Russisches TV berichtet über PEGIDA und AFD

Was ist denn da los? Da schaltet man russisches Fernsehen ein, und man lernt etwas: Über deutsche Kultur und Politik und ein Björn Höcke kommt ungefiltert zu Wort. Statt Themen nur oberflächlich zu behandeln, wird hier in die Tiefe gegangen. Auch „München ist bunt“ und andere Stördemonstranten sind im Bild. Ohne Heiligenschein aber auch ohne Dämonisierung. Der Film verfolgt die verschiedenen Strömungen der deutschen Gesellschaft in die Geschichte zurück und wirft Fragen auf, die westliche Journalisten nicht anzudenken gelernt haben. Sogar den Hooton-Plan und die diplomatischen Tauschgeschäfte der Gastarbeiteraufnahme nimmt RossiaTV in entspannter Weise (ohne verschwörungstheoretische Übertreibungen) in die Erzählung mit auf. Der Film attestiert PEGIDA bislang nur Beiträge zu einem Stimmungsumschwung, sieht aber Gärprozesse im Gange, die noch manche verborgene Strömungen aus den Tiefen alter Ritterrüstungen hervorholen könnten.

Schon in der Vergangenheit sind wir wohlgesonnenen russischen Journalisten begegnet.  Dies bedeutet nicht, dass diese Journalisten unsere Positionen übernehmen sondern nur, dass sie frei und souverän genug sind, um sich nach normaler journalistischer Berufsethik zu richten.  Wie es dazu kam und wie  die Kulturen von Ost und West sich unterscheiden, erklärt gerade dieser Film sehr anschaulich.

Man vergleiche damit die gequälte Art, wie 3SAT dank Prof. Armin Nassehi erstmals ein paar vollständige Sätze von Götz Kubitschek und Ellen Kositza (Sezession) auf die Mattscheibe bringt. Zwar mit Gruselmusik und deutlichen Hinweisen auf dräuendes Absolut-Böses unterlegt, aber dank Nassehi immerhin mit der Aufforderung, man müsse mit diesen gefährlichen Bürgern reden. Was in dem Film nicht geschieht und dennoch Nassehi und 3SAT Angriffe der üblichen Torwächter eingebracht hat. Allein diese überstanden zu haben muss in Deutschland schon als Fortschritt gefeiert werden.

Volkssouveränität und individuelle Freiheit gehen Hand in Hand.
Bis zur Verwirklichung politischer Diskursfreiheit haben Deutsche Medien noch einen weiten Weg zu gehen.
Russland zeigt, wie es geht.

„Danke Russland“ möchten wir immer wieder mit Björn Höcke wiederholen, der es im Schlussteil in einem langen historischen Rückblick immer wieder sagt.

Erst gestern sagten wir in einem etwas anderen Kontext „Danke Ungarn“, und kürzlich berichteten wir anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz beider Staatschefs von deren Positionierung in der Asylkrise.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

2 Kommentare zu „Russisches TV berichtet über PEGIDA und AFD“

  1. Also, ich bin kein totaler PEGIDA – Fan. Aber es stimmt, die haben was bewegt und sind von Politikern und der Presse teilweise (Pack!) übel behandelt worden. Es laufen ja nicht nur Dumpfbacken mit! Insofern finde ich gut, dass was bewegt werden konnte. Ebenso die AfD.

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