Männergruppe überfällt und misshandelt Frau – Strafverfolgung eingestellt

Der Folgender Bericht eines betroffenen Bürgers ging bei PEGIDA Bayern ein:

Da ich in den letzten 2 Jahren feststellen musste, dass Opfer körperlicher Gewalt nur dann von den bayerischen Strafverfolgungsbehörden Schutz zu erwarten haben, wenn sie sich mit ihrer Situation an die Öffentlichkeit wenden, werde ich nun die aktuelle Situation meiner Lebensgefährtin schildern. Diese Schilderung bezieht sich ausschließlich auf die bayerischen Strafverfolgungsbehörden. Alle Ausführungen kann ich jederzeit schriftlich nachweisen.

maenner2000Meine Lebensgefährtin wird seit 2 Jahren von einer Männergruppe bedroht und wurde vom Anstifter dieser Gruppe unterem mit Messern und brennenden Zigaretten mißhandelt. Die gewalttätigen Angriffe dieser Gruppe wurden schon mehrfach zur Anzeige gebracht, aber leider immer von den bayerischen Strafverfolgungsbehörden wieder eingestellt. Der Anstifter dieser Gruppe ist den Behörden bereits seit längerem bekannt. Meine Lebensgefährtin ist wegen einer onkologischen und eines Unfalls schwerbehindert. Eine Abwehr gegen Angreifer ist so gut wie unmöglich bzw. könnte die gleichen Verletzungen verursachen wie der Angriff selbst.

hauptbahnhof123Am 19.12.15 wurde meine Lebensgefährtin gegen 21.40Uhr im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs wieder angegriffen. Wir kontaktierten daher die Bundespolizei die auch schnell die Videoaufnahmen der Überwachungskameras sichtete. Leider hatte die Bundespolizei keinen Zugriff auf die 4 Kameras die direkt am Tatort installiert sind. Diese Überwachungskameras werden von der Münchner Verkehrsgesellschaft betrieben und somit ist bayerische Polizei zuständig. Solche Videoaufnahmen können nur innerhalb von 48 Stunden gespeichert werden. Eine Speicherung wäre also bis zum 21.12.15, 21.40 Uhr möglich gewesen. Als ich nach dem Telefonat mit der Bundespolizei die Dienststelle der bayerischen Polizei anrief, konnten mir die Beamten dort leider überhaupt keine Antwort zur Videoüberwachung gegeben. Obwohl die Dienststelle der bayerischen Polizei direkt über dem Tatort und in unmittelbarer Nähe zur Bundespolizei liegt, konnten mir die Beamten überhaupt nicht helfen. Daher brach ich das Telefonat ergebnislos ab.

Aus gesundheitlichen Gründen konnte meine Lebensgefährtin erst am 21.12.15 gegen 7.30 Uhr unsere örtliche Polizeiinspektion, die zum Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord- gehört, aufsuchen.
Um 7.50 Uhr kam meine Lebensgefährtin weinend und völlig aufgelöst wieder zurück. Denn die Polizeibeamten hatten sie sehr aggressiv wieder weggeschickt, weil sie keine Zeit für sie hätten. Sie solle um 18 Uhr wieder kommen. Ich rief daraufhin dort an um mir die Aussagen erläutern zu lassen. Man sagte mir dann, dass wegen eines größeren Einsatz momentan zu wenig Beamte anwesend wären. Man hätte das Anliegen aber vermerkt und würde die Anzeige um 18 Uhr aufnehmen.

Da dies mal ja gewaltfrau200die Möglichkeit bestand die Angreifer anhand von Videos zu identifizieren, sendete ich am 21.12.15 um 13.34 Uhr und um 13.36 Uhr ein Fax mit dem Vermerk „Eilt!“ an die Münchner Verkehrsgesellschaft, mit der Bitte die entsprechenden Videos zu sichern. Vorab hatte ich mich mit der Münchner Verkehrsgesellschaft „TELEFONISCH“ in Verbindung gesetzt und um eine Videosicherung gebeten. Leider kannte sich die Mitarbeiterin damit nicht aus und verwies mich an die Polizei.
Gleichzeitig hatte ich um 13.53 Uhr ein Fax an unsere örtliche Polizeiinspektion geschickt, damit die Anzeigenaufnahme am Abend einfacher und zügiger möglich sein sollte. Die Beamten hätten dadurch auch schon vorab die Möglichkeit gehabt, die Videosicherung zu beauftragen.
Als meine Lebensgefährtin um 18 Uhr in der Polizeiinspektion vorstellig wurde, war kein Beamter da der mit ihr die Anzeige aufnehmen konnte. Gegen 19 Uhr nahm sich dann ein Beamter Ihrer an und erstellte mit ihr zusammen den Strafantrag. Dieser Beamter beauftragte, in Gegenwart meiner Lebensgefährtin, die Videosicherung. Die ganze Angelegenheit war also am 21.12.15 um 20Uhr, also innerhalb der 48 Stunden Frist, abgeschlossen.

Am 07.01.16 teilte mir die Münchner Verkehrsgesellschaft schriftlich mit, dass keine Videosicherung gemacht werden konnte, da meine Faxe zu spät eingegangen wären. Ich beschwerte mich am 11.01.16 per Fax dagegen, da ich rechtzeitig um die Videosicherung gebeten hatte. Mit Schreiben vom 20.01.16 teilte mir die Münchner Verkehrsgesellschaft nochmals mit, dass das Fax zu spät bearbeitet worden wäre und das man nichts mehr machen könne. Man schlug mir aber vor, dass die Videosicherung in solchen Fällen auch „TELEFONISCH“ beauftragt werden könne.
Da wir ja der Meinung waren, dass der Polizeibeamte am 21.12.15 zwischen 19 und 20 Uhr die Videosicherung beauftragt hatte, warteten wir die polizeilichen Ermittlungen ab.

gesetz123Am 01.02.16 erhielt meine Lebensgefährtin dann eine Einladung der Kriminalpolizei München zur Sichtung von Lichtbildern. Am 02.02.16 teilte ich dem zuständigen Beamten telefonisch mit, dass meine Lebensgefährtin wegen eines stationären Krankenhausaufenthaltes nicht erscheinen könne. Ich bat daher darum, dass man andere Möglichkeiten nutzen solle um die Täter zu identifizieren. Der Kriminalbeamte fragte mich daraufhin, wie er das denn machen solle. Ich wies ihn daraufhin, dass ja gerade die Münchner Polizei solche Fotos, mit der Bitte um Mithilfe, oft bei Facebook veröffentlicht. Daraufhin sagte der Beamte, dass es keine Fotos von dem Angriff gäbe. Woraufhin ich ihn fragte sein könne, es wäre schließlich eine Videosicherung durchgeführt worden. Das verneinte der Kriminalbeamte und sagte es gäbe keine Videosicherung und er könne weiter nichts machen.

Nach diesem Telefonat bat ich am 02.02.16 per Fax die beteiligten Polizeidienststellen um Stellungnahme. Wie bereits in den letzten 2 Jahren erhielt ich daraufhin wieder keine Reaktion.

Wir fanden die Vorwürfe glaubwürdig und mitteilenswert, konnten sie bislang aber nicht weiter überprüfen.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation politischer Interessen.