert. Sie sind praktisch der erste Eisbrecher in einer festgefahrenen Debatte, die de facto gar nicht erst begonnen hat.

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  4. Ich finde diesen Beitrag sehr gut. Die Fotos dokumentieren, daß die üblichen Berichte in den Tageszeitungen die Tatsachen auf den Kopf stellen. Wir werden tätlich angegriffen, und nichts davon steht in den Zeitungen. Genauso wenig berichtet der BR darüber.

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    1. Das ärgert mich auch ungemein. Dies bezüglich habe ich versucht, mit Bayern2 Kontakt aufzunehmen, wurde jedes Mal mit einem Tonband verbunden, das mitteilte, alle Leitungen seien belegt, „versuchen Sie es später noch ein Mal“ Darauf habe ich eine e-mail geschrieben, die nicht beantwortet wurde. Das verstärkt natürlich den Verdacht der Manipulation. Besonders vom Bayrischen Rundfunk bin ich enttäuscht, da ich bislang von diesem eine hohe Meinung hatte. ZDF sind gerade zu unverschämt und antworten ebenso nicht. Man sollte sich damit nicht abfinden und schon gar nicht „mundtot“ machen lassen :o)

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  5. Das geht mir genau so. Der Bayerische Rundfunk fällt auf durch Wagenburg-Mentalität. Leser-Kommentare werden regelmäßig zensiert oder erst gar nicht freigeschaltet. Dem BR misstraue ich erst seit 2 Jahren, das SZ-Abo ist gekündigt. Stimme zu: nicht mundtot machen lassen. Kontroverse Meinungen friedlich zu erötern geht auch ohne Big Brother.

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    1. Dann sollte man sich zusammen tun ! Ich weiß nicht, ab wie vielen Unterschriften oder Protesten (nicht unbedingt bei den „Spaziergängen“ gesammelt bzw. von dort ausgehend) dort reagiert wird ? Möglicher Weise setzen sich Mitarbeiter, wenn sie gegen den Mainstream ihren aufrechten Gang behalten, Repressalien aus. Oh Gott, jetzt sehe ich schon Verschwörung und Verfolgung. ABER: Auch Paranoide können real verfolgt sein. :o)

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  6. Zusammen tun? Gerne.
    Reaktionen beim BR durch Unterschriften oder Proteste erwirken? Da bin ich skeptisch. Das ist fast so, wie der Versuch, Erdogan zu bewegen, seine Politik zu ändern.
    Ich bin mir sehr sicher, daß sich BR-Mitarbeiter Repressalien aussetzen, wenn sie zu erkennen geben, nicht mehr gute Miene zum bösen Spiel machen zu wollen.
    Die etablierten Medien sind der SPIEGEL der Halbwahrheiten. Wir versuchen, der anderen Hälfte der Wahrheit Gehör zu verschaffen.
    Der BR, BILD, SZ, AZ, Merkur und TZ werden ihre Deutungshoheit natürlich nicht abgeben. Die Macht klebt am Sessel. Aber wir haben die Möglichkeit – wie hier im blog – uns Freiräume zu schaffen, wenn man uns anderswo den Boden unter den Füssen entzieht. Dass Bedarf besteht, sieht man schon daran, daß seit Gründung des blogs im Januar 2016 die Zahl der Zugriffe innerhalb von wenigen Wochen fast explodiert. Gerade im Moment sind wir bei 119.335 (!!) Zugriffen.
    Dass es bei den linken liebenswerte Menschen gibt – keine Zweifel. Leider versammeln sich unter dem Sammelbegriff links viel zu viele, die „links“ nur als Etikett mißbrauchen. Wenn eine Partei wie die SPD überwiegend vom Typus „Spitzel“ und „Denunziant“ repräsentiert wird oder der Doppelmoral huldigt wie Herr Edathy, dann wird ein friedliches Miteinander auf dem Altar der Bigotterie geopfert.

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