Die Rückkehr der Tuberkulose

TuberkuloseEine bei uns fast schon ausgerottete (und daher vergessene) Krankheit macht wieder von sich reden. Eine unheilbare Krankheit. Antibiotika sind gegen die säurefesten Erreger (Stäbchen)  unwirksam. Nur entsprechend starke Medikamente mit erheblichen Nebenwirkungen (Tuberkulostatika) ermöglichen das nackte Überleben. Das kaum 2 Mikrometer winzige Mycobacterium tuberculosis (Titelfoto) zersetzt im Körper alles. Lungen-, Darm- und Knochentuberkulose hinterlassen irreversible gesundheitliche Schäden.

Die Häufigkeit der Tuberkulose ist wesentlich von sozialen Faktoren abhängig. Hygiene spielt eine entscheidende Rolle. Menschen mit geschwächtem Immunsystem, HIV-Infizierte und Drogenkonsumenten erkranken häufiger. Der Erreger der Tuberkulose wird in erster Linie durch Tröpfcheninfektion übertragen. Aber auch andere Wege (oral, seltener über Haut oder Augen) sind möglich. Die Krankheitserreger der Tuberkulose können durch übliche Maßnahmen der Desinfektion kaum beseitigt werden. Die Inkubationszeit beträgt 4-6 Wochen. Das Mycobacterium tubercolosis führt zu einer käsigen Einschmelzung des Gewebes. Normales funktionsfähiges Lungengewebe wird irreversibel in Narbengewebe umgewandelt. Die körpereigene Immunabwehr versucht die Erreger in einem Granulom abzukapseln. Diese können in einem Stadium der Dormanz ähnlich wie ein Herpesvirus bei einer Schwächung des Immunssystems zu einer Reinfektion oder zum Ausbruch der Krankheit führen.

Die ungehemmte und unkontrollierte Völkerwanderung sorgt für die Einschleppung zahlreicher bei uns überwunden geglaubter pathogener Keime, Krankheitserreger, Parasiten und Krankheiten. Angela Merkel hat dieser Entwicklung mit ihrer Hunnenrede Tür und Tor geöffnet. PRO ASYL als Trojanisches Pferd, naive Refugees Welcome-Verblendete und ultraempathische Bahnhofsklatscher huldigen den künftigen Weichenstellern ihres Schicksals, ohne zu erahnen, was hinter dem Begriff Tuberkulose steckt.

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Die Tuberkulose ist gerade in den Ländern verbreitet, aus welchen Menschen, die von den Medien als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden, zu uns herein strömen.

Die Kosten im deutschen Gesundheitswesen werden explodieren. Die Therapie einer Tuberkulose ist langwierig, kostenintensiv und eine vollständige Rehabilitation ist nicht möglich, da abgestorbenes Gewebe die ursprüngliche Funktion verliert, und bestenfalls durch Narbengewebe ersetzt wird.

Die Grünen/Bündnis 90 fordern die Gesundheitskarte (eGK) für alle „Flüchtlinge“. Bisher werden in den meisten Bundesländern die Kosten für „Flüchtlinge“ auf den Rücken der Steuerzahler abgewälzt. Es lässt sich gut fordern und fremdes Geld  zu Lasten der Beitragszahler großzügig ausgeben. Sollten die Grünen ihren undurchdachten Plan wirklich durchsetzen, werden sich die Krankenkassen die Kosten vom Beitragszahler zurückholen. Steigende Arbeitnehmer und Arbeitgeber-Beiträge werden die Folge sein. Die Grünen sind sich offenbar nicht im klarem  darüber, welche Summen chronische und zum Teil hochinfektiöse Krankheiten an Behandlungskosten verschlingen. Ganz abgesehen vom Ansteckungsrisiko für medizinisches Personal, Betreuer und Bevölkerung. Die im Fordern stets lauthals auftretenden Grünen lassen ihre eigenen Diäten unangetastet und unberücksichtigt.

Eine italienische Studie fand eine Prävalenz latenter Tuberkuloseinfektionen von neun Prozent unter gesunden Angestellten im Gesundheitsbereich. Auch 30 Prozent der Kranken mit Lungenentzündung und Lungenkrebs waren latent infiziert.

Eine genetische Prädisposition, Homosexualität, HIV-Infektionen, ein generell geschwächtes Immunsystem und  Drogenabhängigkeit sind verbunden mit dem erhöhten Risiko einer Infektion durch mycobacterium tuberculosis zum Tuberkulose-Fall zu werden.

Bild unten: Europa gehört zu den wenigen Gebieten auf dem Planeten, wo der mühselige Kampf gegen die Tuberkulose nach vielen Generationen erste Erfolge zeitigte. Die gegenwärtige Völkerwanderung wird alle die über Generationen geleisteten Anstrengungen wieder zunichte machen.

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Noch sickern die Meldungen über Tuberkulose-Fälle unter „Flüchtlingen“ bei uns nur ganz vereinzelt durch. Die Dunkelziffer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit erheblich höher.

http://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/tegernsee-ort29547/tuberkulosefall-tegernseer-asylbewerberunterkunft-5527258.html

Bild unten:Röntgenbild einer Lungentuberkulose dargestellt auf einer Briefmarke aus Pakistan zur 100 jährigen Entdeckung des Erregers durch Robert Koch

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Um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, werden Eingeweihte angehalten, dies nicht an die große Glocke zu hängen. Das dicke Ende wird kommen. Die Tuberkulose hat den längeren Atem.

Bild oben und unten: Lungentuberkulose im Röntgenbild. Auch Darm- und Wirbelsäule können erheblich geschädigt werden. Die säureresistenten Stäbchen passieren selbst das sonst keimabtötende Milieu der Magensäure.

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Der Schlachtruf der Inkompetenz und Ignoranz lautet „wir schaffen das!“

Grüne Politiker sehen sogar die Notwendigkeit der Integration für die einheimische Bevölkerung an die Migranten. Wenn die Grünen darunter verstehen, Tuberkulose, Hepatitis, AIDS, Ebola, MERS, Windpocken, Krätze, Kopfläuse, Wurmbefall wieder zum Alltag werden zu lassen, dann ist das deren makabres Verständnis von Integration.

London ist die Tuberkulose-Hauptstadt Europas. An Tuberkulose sterben weltweit jährlich ca. 1,5 Millionen Menschen – in etwa die Einwohnerzahl von München. Oft jämmerlich. Sogar Sujet in Opern wie in „Mimi“ in Puccinis „Bohème“ oder Verdis „Violetta“ („La Traviata“) oder Thomas Manns „Zauberberg“. Oder Prominente, die in Kurorte wie Baden-Baden, Badenweiler oder Davos ihre Hoffnungen setzten, um ihren Schicksal zu entrinnen. Der Literatur-Nobelpreisträger Paul Heyse thematisierte die Tb in seiner Novelle „Unheilbar“ (1862). Friedrich Schiller (+1805) starb an Tuberkulose. Ebenso Anton Tschechow (+1904 in Badenweiler) und  Franz Kafka (+1924). Weitere prominente Tb-Opfer waren der Mathematiker Niels Henrik Abel, der Erfinder der Blindenschrift Louis Braille, Sir Arthur Conan Doyle, Joseph von Fraunhofer, Jaroslav Hasek, Klabund, John Keats, El Lissitzky, Katja Mann, Katherine Mansfield, Amadeo Modigliani, Christian Morgenstern, Novalis, Carl von Ossietzky, Gavrilo Princip, Philipp Reis, Joachim Ringelnatz, Antoine Watteau. Tom Fogerty, der Gitarrist der US-Rockband Creedence Clearwater Revival verstarb 1990 an Atemstillstand durch Tb. Auch Nelson Mandela erkrankte an Tuberkulose.

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Franz Kafka (+1924). Opfer der Tuberkulose

Robert-Koch

Robert Koch, der am 24. März 1882 den Krankheitserreger der Tuberkulose entdeckte.

http://www.tz.de/welt/experten-fluechtlinge-bringen-auch-vergessene-krankheiten-zr-6183564.html

http://www.krone.at/wien/tuberkulose-alarm-an-drei-wiener-schulen-gesundheitsamt-prueft-story-457283

http://www.br.de/nachrichten/fluechtling-pfaffenhofen-tod-100.html

„Vom einem Stationsarzt des Klinikums Ingolstadt wurde mir dann mitgeteilt, dass der Patient hoch ansteckend an Hepatitis-B erkrankt ist. Dass er auf keinen Fall mehr in die Gemeinschaftsunterkunft nach Geisenfeld zurück kann und dass sein Zimmer dort professionell desinfiziert werden muss.“

Asylhelferin in Geisenfeld

„Innerhalb der Sammelunterkünfte, der Notunterkünfte ist eine Ansteckung (…) von einer Vielzahl von Krankheiten sehr leicht möglich. Das fängt bei Krätze an und hört bei Hepatitis auf.“

Tropenmediziner Professor August Stich, Würzburg

Anhang

Deutschland: Infektionskrankheiten wandern ein
von Soeren Kern
20. Juli 2017

Englischer Originaltext: Germany: Infectious Diseases Spreading as Migrants Settle In
Übersetzung: Stefan Frank

• Ein neuer Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI), dem Bundesinstitut zur Überwachung und dem Schutz vor Seuchen, bestätigt, dass Infektionskrankheiten seit 2015, als Deutschland eine beispiellose Zahl von Migranten aufnahm, auf breiter Front zunehmen.
• Einige Ärzte glauben, dass die tatsächliche Zahl der Tuberkulosefälle viel höher ist; sie beschuldigen das Robert-Koch-Institut, die Gefahr zu verharmlosen, um die Stimmung gegen Einwanderung nicht anzufachen.
• „Rund 700.000 bis 800.000 Asylanträge wurden gestellt. 300.000 Flüchtlinge sind aber verschwunden. Sind die untersucht worden? Kommen sie aus Hochrisikoländern?“, fragt Carsten Boos, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie, im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.
Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Jemen, dem in Schleswig-Holstein Unterschlupf in einer Kirche gegeben wurde, um seine Abschiebung zu verhindern, hat möglicherweise mehr als 50 deutsche Kinder mit einem hoch ansteckenden Stamm von Tuberkuloseerregern infiziert.
Der Mann, der zwischen Januar und Mai 2017 in einer Kirche in Bünsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) untergebracht war, war häufig in Kontakt mit Kindern gewesen, die eine Tagesstätte in der Einrichtung besuchen und von denen einige erst drei Jahre alt sind. Im Juni wurde er in ein Krankenhaus in Rendsburg eingewiesen, wo bei ihm Tuberkulose diagnostiziert wurde – eine Seuche, die erst seit kurzem wieder in das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gelangt ist.
Nach Angaben der kommunalen Gesundheitsbehörden werden nun neben den Kindern auch Eltern, Erzieher und Gemeindemitglieder auf die Krankheit hin untersucht, die sich noch Monate oder sogar Jahre nach dem Kontakt entwickeln kann. Es ist unklar, ob sich der Mann nach seiner Ankunft in Deutschland den vorgeschriebenen medizinischen Untersuchungen unterzogen hatte, oder ob er einer jener Hunderttausenden von Migranten ist, die durchs Netz geschlüpft sind.
Die Angst vor Tuberkulose wirft neuerlich ein Licht auf das erhöhte Risiko der Ausbreitung ansteckender Krankheiten in Deutschland, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr als zwei Millionen Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten ins Land gelassen hat.
Ein neuer Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI), dem Bundesinstitut zur Überwachung und dem Schutz vor Seuchen, bestätigt, dass Infektionskrankheiten seit 2015, als Deutschland eine beispiellose Zahl von Migranten aufnahm, auf breiter Front zunehmen.
Das Infektionsepidemiologische Jahrbuch – das am 12. Juli 2017 veröffentlicht wurde und Daten zur Verbreitung von mehr als 50 ansteckenden Krankheiten in Deutschland während des Jahres 2016 aufführt – bietet erste Anhaltspunkte dafür, welche Folgen der massive Zustrom von Migranten im Herbst 2015 für die Volksgesundheit hat.
Der Bericht verzeichnet ein häufigeres Auftreten von Adenovirus-Konjunktivitis, Botulismus, Windpocken, Cholera, Kryptosporidiose, Denguefieber, Echinokokkose, enterohämorrhagischem E. coli, Giardiasis, Haemophilus influenzae, Hantavirus, Hepatitis, hemorrhagischem Fieber, HIV/AIDS, Lepra, Läuserückfallfieber, Malaria, Masern, Meningokokkeninfektionen, Meningoenzephalitis, Mumps, Paratyphus, Röteln, Ruhr, Syphilis, Mumps, Rubella, Shigellose, Trichinellose, Tuberkulose, Tularämie, Typhus und Keuchhusten.
Das Worst-Case-Szenario ist in Deutschland – bislang zumindest – nicht eingetreten: Die meisten der tropischen und exotischen Krankheiten, die von Migranten ins Land gebracht werden, wurden unter Kontrolle gehalten; es gab keine massenhafte Ansteckung der Bevölkerung. Doch die gewöhnlicheren Krankheiten, von denen viele direkt oder indirekt mit der Massenmigration zusammenhängen, sind laut dem Bericht auf dem Vormarsch.
Fälle von Hepatitis B etwa haben laut dem RKI in den letzten drei Jahren um 300 Prozent zugenommen. 2016 betrug die Zahl der gemeldeten Fälle 3.006 gegenüber 755 im Jahr 2014. Die meisten Fälle, so heißt es, beträfen nicht geimpfte Migranten aus Afghanistan, dem Irak und Syrien. Fälle von Masern nahmen von 2014 auf 2015 sprunghaft um 450 Prozent zu, und auch Windpocken, Meningitis, Mumps, Rubella und Keuchhusten breiten sich aus. Auf Migranten entfallen zudem mindestens 40 Prozent aller neuen Fälle von HIV/AIDS, die in Deutschland seit 2015 diagnostiziert wurden, wie aus einem anderen Bericht des RKI hervorgeht.
Die Statistiken des Robert-Koch-Insituts sind vielleicht nur die Spitze des Eisbergs. So ist etwa die Zahl der gemeldeten Fälle von Tuberkulose zwischen 2014 und 2016 von 4.488 auf 5.915 Fälle gestiegen, das ist ein Anstieg von über 30 Prozent; doch einige Ärzte glauben, dass die tatsächliche Zahl viel höher sein könnte – sie beschuldigen das Robert-Koch-Institut, die Gefahr zu verharmlosen, um die Stimmung gegen Einwanderung nicht anzufachen.
In einem Interview mit dem Focus warnt Carsten Boos, ein Facharzt für Orthopädie und Chirurgie, die deutschen Behörden hätten die Spur von Hunderttausenden möglicherweise infizierten Migranten verloren. Er weist zudem darauf hin, dass 40 Prozent aller Tuberkuloseerreger multiresistent seien und darum jeder einzelne Fall eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt:
„Wenn Asylsuchende aus Hochrisikoländern für Tuberkulose-Infektionen stammen, darf das RKI als höchstes deutsches Gremium für Infektionsschutz die Gefahr nicht kleinreden. Verschweigt ein Bundesinstitut politisch korrekt die unangenehme Realität?“
„Die Medien melden, dass die Bundespolizei 2015 circa 1,1 Millionen Flüchtlinge registriert hat. Rund 700.000 bis 800.000 Asylanträge wurden gestellt. 300.000 Flüchtlinge sind aber verschwunden. Sind die untersucht worden? Kommen sie aus den Hochrisikoländern?“
„Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass im RKI die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut.“

Joachim Gauck, der damalige Bundespräsident, spricht am 26. August 2015 mit Ärzten in der Krankenstation einer Aufnahmeeinrichtung für Migranten in Berlin-Wilmersdorf. (Foto: Jesco Denzel/Bundesregierung via Getty Images)
In deutschen Zeitungen ist inzwischen eine Fülle von Artikeln erschienen, in denen die von der Migrantenkrise ausgehende Gefahr für die Volksgesundheit thematisiert wird. Oft werden darin Mediziner zitiert, die selbst Erfahrung mit der Behandlung von Migranten haben. Viele von ihnen geben zu, dass die Massenmigration das Risiko der Verbreitung von Infektionskrankheiten in Deutschland erhöht hat. Einige der Schlagzeilen lauten:
„Flüchtlinge bringen häufig im Gastland unbekannte Krankheiten mit“; „Flüchtlinge bringen seltene Krankheiten nach Berlin“; Flüchtlinge in Hessen: Rückkehr seltener Krankheiten“; „Flüchtlinge schleppen häufig unbekannte Krankheiten nach Deutschland ein“; „Experten: Flüchtlinge bringen ‚vergessene‘ Krankheiten mit“; „Dreimal mehr Hepatitis-B-Fälle in Bayern“; „Bandwurmbefall in Deutschland um mehr als 30 Prozent angestiegen“; „Infektionskrankheiten: Flüchtlinge bringen Tuberkulose“; „Migration und Armut als Ursache: Tuberkulosefälle in Deutschland nehmen wieder zu – vor allem in den Großstädten“; „Mehr Erkrankungen in Deutschland: Die Tuberkulose ist zurück“; „Mediziner fürchtet Tuberkulosegefahr wegen Flüchtlingswelle“; „Deutlich mehr Tuberkulose-Erkrankungen in Baden-Württemberg: Oft Migranten betroffen“; „Experte: Flüchtlingspolitik schuld an Masernwelle“; „Krätze ist in NRW auf dem Vormarsch“; „Fast vergessene Krankheiten wie die Krätze kommen nach Bielefeld zurück“; „Sie haben Kontakt mit Flüchtlingen? Das sollten Sie beachten“ oder „Flüchtlinge: Breites Spektrum an Erkrankungen“.
Auf dem Höhepunkt der Migrantenkrise im Oktober 2015 berichtete der Chefarzt der Universitätsklinik Regensburg, Michael Melter, in sein Krankenhaus kämen Migranten mit Krankheiten, die in Deutschland fast nie anzutreffen seien. „Einige der Erkrankungen habe ich seit 20 oder 25 Jahren nicht gesehen“, sagt er, „und viele meiner jüngeren Kollegen haben sie noch nie gesehen.“
Das bestätigte Marc Schreiner, Experte für internationale Beziehungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft:
„In den Kliniken werden immer häufiger Patienten mit Krankheitsbildern vorstellig, die in Deutschland bereits als ausgeräumt galten, wie etwa Krätze. Diese Erkrankungen müssen verlässlich diagnostiziert werden, das ist eine Herausforderung.“
Christoph Lange, ein Tuberkuloseexperte am Forschungszentrum Borstel, sagt, deutsche Ärzte seien mit vielen Krankheiten, die von Migranten eingeführt werden, nicht vertraut: „Es wäre sinnvoll, wenn Tropenkrankheiten und andere bei uns seltene Erkrankungen in der Ausbildung von Ärzten wieder eine größere Rolle spielten.“
Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) veranstaltete kürzlich ein fünftägiges Symposion in Hamburg, bei dem es darum ging, Medizinern zu helfen, in Deutschland wenig bekannte Krankheiten zu diagnostizieren. Darunter waren:
• Läuserückfallfieber: In den letzten zwei Jahren wurde bei mindestens 48 Personen das Läuserückfallfieber diagnostiziert, eine Krankheit, die in Deutschland bis zur Migrationskrise 2015 unbekannt war, wie es in dem Bericht des RKI heißt. Die Krankheit, die durch Kleiderläuse übertragen wird, tritt vor allem bei Migranten aus Ostafrika auf, die, um Deutschland zu erreichen, Monate lang in denselben Kleidern reisen. „Das Läuserückfallfieber hatten wir alle vergessen“, sagt Hans Jäger, ein Arzt aus München. „Es hat eine Sterberate von bis zu 40 Prozent, wenn man es nicht erkennt und nicht mit Antibiotika behandelt.“ Das Hauptproblem sei, die Krankheit zu diagnostizieren. „Die Symptome sind wie bei Malaria: Fieber, Kopfweh, Hautausschlag.“
• Lassa-Fieber: Im Februar 2016 wurde ein Patient, der sich in Togo, Westafrika, infiziert hatte, in Deutschland behandelt, wo er der Krankheit erlag. Nach seinem Tod wurde eine Lassa-Infektion bei einer weiteren Person bestätigt, die beruflichen Kontakt mit der Leiche des Verstorbenen gehabt hatte. Die Person wurde in einer Isolationseinrichtung behandelt und überlebte. Es war die erste dokumentierte Ansteckung mit dem Lassa-Virus in Deutschland.
• Dengue-Fieber: Bei fast tausend Personen in Deutschland wurde 2016 das Dengue-Fieber, eine von Moskitos übertragene Tropenkrankheit, diagnostiziert. Das waren 25 Prozent mehr als im Jahr 2014, als die Krankheit bei 755 Personen festgestellt worden war.
• Malaria: Die Zahl der Personen, bei denen Malaria diagnostiziert wurde, stieg deutlich in den Jahren 2014 (1.007) und 2015 (1.063), war aber 2016 leicht rückläufig (970). Die meisten der Betroffenen hatten sich in Afrika angesteckt, insbesondere in Kamerun, Ghana, Nigeria und Togo.
• Echinokokkose: Zwischen 2014 und 2016 wurde bei über 200 Personen in Deutschland die Bandwurminfektion Echinokokkose diagnostiziert, ein Anstieg der Fallzahlen von gut 30 Prozent. Die Betroffenen hatten sich in Afghanistan, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, dem Irak, Mazedonien, Marokko, Syrien und der Türkei angesteckt.
• Diphtherie: Zwischen 2014 and 2016 wurde bei mehr als 30 Personen in Deutschland Diphterie diagnostiziert. Die Betroffenen hatte sich in Äthiopien, Eritrea, Libyen, Sri Lanka und infiziert.
• Krätze: In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der Krätze-Patienten zwischen 2013 und 2016 sprunghaft um fast 3.000 Prozent.
Unterdessen wird Deutschland von einer Masern-Epidemie heimgesucht, die die Gesundheitsbehörden mit der Einwanderung aus Rumänien in Verbindung bringen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 wurden in Deutschland 700 Fälle von Masern gemeldet, verglichen mit 323 im Gesamtjahr 2016, so das Robert-Koch-Institut. Der Masernausbruch hat alle Bundesländer erfasst, mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland mit wenigen Migranten.
Epizentrum der Masern-Krise ist Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland und jenes mit der größten Zahl von Migranten. Fast 500 Fälle wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 in NRW gemeldet, die meisten davon in Duisburg und Essen, wo im Mai eine 37 Jahre alte Mutter dreier Kinder an der Krankheit starb. Masernausbrüche wurden auch aus Berlin, Köln, Dresden, Hamburg, Leipzig, München und Frankfurt am Main gemeldet, wo die Krankheit bei einem neun Monate alten Säugling diagnostiziert wurde.
Am 1. Juni 2017 billigte der Deutsche Bundestag ein umstrittenes Gesetz, das Kindergärten verpflichtet, die Behörden zu informieren, wenn Eltern keinen Nachweis darüber erbringen können, dass sie sich von einem Arzt über Impfungen von Kindern haben beraten lassen. Eltern, die dem nicht Folge leisten, droht eine Geldstrafe von bis zu €2.500. „Dass noch immer Menschen an Masern sterben, kann niemanden kalt lassen“, sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). „Deshalb verschärfen wir jetzt die Regelungen zum Impfschutz.“
Einigen geht das Gesetz nicht weit genug; sie fordern die Einführung einer generellen Impfpflicht. Anderen geht es zu weit, sie beklagen, es verletze den vom Grundgesetz garantierten Schutz der Privatsphäre; die Eltern, so sagen sie, und nicht die Regierung sollten entscheiden, was das Beste für ihr Kind sei. Die Folgen von Merkels Einwanderungspolitik der offenen Tür gehen weiter.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

Kurznachrichten

Im Jemen grassiert die Cholera. Zahlreiche Tote sind zu beklagen.

Im Kongo fordert ein Ebola-Ausbruch weitere Todesopfer.

weitere Berichte zum Thema Tuberkulose:

http://www.krone.at/wien/tuberkulose-alarm-an-drei-wiener-schulen-gesundheitsamt-prueft-story-457283

http://zuerst.de/2017/06/16/schleswig-holstein-asylbewerber-aus-dem-jemen-steckt-kindergartenkinder-mit-tuberkulose-an/

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Tuberkulose-im-Kindergarten-Politiker-wirft-Behoerden-Versagen-vor-id39475522.html

https://www.tag24.de/nachrichten/tuberkulose-fall-in-oberschule-260837

https://www.focus.de/regional/dresden/zahl-steigt-weiter-21-neue-tuberkulose-faelle-in-dresden_id_7974236.html

http://m.tagesspiegel.de/politik/warnung-vor-infektionskrankheiten-aerzte-fordern-mehr-medizinische-hilfe-fuer-fluechtlinge/12240674.html?utm_referrer

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/der-tuberkulose-auf-der-spur-eine-telefonische-odyssee/

http://www.sueddeutsche.de/panorama/muenchen-zug-mit-fluechtlingen-wegen-tuberkulose-fall-gestoppt-1.2799431

http://www.ksta.de/koeln/innenminister-gibt-zu-fluechtling-mit-tuberkulose-lebte-monatelang-in-koelner-turnhalle-24632210

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Tuberkulose

Andere Infektionen und parasitäre Erkrankungen:

http://www.br.de/nachrichten/factfox-fluechtlinge-krankheiten-100.html

https://www.wochenblick.at/eu-politiker-schlaegt-alarm-gesundheitsrisiken-durch-migranten/

https://www.compact-online.de/europaweiter-ausbruch-mutierter-keim-der-toedlichsten-bakteriellen-infektionskrankheit-eingeschleppt/

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172531660/Unbekannter-Erreger-Multiresistente-Tuberkulose-Keime-bei-Fluechtlingen-entdeckt.html

https://www.welt.de/gesundheit/article171547992/So-gefaehrlich-ist-Tuberkulose-wirklich.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanische_Schweinepest

http://www.news-medical.net/news/20100527/HIV-positive-acrobat-may-have-affected-hundreds-nationwide.aspx

https://www.derwesten.de/staedte/essen/acht-fluechtlingsunterkuenfte-in-nrw-wegen-windpocken-gesperrt-id10861485.html

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Kopfpilz-Bonner-Lehrer-krank-vor-Angst-article1662371.html

https://www.stern.de/gesundheit/welt-tuberkulose-tag-mehr-kinder-in-deutschland-an-tuberkulose-erkrankt-3102506.html

RP dementiert: „Die Ursache für die erneute starke Verbreitung von Krätze sei unklar, meinte Dr. Peterseim. Mit den Flüchtlingen habe es nichts zu tun, erklärte sie.“

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/7399826/fluechtlinge-stecken-fuer-aerzte-voller-ueberraschungen.html

Die Krankenhäuser sehen sich durch die steigenden Flüchtlingszahlen zunehmend in Bedrängnis. „In den Kliniken werden immer häufiger Patienten mit Krankheitsbildern vorstellig, die in Deutschland bereits als ausgeräumt galten, wie etwa Krätze“, sagt Marc Schreiner, Experte für internationale Beziehungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft. „Diese Erkrankungen müssen verlässlich diagnostiziert werden, das ist eine Herausforderung.“ Hinzu komme, dass die entsprechenden Medikamente zumeist nicht vorrätig seien und erst besorgt werden müssten. Bei Fällen von hochansteckender Tuberkulose etwa sei es sehr aufwendig, die Patienten isoliert unterzubringen.

Darüber hinaus gebe es auch große Verständigungsprobleme zwischen Ärzten und Flüchtlingen. „Die Kliniken treten mit den Dolmetscherkosten in Vorleistung und haben erhebliche Schwierigkeiten, die Auslagen von Kommunen oder Bundesländern erstattet zu bekommen“, so Schreiner. Auch kulturelle Hürden sind zu überwinden: So weigerten sich muslimische Männer mitunter, sich von einer Ärztin behandeln zu lassen.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.c0

10 Kommentare zu „Die Rückkehr der Tuberkulose“

  1. Die Tuberkulose gehört zu Deutschland (29.4.2018)
    Auf der Entbindungsstation des Klinikums Bamberg hat eine Frau gearbeitet, die ohne ihr Wissen an einer Tuberkulose der Atmungsorgane erkrankt war. Nach den Ermittlungen des Gesundheitsamts Bamberg könnten junge Mütter und Neugeborene mit der Mitarbeiterin Kontakt gehabt haben.
    BR und Behörden betonen mal wieder unisono, TB sei „gut behandelbar“. Von den bleibenden Schäden kein Wort. Von der Einschleppung durch Straßburger HumanitärUNrecht schon gar nicht.
    https://bayernistfrei.com/?s=Tuberkulose
    Mitarbeiterin erkrankt: Tuberkulosefall auf Bamberger Entbindungsstation | BR.de
    http://www.br.de
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article175943319/Migration-Die-Angst-vor-der-eingeschleppten-Tuberkulose.html

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