46. Münchner Montagspaziergang 2016-02-15

Der Münchner Montagsspaziergang verlief recht glatt. Es waren die üblichen gut 300 Teilnehmer  dabei, die in letzter Zeit immer erscheinen, und noch ein paar mehr, u.a. aus dem Kreis der Identitären, die erstmals mit einem Redebeitrag auftraten . Auch die bunten Störer waren in üblicher Stärke präsent, aber es kam dank größerer Absperrungsentfernungen weder zu nennenswerten Störungen der Reden noch zu Blockaden. Es gab gute Reden von Wolfgang über die deutsche Migrations(un)politik im internationalen Vergleich und von Uwe über die desolaten Staatsfinanzen und Entwicklungsaussichten des Weltsozialamts Deutschland.
 

Ein Redner aus Lettland empfahl das lettische Modell der Staatsbürgerschaft, die dort den nach 1945 zugezogenen Sowjetbürgern verweigert wurde, nachdem Lettland seine Unabhängigkeit wiedererlangte.  In gleicher Weise betrachtete dieser Redner die deutsche Migrations(un)politik als ein Ergebnis fehlender Souveränität und daher nichts, was das deutsche Volk zu Akzeptanz verpflichte. Vielmehr müsse man auf einem abstammungsbasierten Staatsbürgerrecht (ius sanguinis) bestehen und dürfe politische Selbstbesstimmungsrechte nicht als ein Mittel zur „Integration“ verschenken. Lettland habe mit seiner Praxis gute Erfahrungen gemacht.  

Ein kroatischer Redner stellte anhand von Bildern sein Land und dessen Menschen als einen Teil zu wahrender europäischer Kultur dar. In den nächsten Wochen werden wohl verstärkt Zuwanderer ihre Heimatländer vorstellen. Auch möglichen Gastauftritte bekannter Publizisten sind in Vorbereitung.

Demoschild Medien-Politik-Kartell
Münchner Pegida-Demo-Plakat Das Kartell der Vertuscher, Verharmloser –> Medien & Politik

Dank zusätzlicher Megafone und neuer Sprüche  gelang auch eine aktivere Gestaltung des Erscheinungsbildes während des Spaziergangs.  Die üblichen Sprüche der bunten Teufelsaustreiber konnten kaum noch Gegenreaktionen hervorrufen.

S. Stefans Bildergalerie.

Ein paar filmische Eindrücke vom Abendspaziergang:

Nanu, hängt in Stefans Videozusammenfassung bei 1:52 etwa eine Deutschlandflagge oben an einem Gebäude neben der gestrigen PEGIDA-Route? Muss da der SPD-Ortsverein wieder jemanden besuchen gehen? Oder war es eine bunte Nie-Wieder-Deutschland-Flagge?

Von einzelnen potenziellen Spaziergängern hörten wir, dass sie fern geblieben waren, weil diverses schlechtes über PEGIDA erzählt wird. Wie etwa Verschwörungstheorien von Beherrschung durch alle möglichen Unsympathen, wahlweise Neonazis, Amerikaner oder Russen, die ständig lanciert werden. Hartmut bemerkt dazu:

Dergleichen kann auch eine Ausrede sein. Für viele Leute ist die Teilnahme ein Bedürfnis, weil sie den Austausch unter Gleichgesinnten und die Vernetzung ermöglicht, und es ist dabei völlig gleichgültig oder zweitrangig, wer die Demo organisatorisch ermöglicht. Für andere wiederum überwiegt das Pflichtgefühl. Wo Austausch ungenügend gelingt und Pflichten lästig werden, stellen sich leicht Ausreden ein. Bei den diversen Mythen von alternativlosen humanitären Imperativen, die unsere Politiker, Medien und Experten pflegen, ist es auch nicht anders.

Derartigen Effekten wird PEGIDA Bayern entgegenzuwirken versuchen

Es gab beim Spaziergang und danach wie immer viele angeregte Gespräche, die Einblicke in die Geschichte und Verrenkungen diverser Münchner „zivilegesellschaftlicher“ Szenen der Vergangenheit und Gegenwart gewährten. Z.B. von Tierschutzvereinen, denen auf einmal Tiere egal sind, weil es nur noch darauf ankommt, dass alle Mitglieder strenggläubig bunt sein müssen, oder von mediengeilen Teufelsaustreibern, die um 1992, lange vor den Internet-Zeiten, München zum „Leuchten“ (eigentlich zur Umnachtung) bringen konnten und damit das verschuldeten, was heute passiert, wenngleich die Masche sich heute nicht im damaligen Umfang wiederholen lässt, wie die Teufelsaustreiber selbst beklagen. Wir werden manches hier auf PEGIDA Bayern aufarbeiten.

Nach der Veranstaltung mussten wie letzte Woche nach wie vor Restaurants, in denen sich Spaziergänger trafen, vor den Bunten beschützt werden. Allerdings war von neuen Drangsalierungsversuchen nichts zu hören.

Anhang

Kurznachrichten

Buntstasifunk nazifiziert Pegida Franken. Federführend ist ein Redakteur Thies, der regelmäßig Schulkinder indoktriniert.
KVR-Chef Blume-Beyerle geht in Pension. In Hallo München blickt er auf seine Amtsjahre zurück. Auseinandersetzungen mit PEGIDA finden dort keine Erwähnung. Gut so. Wir wünschen viel Erfolg beim Segelkurs und Erholung von dem von oben verordneten politischen Schmutz, in dem sicherlich auch der Nachfolger sich suhlen wird.
Hallo München berichtet auf S. 3 der Druckausgabe von lieben Flüchtlingshelfern, die nebenbei schlimme Nazis bloßgestellt haben und nun von diesen gemobbt werden, woran PEGIDA schuld ist.
Katharina Schulze von den Grünen halluziniert weiter von Straftaten von PEGIDA München und erhält dafür mediale Unterstützung.
Die von Münchens Ober-Exorzisten und führendem Anzeigen-Ritter Ritter Florian (MdL, SPD) wegen angeblichem „Schussvideo“ gegen PEGIDA München e.V. gestellte Anzeige blieb erfolglos, aber die SZ verbreitet Gerüchte, die der Falschbehauptung Nahrung geben, jenes Video habe zur Ermordung von OB Reiter ermuntert, sei aber in eine Gesetzeslücke gefallen.
Eine relativ aussichtsreiche Strafanzeige gegen ein Lügenmedium seitens Pegida München ist noch bei der Staatsanwaltschaft anhängig. Die Relevanz der Anzeige kann kaum verneint werden, nachdem die Stadt selber diese Relevanz ständig überbetont und mit aus dem Zusammengehang gerissenen Aussagen (z.B. Heinz-Sportpalast-Lüge) auf Beobachtung durch den VS gedrängt hat.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation politischer Interessen.

Ein Kommentar zu “46. Münchner Montagspaziergang 2016-02-15”

  1. Flüssig geschrieben. Bringt die Stimmung gut rüber. Das Lied über Bayern, das Bier, Freundlichkeit und Gemütlichkeit führten die gesamte Medien-Propaganda ad absurdum. Der Karl-Eduard von Schnitzler des BR und die GRÜNE Gedenksteinschänderin Katharina Schulze verbreiteten wider besseres Wissen: „Die rechte Szene in Bayern verbünde sich gezielt mit Pegida und trete zunehmend gewalttätiger auf.“
    Die Spaziergänger von Pegida erfreuten sich wunderschöner Landschaftsbilder, hübscher Frauen und stimmungsvoller Szenen zum Thema „Bayern und Bier“ untermalt von der Musik
    Seid’s freindlich – jawoi!
    Seid’s freindlich hob I g’sogt – jawoi!
    Seid’s freindlich hob I g’sogt nomoi – jawoi!

    Mir kannst no a Weißbier bringa!

    Bayern, des samma mir! Jawoi!
    Bayern, des samma mir! Jawoi!

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