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PEGIDA Bayern über 20000

In der Not wächst das Rettende. Im Pudding liegt die Wahrheit. Das beeindruckt auch Außenstehende. Wer wächst, macht etwas richtig. Er zeigt, dass die Not echt und der beschrittene Weg womöglich ein rettender ist.

Es wächst auseinander, was nicht zusammen gehört

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In diesen Wochen und Monaten finden Umwälzungen statt, deren Dimension und unabsehbare Tragweite Politiker, Medien und Klerus geflissentlich herunter zu spielen versuchen. Der vermeintlich unmündige Bürger hat oft ein feineres, seismographisches Gespür als die Kaste der Abgehobenen. Nachweislich können Tiere wie Ameisen, Kröten oder Stalltiere Naturkatastrophen bereits spüren, bevor die „Krone der Schöpfung“ ahnt, was sich zusammenbraut.

Das Dilemma: der Souverän, das Volk, der mündige Bürger wird von Politikern als „Pack“ oder „Mischpoke“ beschimpft. Vom Klerus gerügt. Und von den Medien mit plumper Ächtung überzogen, wenn er sich nicht bevormunden lässt.

Das Problem: eine Masseneinwanderung von epochalem Ausmaß findet statt. Das betrifft die Bürger hautnah. Ein Land und seine autochtone Bevölkerung werden genötigt, einen Grad an Belastungen auf sich zu nehmen, die den Fortbestand des sozialen Friedens gefährden. Es kostet aber nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Geduld, Arbeitskraft, Energie, Nerven und in Zukunft möglicherweise sogar Blut, Schweiß und Tränen.

Der in Sonntagsreden propagierte „mündige Bürger“ wird nur als nützlicher Idiot geschätzt.

Fakt ist: der Bürger wird in der Regel bei zukunftsentscheidenden Weichenstellungen weder gefragt, noch gehört und schon gar nicht mit einbezogen. Politiker und Medien entmündigen den Bürger. Sie entscheiden über deren Köpfe hinweg. Die Politik der vollendeten Tatsachen und Übergriffigkeit spaltet Deutschland und Europa.

Der kleine Mann geht wieder auf die Strasse. Weil er verstanden hat, daß Mandatsträger und Parlamente sich mehr mit den eigenen Intereressen beschäftigen, als mit den Ängsten und Sorgen einer gesichtslosen Masse.

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Dresden zeigt wies geht

Das Phänomen Pegida ist entstanden als „Graswurzelbewegung“ und neue Außerparlamentarische Opposition (APO). Als am 20. Oktober 2014 in Dresden die erste Demonstration der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) rund 350 Teilnehmer mobilisierte, war deren kontinuierliches Anwachsen nicht abzusehen.

Henryk M. Broder gehörte zu den Ersten, die früh erkannten, was sich hier zu formieren begann:

„Mit Pegida wächst auseinander, was nicht zusammengehört: Auf der einen Seite die Politik, auf der anderen das angeblich „dumme“ Volk“ (21.12.2014)

Ganz im Gegensatz dazu wird Heribert Ayatollah Prantl nicht müde, in einer Fatwa nach der anderen PEGIDA zu verdammen und das nahende Ende von PEGIDA zu profezeien, und seine Redaktionszöglinge schreiben dazu immer verlogenere und krawalligere Grusel- und Schmäh-Artikel.

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Taktik des Weltoffenen Arsches

Allein was hilft’s?

PEGIDA Bayern bleibt, wirkt und wächst

Die Zahlen der PEGIDA-Demonstranten sind nicht unbedingt beeindruckend. Auch 20000 „Gefällt Mir“, die wir hier feiern, sind auf Faceboook nicht ungewöhnlich. Die Beharrlichkeit, mit der jahrelang Woche für Woche angesichts hochaggressiver Stördemonstranten friedlich-gleichmütig demonstriert wird, schon eher. Und angesichts des Diffamierungs- und Einschüchterungsaufwandes eines Breiten Bündnisses der Kirchen, Gewerkschaften, Promis, Politiker, Parteien, Bosse, Medien und Besten der Guten verdienen sie durchaus die Beachtung, die sie erfahren. Und der SPD-Hochrechnungs- und Bodensatzbräunungs-Experte und Forsa-Obergüllner Güllner Manfred hatte wohl Recht, als er kürzlich sagte, dass man über unsereins unbedingt regelmäßig bräunende Gülle auskippen muss, um zu verhindern, dass wir ins Unermessliche wachsen und das Land umkrempeln. Forsa-Güllner weiß, wie das in der Bundesrepublik seit Jahrzehnten funktioniert, er ist Experte. Aber was ist wenn der Mechanismus in die Krise führt und extremen Leidensdruck erzeugt? Lässt sich dann der „antifaschistische Schutzwall“ durchbrechen, der unter dem heutigen politmedialen Buntstasi-Regime die gleiche Funktion erfüllt wie unter dem der DDR? Das weiß keiner. Am ehesten wissen es die, die es versuchen.

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Das PEGIDA-Modell bietet aktiven Bürgern als Plattform die Chance, einen Rhythmus aufrecht zu erhalten und eine starke, meinungsführende und handlungsfähige Gemeinde zu werden, die mit klaren Standpunkten auf Debatten einwirkt, sich Respekt erarbeitet und dabei zusammenhält. PEGIDA ist eine Plattform für aktive Bürger. Wer die Demos organisiert, welchen Hintergrund ein Lutz Bachmann oder Heinz Meyer hat, ob finstere Nazis, Russen oder Amerikaner mitmischen, ist dabei von ähnlich sekundärem Interesse wie die Frage, welche US-Militärs das Internet und welche Porno-Unternehmem Jimmmy Wales führte, bevor er  Wikipedia gründete. Eine Frage für Verschwörungstheoretiker, die auf dem Niveau der Prantlhausener Pinocchio-Postille oder des Ramadan-Buntfunks stehen geblieben und/oder nur an Rufmord oder Ausreden fürs Nichtstun interessiert sind.

Dreieck aus Schärfe, Respektabilität und Zusammenhalt

Einfluss gewinnt der Normalbürger nicht durch physische Kraft und auch nicht durch Zahlen sondern durch Überzeugungsfähigkeit. Eine Volksbewegung kann eher auf geistiger Ebene als durch Zahlenstärke Änderungen herbeiführen. Deshalb muss sie auch eine Voksbildungsbewegung sein. Ihr Anliegen muss es sein, scharfen Argumenten, die sich an den Grenzen etablierter Tabus bewegen, Respekt zu verschaffen. Wer die Leitkultur ändert, ändert alles.

Schärfe bedeutet, dass man Probleme durchdenkt und die Argumente und Forderungen formuliert, die wirklich weh tun. Es bedeutet, dass man gerade nicht einfach Sündenböcke für seinen Unmut sucht sondern vielmehr auch bei sich selber und in seinem eigenen Denken Fehler korrigiert, dicke Bretter bohrt und dass man mit diesem besseren Denken dann die Umgebung meinungsführend beeinflussen kann, und dies nicht obwohl sondern weil man damit an Tabus rührt. Es handelt sich um eine Kunst, die es zu lernen gilt. Insoweit müssen wir eine Volksbildungs-Bewegung sein. Ein Aufstand der Vernünftigen. Auf der Straße muss er schon deshalb statt finden, weil das Breite Bündnis die Vermietung von Vortragssälen an mündige Bürger, die Subjekt sein wollen, verhindert.

Die Ernsthaftigkeit ermöglicht auch in Verbindung mit geeignetem Verhalten eine gewisse Respektablität auch gegen konzertierte Verleumdungsbemühungen zu behaupten. Wenn die Leute solches Verhalten verinnerlicht haben, fällt es leichter, im Fall von medialen Treibjagden zusammenzuhalten (statt wie ein Hühnerhaufen in gegenseitige Distanzierung zu verfallen).

Zusammenhalt entsteht ferner dadurch, dass viele unterschiedliche Leute in verschiedenen Rollen zusammenwirken. Statt auf Zahlen kommt es auf Struktur, Differenzierung und Synergie an.

Proaktivität beginnt mit Informationshoheit in eigener Sache

In letzter Zeit hat PEGIDA Bayern sich schnell zu einem schon recht viel gelesenen Blog entwickelt, bei dem immer mehr Autoren immer besser schreiben. PEGIDA Bayern organisiert keine eigenen Demos und ist niemands Vorgesetzter, unterstützt aber lokale Bemühungen in Bayern. Bald werden wir vielleicht ein Informationsdienst mit Presseausweisen und Präsenz in Google News.

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Das Kerngebiet unserer Kompetenz liegt in der Dokumentation von PEGIDA-Aktivitäten und ähnichem in Bayern. Die Zeiten, wo angebliche Qualitätsmedien Lügen über PEGIDA München kolportieren, die dann in Wikipedia gewaschen und zu Fakten geadelt werden, gehen bald dem Ende entgegen. De facto haben unsere Darstellungen der Sachverhalte viel Beachtung gefunden, und die bisherige Lufthoheit feindlich gesonnener Buntstasi-Organisationen über Informationen, die uns betreffen, wird unter der Last ihrer Lächerlichkeit zusammenbrechen.

Die Entlarvung der Buntstasi-Strukturen und Medienlügen ist zu einer der Triebfedern unseres Wachstums geworden. Wenn eine Gruppe die Informationshoheit in eigener Sache zu behaupten versteht, zieht sie Anhänger an. Womöglich ist dann der Durchbruchspunkt, vor dem es Güllner graut, schon erreicht.

Anhang: Besondere Momente der Entwicklung

Wir beginnen mit ein paar Bildern.

Kampagne „Bayern ist Frei“

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Medienarbeit wird auch hier zu einem neuen Schwerpunkt.

Höhepunkt des Deliriums im Ramadan-Buntfunk

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Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen … . BR hyperventiliert mit ellenlangen Traktaten aus substanzloser Verschwörungstheorie.
Über den BR gab es zuletzt eine Reihe von Artikeln, die hier zusammenlaufen sollten.

Komsomolskaja Prawda auf dem Odeonsplatz

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Immerhin haben Journalisten aus Moskau mal wohlwollend über eine Demo von PEGIDA München berichtet, als ihre deutschen Kollegen sich ganz ihrer pressekodexwidrigen Propagandaarbeit widmeten. Wenn russische Medien objektiver berichten, kann das im hiesigen hermetischen Weltbild nur als ein Beweis für das Wirken der langen Hand von Wladimir Wladimirowitsch verstanden werden.

Münchner Abendspaziergänge

Wir berichteten regelmäßig zeitnah, s. etwa 16. Februar, 8. Februar, 26. Januar, 19. Januar, liveberichte.

Aufstand der Vernünftigen

Das erwähnte Mobilisierungsvideo drückt den Geist unserer Arbeit aus. Wir entwickelten es zur Jahreswende.


Anhang
Die Literatur über das noch junge Phänomen Pegida füllt inzwischen Bände. Die Möglichkeiten, sich als Außenstehender verlässliche und unvoreingenommene Informationen über Pegida zu holen, sind indessen äußerst begrenzt.
Selbst die Darstellungen auf WIKIPEDIA sind weit entfernt davon, was der Leser als Minimalstandard von einer Online-Enzyklopädie erwarten könnte. WIKIPEDIA priorisiert
Marginalien und zelebriert Randerscheinungen. Die Autoren sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Boulevardeske Nebensächlichkeiten überstrahlen die Hauptsache.

Im Springer-Verlag erschien dieser Tage ein neuer Versuch, Pegida in Buchform in den Griff zu bekommen. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hans Vorländer (*1954 Wuppertal), seit 2007 Direktor des von ihm gegründeten „Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung“ in Dresden, hat mit seinen Ko-Autoren Maik Herold und Steven Schäller nun ein Buch zum Thema publiziert: „Pegida. Entwicklung, Zusammensetzung und Deutung einer Empörungsbewegung.“
In einem Interview in „Deutschlandradio Kultur“ am 21.11.2015 deutete Prof. Vorländer Pegida bereits aus seiner subjektiven Sicht. Generell drängt sich der Eindruck auf, daß es immer noch am besten ist, selber zu den Kundgebungen von Pegida zu gehen. Die Stimmung zu erleben, mit den Menschen zu sprechen, den Rednern zu lauschen.
Die Literatur zu Pegida ist bisher überwiegend miserabel. Etwa ein Heribert Ayatollah Prantl, der seit Januar 2015 abenteuerliche Deutungen („Mafia“) und reihenweise Nachrufe auf Pegida schreibt, aber letztendlich doch auf dem falschen Dampfer ist. Ähnlich sein Epigone Martin Pinocchio Bernstein. Wo „Süddeutsche Zeitung“ drauf steht, steckt meist Pinocchio drin. OB Reiter ist immerhin einen Schritt weiter, wenn er konstatiert: „Pegida ist nicht in den Griff zu bekommen!“. Hingehen, zuhören, genießen – ist die bessere Alternative.

PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation politischer Interessen.

3 Kommentare zu “PEGIDA Bayern über 20000”

  1. Igor Issupow schreibt in puncto Lügenpresse auf FB: „Zum Thema Clausnitz kann man leider nur sagen,dass alle im Land ,die nicht selbst dabei gewesen sind,augenscheinlich nur die Informationen bekommen haben,die für unsere „Meinungsbildung“vorgesehen waren….
    Erst.nachdem stundenlang über die wütenden Bürger berichtet wurde,ergänzte man wortkarg,dass.es auch Aggressionen innerhalb des Busses gab…….objektiv ist anders“

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  2. Den Komplex Lügenpresse/Clausnitz kommentieren Ernesto Martegiani und „HG“ so:

    „Der bunte Mob in München gehört in die Schlagzeilen und Nachrichten. Steinewerfer, Flaschenwerfer, Trillerpfeifen, Brüllaffen, Trompeter. Die Clausnitzer sind Spitzenklasse verglichen mit dem bunten Münchner Primitiv-Mob.

    HG „Nachzutragen wäre dazu noch, dass die Medien berichten,
    in Clausnitz anwesende Personen hätten die Asylbewerber
    angepöbelt. Was machen denn in München die militanten
    Linksfaschisten jeden Montag gegenüber den Demonstranten,
    die sich den Spaziergängen von Pegida anschließen? Berichten
    die Medien darüber, wie pöbelnd (gelinde ausgedrückt) sich
    die ‚bunten Münchner‘ benehmen? Aber Art 1 GG gilt doch für
    alle Menschen, oder? „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

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