Münchner Wochenanzeiger – Wie Medienversagen vom Politikversagen ablenkt

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Münchner Wochenanzeiger

Mit einem Riesenaufwand lenken unsere Leitmedien vom Regierungsversagen ab. Man fragt sich in diesen Tagen: Propaganda oder Durchhalteparolen? Nicht nur die großen und bekannten Leitmedien auch auf den ersten Blick harmlos daher kommende Werbeblätter wie der „Münchner Wochenanzeiger“ brillieren in der Produktion von Regierungspropaganda. Das Blatt gibt sich viel Mühe in der medialen Verwässerung der Verantwortungslosigkeit der immer schlechter werdender Verhältnisse (Abbau innerer Sicherheit, Plünderung unserer Sozialsysteme, Vergewaltigungen) in unserem Land. So verbreitet der Münchner Wochenanzeiger völlig unreflektiert die Regierungsdoktrin „Wir schaffen das“ mit einer Intensität einer Stalinorgel und lenkt so von der Zerstörung unserer identitär kulturellen und gesellschaftlich gewachsenen Strukturen sowie von den kulturellen Spannungen zwischen uns und der islamischen Zuwanderung ab.

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Intensität der Stalinorgel – im übertragenen Sinn auf die Medien

Trotz der Bilder über die TV Kanäle die uns vor Augen halten, dass die Einwanderung Europa zum Kollaps bringt vermittelt der Münchner Wochenanzeiger Bilder die uns glaubhaft machen sollen die breite Bevölkerung freut sich auf all die überwiegend islamisch sozialisierten Refugees die nicht aus unserem Kulturkreis kommen.

Schauen wir uns an mit welcher Energie kurz vor Ostern Merkel-Propaganda nicht nur in die Münchner Haushalte „geblasen“ wurde. Früher gab es den Stürmer, heute gibt es die missbrauchten Medien, Redaktionen, abhängige und willige Redakteure und Anzeigenblätter mit Millionenauflage die uns tagtäglich sagen wir müssen nur noch mehr tolerant werden, dann klappt´s auch mit dem islamischen Zuzug oder mit dem Senegalesen als Nachbar. Die Fülle dieser vor-österlichen Kampagne war Anlass für uns genauer hin zu sehen und uns mit dem Münchner Wochenanzeiger, herausgegeben von der Münchner Wochenanzeiger GmbH, näher zu beschäftigen.

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Kampagne im Auftrag der Bundesregierung?

Das Werbeblatt finanziert sich in erster Linie durch regionale und überregionale Werbung, also gekaufte Beiträge. In diesem Kontext vermischt sich Information und Werbung. Eine Werbeform die in erster Linie im Lokalbereich ihre Berechtigung hat. Allerdings wird diese Art von Werbeform politisch missbraucht. In der Werbebranche spricht man bei dieser Form von Beiträgen auch oft auch von Storytelling. Also Geschichten die den Eindruck erwecken Informationen zu vermitteln, aber im Hintergrund schön verpackt dezent knallharte wirtschaftliche Werbebotschaften übermitteln. Dieses Umfeld macht sich die Politik zu Nutze. Nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Aber sehr verstärkt und mit geballter Energie. Hier wird Propaganda mehr als offensichtlich und gefährdet unsere Demokratie. Es zeigt sich welche Fassade aufrecht erhalten wird. Wohlwissend, dass es hinter der Fassade bröckelt und sich die Bevölkerung von Tag zu Tag von dieser Regierung und damit verbundenen C-Parteien abwendet..

In der Ausgabe des Samstagsblatt vom 26.03.16 (über 1 Mio Exemplare) fällt auf, dass der Leser gleich auf der ersten Seite des Lokalblattes mit der Regierungsdoktrin „Wir schaffen das!“ konfrontiert wird. Der Leser der bereits von dieser Propaganda die Schnauze voll hat landet beim Umblättern gleich auf der nächsten Propaganda-Seite. Das ist raffiniert, weil der Durchschnittsleser davon ausgeht soviel Propaganda kann es gar nicht geben. Wie wir sehen: Doch, es gibt sogar noch mehr! Da ist von der ersten reinen Flüchtlingsmannschaft (Fußball) im ESV Neuaubing zu lesen. Damit lenkt das Blatt geschickt von den Münchner Alltagsproblemen mit Refugees ab und suggeriert dem Leser: Alles super mit den Refugees! Dann läuft der Rotary Club München auf mit der medienwirksam ein 500 EURO Scheck von der Stiftung der Bayerischen Versicherungskammer in die Kamera gehalten wird. Damit zeigt der Rotary Club zeigen dass er hinter der Multi-Kulti-Roadmap und der geballten islamischen Einwanderung der Regierung steht. So suggeriert der Münchner Wochenanzeiger, dass sich die Bevölkerung aus der ganzen Republik auf Refugees freut. Trotz Grenzschließungen im großen Stil und kollabierenden Zuständen! Da fragt man sich als Leser: Reflektieren die Redakteure nicht über das was um sie herum passiert?

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Eine riesen Fassade: So suggeriert der Münchner Wochenanzeiger, dass Politik, Wirtschaft und Medien aus der ganzen Republik sich Flüchtlinge wünschen

Wem sich auf dieser Seite der Magen umgedreht und verärgert weiterblättert um dem Unwohlsein zu entgehen kann auf den nächsten Seiten erst einmal durchatmen. Auf Seite 12 und 13 holt ihn dann das Unwohlsein wieder ein. Hier erfolgt die geballte geistige Vergewaltigung. Hier wird der Münchner Leser wie durch ein Trommelfeuer richtig traktiert. In großen Lettern steht „Ja, Frau Merkel, wir schaffen das! Hier setzten die Propagandastrategen auf die geistige Hammer-Methode (Werbesprache: Recall Effect), mit der durch Wiederholung dem Leser die Botschaft „Wir schaffen das“ eingehämmert wird. So wie der Werbespot vor und nach dem Wetterbericht. Damit er sich um Unterbewusstsein ja festsetzt. Auf diesen Seiten reihen sich dann alle in den Münchner Bunt-Bündniss im Geiste vereinten Parteien ein: CSU, Bündnis 90/Die Grünen, Freie Wähler, SPD. Hier bestätigt sich das Bild, welches auch Seehofer permanent abgibt: Am Ende des Tages kommt immer Merkel raus. Alles andere sind Scheingefechte.

Wir wissen zwar nicht welche Summen die mehrseitigen Propagandaseiten gekostet haben, wissen aber was Propaganda bedeutet: Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten oder Regierung erwünschten Reaktion zu steuern. Genau: Die Medien steuern die Bevölkerung und versuchen uns wie Geistesgestörte an die Hand zu nehmen. Diese Art der Manipulation ist hier mehr als gegeben. Wir sehen: All die vorgebrachten Statements von Hans-Peter Uhl (CSU) über MdL Margarete Bause, MdL Diana Stachowitz (SPD) […] sind völlig faktenfrei, inhaltisch und im wörtlichsten Sinne.

Der Aufbau der Kampagne ist wie im Wahlkampf getextet. Schauen wir uns die Phrasendrescherei an. Sie lenkt in erster Linie vom von den verheerenden Zuständen der Flüchtlingspolitik, vom Alltag, von den Fakten und von der Flüchtlingspolitik als solches ab, die unserer und unseren nachkommenden Generationen Lasten in einem nie dagewesenen Ausmaß aufbürden. Hier das Trommelfeuer der Münchner „Wir-schaffen-das-Vertreter“:

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Münchner „Wir-schaffen-das“-Vertreter und ihre Durchhalteparolen
MdB Hans-Peter Uhl (CSU)
Wir schaffen das, weil die Bundesregierung ihre anfangs falsch angelegte Politik verändert
MdB Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen)
Wir schaffen das, weil wir rechtliche und menschliche Verpflichtungen gegenüber den Schutzsuchenden haben.
MdL Michael Piazolo (Freie Wähler)
Wir müssen es schaffen, diejenigen, die bereits bei uns sind und eine Aufenthaltserlaubnis und Bleiberecht haben, bei uns zu integrieren.
MdB Doris Wagner
Wir schaffen das, weil Deutschland dafür beste Voraussetzungen hat und von Zuwanderung profitieren wird.
MdL Diana Stachowitz (SPD)
Wir schaffen das, weil wir als demokratisches Land Respekt und Menschen würde als Werte schätzen und leben.
MdB Claudia Tausend (SPD)
Wir schaffen das, wie wir ein starkes Land sind.
MdL Andreas Lotte (SPD)
Wir schaffen das, weil Solidarität nie eine Einbahnstraße ist.
MdL Florian von Brunn (SPD)
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Herausforderungen durch die Flucht und Vertreibung vieler Menschen bewältigen
MdB Dieter Janecek (Die Grünen)
Abschottung gefährdet den Wohlstand. Wir schaffen das, weil Deutschland als wirtschaftsstarkes Land die besten Voraussetzungen mitbringt.
MdL Mechthilde Wittmann (CSU)
Wir schaffen das, weil wir nicht zögern, anzupacken.
MdL Natascha Kohnen (SPD)

Wir schaffen das, weil es um Menschen geht.

Dieser Beitrag des Münchner Wochenanzeigers ist ein Paradebeispiel und Lehrbeispiel wie sich Medien und Politik die Hände geben und Regierungs-Propaganda lanciert wird. Es zeigt auch welche „Wand“ das System gegenüber der Bevölkerung aufbaut. Der Beitrag zeigt auch wie damit von den Konflikten ablenkt wird, die unsere innere Sicherheit destabilisiert. Mit so geballter Propaganda hat der Durchschnitts-Bürger gar keine Chance zwischen Information und Propaganda zu unterscheiden. Die Politik und die Redaktionen sind sich bewusst, dass im ersten Schritt das Bauchgefühl entscheidet. Deshalb arbeiten sie mit geballten Phrasen und präsentieren sich als „gutmenschliche“ Volksvertreter. Die davon ablenken, dass sie dabei unsere Werte und unsere gewachsenen kulturellen Strukturen mit Füßen treten. Wer fühlt sich hier nicht an die DDR-Mediengleichschaltung erinnert? Welche Fassadie wird hier aufrecht erhalten? Sind es Durchhalteparolen? So wie damals kurz vor dem Mauerfall? Als Erich Honecker sagte:

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Erich Honecker – Durchhalteparole am 19.Jan.1989

„Die Mauer wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen […]“

Die Gleichschaltung wird auf Seite 13 im Kleingedruckten auch noch einmal offensichtlich: Hierbei handelt es sich um eine Kampagne und Initiative des BVDA (Bundesverband deutscher Anzeigeblätter), denen 216 Verlage mit über 860 Titeln angehören. Ein Konzept wie Werbung, Information und Propaganda verschmelzt werden können und wie sich Propaganda schnell, effizient und raffiniert umsetzen lässt. Zur Propaganda wird das Konzept in dem Moment, in dem der Verlag und die Redaktion sich bereitwillig dem ungefilterten Durchreichen der Regierungs-Propaganda öffnet oder dazu gebracht wird sich dahingehend zu öffnen.

Anhang

Kurzmeldungen

image Ein anderes Kasblattl leitete kürzlich die Kampagne gegen Casa Mia ein.
Die SZ-Ausgabe, in der mit Operation Dorade die Kampagne in die nächste Stufe geschaltet wurde, enthielt auch Seite um Seite Flüchtlings-Humanitärbigotterie wie im Kasblattl, aber es scheint noch Leute zu geben, die die Lektüre eine solche Blattes für ein Zeichen anspruchsvoller Intellektualität halten.
Kasblattl und normale Presse konvergieren, weil das Gewicht des Lesers im Vergleich zu dem anderer Interessenten (z.B. Anzeigenkunden) abnimmt.
Wenn man schlechte Argumente hat, muss man betonen, wie breit das eigene Bündnis ist. So operierte Anfang 2015 die Münchner Lügenpresse auch gegen PEGIDA. Insbesondere BUNT München fuhr eine Allianz von 50 Promis auf, die bei genauem hinsehen entweder nur plumpe bigotte Sprüche von sich gaben oder wie hier z.B. Hans-Peter Uhl, in wirklichkeit die geforderte Botschaft gar nicht unterstützten aber dennoch kooptiert werden mussten, weil in den 4 Farben des Breiten Bündnisses auch eine minoritäre nominell etwas  konservativere Partei als Aushängeschild drin ist. Die CSU genießt insofern die Privilegien einer Blockpartei unter SED-Herrschaft. Solange sie spurt, darf sie mal etwas sagen, was andere nicht sagen dürfen.
Im Bereich der Gastronomie spielt der Konzern Anheuser Busch InBev, dem die meisten Brauereien gehören, eine dem BVDA ähnliche Rolle, denn die meisten Gaststätten gehören ihrerseits diesen Brauereien und arbeiten meist mit wenig Luft zum Atmen an ihrem Gängelband.
Die Volkshochschule München warb Anfang des Jahres intensiv mit dem Spruch „Wir schaffen das“ in vielen Sprachen. Vielleicht diente es primär der Erzeugung von Aufmerksamkeit.

Medienecho

Conservo hat unseren Artikel übernommen.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

Ein Gedanke zu „Münchner Wochenanzeiger – Wie Medienversagen vom Politikversagen ablenkt“

  1. Völlig richtig! Auch mir ist dieser Artikel sehr sauer aufgestoßen und ich habe heute mit Leserbrief dagegen protestiert!

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