Pegida München: 52. Montagsdemo: Osterspaziergang

Bericht

Stefan Werner veröffentlichte sogleich einige Bilder und später einen Videofilm.

Eine Gruppe aus Dresden war gekommen, einer von ihnen hielt zu Beginn eine gute bodenständige Rede, in dem er nette Vergleiche der bunten Versager-Ideologie mit der Tierwelt anstellte. Anschließend ergriff ein Augsburger das Wort, der ein Resümee über die Anschläge von Brüssel zog und am Beispiel des Libanon zeigte, zu was eine Politik der falschen bunten Toleranz führen kann. Da können wir nur sagen: Nie wieder.

Der Israel-Teil des neuesten Jasinna-Videos wurde gezeigt, in dem die israelische Politik der rigorosen Zurückweisung von „Infiltranten“ (unsere Presse würde von „Flüchtlingen“ schreiben) dargestellt wird. Diese Politik wird von den großen Parteien Likud und Kadima getragen. Israel kennt kein Asylrecht und der (durch Abstammung und Kultur definierte) jüdische Charakter ist dort in einer Weise selbstverständliche Staatsdoktrin, die hierzu lande niemand analog zu fordern wagt (was aber offenbar den Bürgerrechten von Minderheiten keinen Abbruch tut). Vorwürfe, eine am Schutz nationaler Identität orientierte Einwanderungspolitik sei „rassistisch„, weisen dortige Aktivisten aller Parteien mit dem Bekenntnis „dann bin ich eben ein Rassist“ zurück. Denn es steht hier so viel auf dem Spiel, dass man auch bereit sein muss, die sozialkreationistische Inquisition herauszufordern. Einzelne lassen sich allerdings bisweilen zu pogromartigen Exzessen hinreißen, die in dem Video kritisch thematisiert werden. Die Buntstasi sollte sich lieber mit Israel beschäftigen, meint daher Jasinna, denn das, was sie in Deutschland unentwegt herbeihalluziniere, gebe es dort wirklich. „Israel zeigt wie es geht“ sagen Islamkritiker schon lange. Das finden auch immer mehr Kommentatoren gerade nach den neueste Anschlägen. Wir sind gespannt, welchen Weg Marian „wer Israelfreund ist bestimme ich“ Offman (CSU) diesmal finden wird, um Pegida München anzugreifen. „Wer Israel wofür loben darf, bestimme ich?“

Eine bunte Hexenjägerseite behauptet derweil, Heinz Meyer habe Israel als größtes Konzentrationslager der Welt bezeichnet.   Das wäre ein ärgerliches Fehlurteil, das ein Versammlungsleiter sich verkneifen müsste, selbst wenn er so dächte.  Beim näheren Nachprüfen ergibt sich, dass Heinz M. falsch wiedergegebenwurde.  Im Film selber war die iraelische Einrichtung, in der abzuschiebende Migranten konzentriert untergebracht werden, von israelischen „Menschenrechtlern“ als „Konzentrationslager“ bezeichnet worden, und Meyer hatte als Moderator diesen Satz als besonders bemerkenswert wiederholt.  Bemerkenswert ist, dass Israel sich als Heimstätte der Juden so konsequent gegen „Infiltration“ schützt und auch kein Asylrecht in seiner Verfassung hat, wohingegen der Zentralrat der Juden in Deutschland noch 2015 predigte, Deutschland müsse aufgrund der Erfahrung der Judenverfolgung  das Asylrecht derart als heilig betrachten, dass sich daraus eine Pflicht zur Selbstzerstörung ergab.  Inzwischen ist der ZdJ allerdings auf die CSU-Forderung nach einer Obergrenze umgeschwenkt.

Die Störer waren weiträumiger ausgesperrt als sonst, so dass man die Reden besser hören konnte.
Während des Spaziergangs gab es teilweise ähnliche pegida-widrige Parolen wie letzte Woche berichtet („Kriminelle Ausländer raus und die anderen auch“).
Ein Spaziergänger wurde von der Polizei wegen wegen Kratzern an einem Auto festgehalten, die er nicht verursacht zu haben glaubt.
Eine ältere Spaziergängerin stolperte und stürzte. Kollegen, die sie ins Krankenhaus brachten, beklagen sich über wenig hilfsbereite Polizisten.
Versammlungsleiter Heinz hingegen dankte der Polizei nach dem Spaziergang für eine besonders professionelle Leistung, die außerhalb Bayerns selten sei. Es liege stets am Einsatzleiter, und dieser habe sich sichtlich sorgfältig vorbereitet.
Nach dem Spaziergang gab es keine Rede mehr sondern nur noch eine Videodokumentation der Wandelung von Angela Merkel seit 2003. Nach dem Deutschlandlied gab es zur Aufheiterung diesmal das Spottvideo aus Russland über pathologischen Altruismus mit deutschem Akzent. Mangels besserer Argumente verwenden pseudohumanitäre Hetzmedien in letzter Zeit immer wieder dieses Video als einen Beleg dafür, dass hinter Pegida „Putins lange Hand“ oder ähnliches stecke.

Ankündigung

Die 52. Montagsdemo mit Spaziergang beginnt am Ostermontag 19.00 am Odeonsplatz/Feldherrnhalle.
Ein gemütlicher Osterspaziergang wird es wohl nicht, obwohl das Wetter mitzuspielen scheint.
Beim Osterspaziergang mit Faust sagt dessen weniger faustischer Bekannter Wagner:

Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten weit in der Türkei die Völker aufeinander schlagen.

Erst kürzlich zitierte das Sturmgeschütz der Demophobie diesen Spruch als Ausdruck eines empathielosen Spießertums, gegen das die mitfühlenden Weltbürger seit 1968 rebelliert hätten und das jetzt zum Glück überwunden sei.
Doch wir sehen es genau anders herum. Wagner ist bei allen Schwächen dem heutigen Fernsehbilderempathiker durchaus noch intellektuell überlegen. Zweifelhaft an seinem Ausdruck ist nicht die Freude an räumlicher Trennung der Verantwortungssphären sondern die Beflissenheit, mit der er aus der Gelehrsamkeit des Dr. Faustus Gewinn ziehen will, ohne dessen authentisches Erkenntnisstreben zu teilen. Der 1968er Spießer wiederum hat so wenig mit Erkenntnisstreben zu tun, dass er nicht einmal die räumliche Trennung wertschätzen kann sondern stattdessen alles verrührt (inländischer Klassenfeind ist an Weltelend schuld, „Privates ist politisch“ etc) und moralisiert, um auf diese Weise dem Erkenntnisstreben von Grund auf den Garaus zu machen. Um die so entstandene selbstgefällige und selbstzerstörerische Leitkultur zu ändern, treffen wir uns regelmäßig auf der Straße. Ein solches regelmäßiges Minimalprogramm wollte Pegida München über alle Ferien hinweg so weit wie möglich aufrecht erhalten.
Vom 51. Abendspaziergang berichteten wir.
Außerdem plant Pegida München e.V. diese Woche am Mittwoch unnd Donnerstag jeweils 15-18.00 Muezzinruf-Kundgebungen am Marienplatz, bei denen Eure schützende Anwesenheit dringend benötigt wird.

Anhang

Kurzmeldungen

Heute Dienstag 29.3.2016 um 20.15 Uhr bringt ARD Alpha eine Sendung über Dr. Miriam Heigl und ihre Fachstelle für Nazifizierung, rechtsdrehenden Hopfen, ideologisches Reinheitsgebot und gruppenbezogene Menschenfreundlichkeit. BR, SZ und andere Medien sind in Heigls Buntstasi eingebettet.
Ein nicht jugendfreier Film zeigt Gräuelszenen aus Christenverfolgungen in Syrien.
Cora Stephan erklärt, warum ihr der Abschied vom Maas- und Bertelsmännchen-Denunziantenstadl schwerfällt.
Michael Aukustat hat die landläufige Islamverharmlosung 1:1 in kurzweiliger und geistreicher Weise auf Naziverharmlosung übertragen. Das wurde den Maas- und Bertelsmännchen zu viel.
Asylanten in Offenbach fordern WLAN und Gebetsräume, sonst drohe Randale, berichtet Unzensuriert.
Asylbewerber schleppen gefährliche Krankheiten ein, die horrende Kosten erzeugen, und reagieren auf ihre Behandlung bisweilen recht undankbar.
Asylbwerber Gimba starb an der hierzulande besiegten Hepatitis B, deren erneuter Ausbruch sehr gefährlich werden kann. Medien (BR) und Politiker wissen nichts besseres als weitere kostentreibende Maßnahmen zu fordern. Peter Zangerl kommentiert.
Polizisten verweigerten Fahndung nach Dieben, die sich in Asylantenheim zurückgezogen hatten, und nannten dieses achselzuckend einen „rechtsfreien Raum“.  Das beklagt die Lokalzeitung.
Alpenschau fasste vor einer Weile recht gut zusammen, wie Enteignung und Entrechtung Hand in Hand gehen.
Ramelow ist ähnlich wie Merkel auf Wir-schaffen-das-Ego-Trip.
Wie es sich anfühlt, wenn ein Land umgevolkt und islamisiert wird, erzählt im Video eine Frau aus dem Libanon.
Israels Minderheiten wachsen und gedeihen ohne nennenswerte Diskriminierung, wenngleich das Land sich um seine jüdische Identität Sorgen macht.
Eine wortgewaltige junge Amerikanerin  erläutert in einem Video sehr klar, wie christliche Kirchen durch geistige Trägheit auf humanitärbigotte Abwege geraten.
Der IS will mit Hilfe seiner Schläfer Andalusien und die Donaumonarchie bis Wien erobern.
In Pakistan haben islamische Terroristen mal wieder ein spektakuläres Blutbad unter den wenigen verbliebenen Christen angerichtet.
Buntstasi-Pseudopresse drückt Münchner Pegida-Demoteilnehmern die Kamera ins Gesicht. Gegenwehr nennt sich dann „Angriff auf die Pressefreiheit“. S. hier bei 0:55.
Der ägyptische Fernsehmoderator Omer Adib stellt im Gespräch mit einer islamverharmlosenden Co-Moderatorin klar, dass die Terroristen von Brüssel Moslems seien und mitten unter uns lebten. Ihre Ideologie hätten sie vom Islam, der voll von diesen menschenverachtenden Lehren sei: „Wir haben vor 1400 Jahren den Verstand getötet. In unserer Religion existieren diese Verbrechenslehren und sie werden weiterverbreitet. Wann sehen wir das ein, statt uns seit 1400 Jahren selbst zu belügen?“ Er erhielt umgehend Morddrohungen von Anhängern der Religion des Friedens. Das untertitelte Video wurde auf dem Odeonsplatz gezeigt.
Wer dem Aufklärer, originellen Turbo-Denker, Breitwinkeloptik-Vollführer, intellektuellen Abweichler und entmerkelten „Gedankenverbrecher“ PETER SLOTERDIJK eine Stunde zuzuhören vermag, wird reich belohnt.
Warburg beschwert sich beim WDR über hahnebüchene Verleumdung.
Kurz nach den Anschlägen vom Dienstag in Brüssel mit mehr als 30 Toten und 300 Verletzten kamen die Sprechroboter aus den Regierungsvierteln zum Einsatz: Anschlag auf unsere Freiheit. Hat nichts mit dem Islam zu tun. Schon gar nichts mit den Flüchtlingen. Wir werden keine Angst zeigen. Wir werden den IS zerschlagen. So und ähnlich lauteten die wohlfeilen Sprechblasen aus den Mündern von Hollande, Gauck, Merkel und wie sie alle heißen. Sehr schöner Kommentar bei Tichy.
In Aschaffenburg wurde eine Türkendemo von Kurden überfallen. Erdoğan kann dank Merkel-Erdoğan-Pakt demnächst seine Problembevölkerungen verstärkt hierher entsorgen.
Der Vorsitzende der Neu-Flämischen Allianz und Bürgermeister von Antwerpen, Bart De Wever, nennt Merkels Politik der offenen Grenzen einen epochalen Fehler, der Europa auf die gescheiterten Wege Belgiens führe.
SPD-Ratsherr Guido Reil sieht die Integration arabischer Asylmigranten im Essener Norden als dauerhaft gescheitert an. Klartext kurz vor der Pensionierung, wie er AfD-Politikern niemals verziehen würde.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

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