Grenzschließaktion in Freilassing

Buntfunk wirbt für kreative Exkrement-Krawalltaktik

 

Auf der Hinfahrt hören wir im Bäurischen Buntfunk, dass wir „Rechtsextremisten“ sind und dass gegen uns ein buntes Bündnis „kreativer“ Menschenfreunde auf die Straße geht, welches mit einer besonders pfiffigen Idee aufwartet: „mit Besen braunen Dreck wegkehren“. Fast so kreativ wie neulich die Kollegen in Dresden, die eine einsame Medien-Ente mobilisierten, oder die vielen Adepten der Taktik des weltoffenen Arsches, die sich von der Weltstadt mit Herz aus bis nach Berlin und Brüssel verbreitet hat.

Damit gehen die Nachrichtensprecher noch ein Stück weiter als ihre Buntstasi-Zuarbeiter, die sich auch bemühen, die heute federführenden Identitären in die Rubrik „Rechtsextremismus“ einzuordnen, aber dabei selber eingestehen müssen, dass dies nicht so einfach ist. Im Grunde gelingt es allenfalls durch willkürliche Dehnung von Gummibegriffen.

Für die Veranstaltung haben wir seit Wochen geworben.pegibay_freilassing

Wir haben 1000 Aufkleber mitgebracht, die dort weg gehen wie warme Semmeln.

Einübung an der Dorfkirche

Um 13:00 sind an Dorfkirche sind immer mehr von uns unter starkem Polizeischutz ruhig versammelt.
Parolen werden eingeübt.
Ein paar Medienvertreter sind da.
Stördemonstranten sind recht weit entfernt und nicht zahlreich.

Martin Sellner berichtet von wachsendem Widerstand, wach gewordenen Bürgern, die man nicht wieder vor den Fernseher drücken kann, und Politikern, die insbesondere in Zeiten kommender Landtagswahlen alles tun, um diesen Widerstand niederzumachen und sich doch noch irgendwie an die Futtertröge der Macht zurückzumogeln und ihre Politik des Großen Austauschs fortzusetzen. Weshalb es wichtig sei, als Wahlbeobachter tätig zu werden.

Benjamin Nolte von der Patriotischen Plattform macht sich über den Politikbetrieb und über Bürger lustig, die fern ab der Realität im Schwabinger Luxusviertel Ihr Weltbild aus humanitärbigotten Qualitätsmedien wie der Prantlhausener Pinocchio-Postille beziehen. Besonderes Missfallen äußert er auch über Horst Seehofer, der nur rede und nichts tue.

Intellektualisierung und Ästhetisierung vs Selbstverschuldete Unmündigkeit

Weitere gute Rede eines Identitären, dessen Rede-Video von der letzten Grenzschließaktion wir schon bewundert haben, und der auch zum Schluss eine sehr gute Abschlussrede hielt, nachdem Sellner schon zu seiner nächsten Demo abgefahren war. Solche sprießen seiner Erzählung zufolge derzeit überall wie Pilze aus dem Boden.

Eine Bewohnerin von Freilassing äußert Zustimmung für das generelle Anliegen der Kundgebung, kritisiert aber zugleich die zu starke Präsenz von Flaggen und Symbolen, die der normale Bürger nicht kennt und die ihm vielleicht Unbehagen bereiten. Sellner lobte die Zivilcourage und Redegewandheit der Bürgerin und antwortete, dass eine Bewegung auch ihre Symbole und Identität brauche und nicht konfliktscheu sein dürfe. Daher sei der von der Bürgerin beschriebene Zielkonflikt schwer vermeidbar.

Bunte Blockierer haben sich auf den Weg gekettet. Sellner nimmt dies als Metapher für selbstverschuldete geistige Unmündigkeit der Anhänger unserer heutigen Leitkultur. Schließlich gelingt es der Polizei, die Blockierer von ihren selbstgewählten Fesseln zu befreien.

Der Spaziergang geht los.

Gutes Wetter, blauer Himmel.

Die gerufenen Parolen sind ungefähr diejenigen, die man von Pegida-Demos in München und anderswo her kennt, aber stärker in Dialog eingebunden.
Ein Auto mit Lautsprecheranlage fährt mit, und es gibt auf dem Weg immer wieder sehr prägnante, teils poetische Reden und Dialoge.
Anlass für Poesie bietet beispielsweise der Blick auf herrliche Berge, die in Jahrtausenden ihrer Anwesenheit selten Zeugen so unfähiger Politiker wurden wie heute, die aber Faymann und Merkel überleben und weiterhin zur Landschaft unseres Kinder und Enkel gehören werden.
Sellner und andere Redner sprechen auch häufig die Anwohner gezielt und publikumsgerecht an.

Man merkt etwas von den vielgefürchteten Bemühungen der Identitären um „Intellektualisierung und Ästhetisierung des Protestes“.
Umso wichtiger ist es für die Buntstasi-Pseudopresse, diesen Protest dennoch als „rechtsextrem“ einzuordnen.
Dafür müssen irgendwelche Personenverbindungen erschnüffelt oder notfalls erfunden werden.

Spaziergang zur Grenze über Brücke bei sehr schönem Wetter

Es sammelt sich ein sehr langer Zug, immer mehr Bürger stoßen dazu.
Ob wie erhofft „die 1000 geknackt“ wurden, haben wir nicht gezählt.
Anhand des Videomaterials werden wir es vielleicht herausfinden.
Es geht in 1-2 Tagen ans Netz.
Wir berichten weiter.

Ein paar erste Fotos folgen.

Kreative Menschenfreunde finden nur ihr Spiegelbild

Die Antifa ist weit weg und nicht zahlreich.
Ein einsamer alter Menschenfreund mit einem Besen hektisch den Boden, wo er offenbar vergeblich nach braunem Dreck suchte.
Hin und wieder rufen einzelne junge Damen ihre englischsprachigen Willkommensklatscher-Spruch.
So vereinzelt, dass wir sogar Achtung vor ihrer diesmal halbwegs wahren Zivilcourage spüren und keine Antwort rufen die da wäre „Wir sind hier, wir sind laut, Weil man uns die Heimat klaut“.
Wo die Pfeifen etwas geballter trillern, haben wir normalerweise nur einen an die Störer gerichteten Spruch: „Europa ist für Europäer, Antifa nach Nordkorea“.
Ansonsten dominiert „Heimat, Freiheit, Tradition, Multikulti Endstation“ und „Merkel muss weg, Faymann muss weg“.

Auf dem Weg rennt der umtriebige Tobias Bezler herum und schießt Portrait-Fotos von Teilnehmern. Und erinnert an die Kopfgeldjäger in einem schlechten Western. Bei Bezler drängen sich Assoziationen auf, die an die schlimmsten Zeiten von Lynchmob und Henkersknechten heranreichen.
Er ist wohl nicht der einzige Vertreter der Buntstasi-Pseudopresse, aber er ist allen bekannt und wird schnell zum Objekt besonderer Abneigungsbekundungen, die der versöhnlichen, an Liebe statt Hass orientierten Gesamtbotschaft der Identitären widersprechen.
Nach Überqueren der Brücke über die Saalach sind wir am Grenzposten, den wir diesmal ganz besetzen können.
So haben wir symbolisch die Grenze eine Stunde lang geschlossen.
Wir lauschen den letzten inspirierenden Reden und die Versammlung wird für beendet erklärt.

Auf dem Rückweg hören wir wiederholt Buntfunk aber nichts mehr über Freilassing.
Für diejenigen, die dem Schlachtruf des Buntfunks gefolgt und gegen uns „kreativ“ gruppenbezogene Menschenfreundlichkeit praktiziert haben, muss es ein frustrierender Tag gewesen sein.

dualer qualijournalismus
Die zwei Betriebsarten des Qualitätsjournalismus

Steffen B. erinnert uns:

Es ist gut, seine Stimme gegen Hetzmedien zu erheben, aber es ist auch nicht falsch, die Petition für die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages gemäß RStV §62 zu unterzeichnen.

Anhang

Kurznachrichten

Kargida feierte heute mit Ignaz Bearth das 1jährige Bestehen von PEGIDA in Karlsruhe.
Bei Was die Welt heute Bewegt sammelt jemand täglich Kurznachrichten aus migrationskritischer Perspektive.
Genaueres über die Bevölkerungsexplosion und den sich anbahnenden Massenexodus nach Europa prognostiziert ein Experte.


Über PEGIDA Bayern

PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation seiner Interessen.

2 Kommentare zu “Grenzschließaktion in Freilassing”

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