Jura-Professor wegen „Rechtspopulismus“ im Visier der Toleranten

Thomas Rauscher,  ein Leipziger Professor, der ein Buch über islamisches Familienrecht veröffentlicht hat und als Kenner des nahen Ostens und glänzender Jurist gilt, twittert „Je suis PEGIDA“ und warnt vor Gefährdung Europas durch Islam und kulturfremde Masseneinwanderung.  Damit erfüllt er klar eine Reihe bunter Meinungsstraftatbestände. Auch in Wikipedia wurde seine Biografie schon besudelt. Darf ein Professor das? Die „Studierendenschaft“ der Uni will Rauscher vertreiben und trommelt dafür unter #adieurauscher, und die Zeit.de fragt mit Hinweis auf Gezwitscher wie

„Es ist natürlich, sich zu wehren, wenn die eigene Kultur untergeht. Die ‚Angst des weißen Mannes‚ sollte wehrhaft werden!“
„Wenn man Illegale nicht mehr ausweisen kann, ohne dass Gutmenschen sich inszenieren, ist das die Besetzung der EU durch Roma und ‚Flüchtlinge‘.“
„Es gibt keinen friedfertigen Islam. Das Grundkonzept dieser ‚Religion‘ ist kriegerische Ausbreitung.“

ob „Rechtspopulismus“ an Universitäten erlaubt sein könne.
Als einzige zulässige Verteidigung zugunsten von Rauscher wird in Betracht gezogen, dass er dergleichen in seiner Privatsphäre gesagt habe.
Doch die Ankläger irren.
Gefragt werden müsste genau umgekehrt: wie ist die auf universitärer Politik- und Verwaltungsebene vorherrschende bunt-sozialkreationistische Humanitärfrömmelei mit dem Geist der Wissenschaft in Einklang zu bringen?

heilige inquisition
Heilige Inquisition

Erst im Dezember tagten Inquisitionstribunale wegen Forschungen von Prof. Rindermann über die Durchschnittsintelligenz der einströmenden Asylmigranten. Auch für Leipzig hat die Rektorin, die ihre Kollegen für ein Breites Bündnis gegen LEGIDA „zusammengetrommelt“ (so Zeit) und allerlei buntfrömmlerischen Aktionismus einschließlich ein Forschungszentrum gegen Rechts ins Leben gerufen hat, ernsthafte Gespräche, darunter öffentliche Diskussionsveranstaltungen, mit Rauscher angekündigt.

Derzeit trommeln allerorten bunte Pogromlustige für die Entlassung von Lehrern, Professoren, Kindergärtnern und Personen aller Art, die nicht bunt sein wollen.
Über einen Aschaffenburger Fall berichteten wir auch erst gerade.

Andererseits mucken Hochschullehrer auch zunehmend auf, und Rektoren reagieren aufgrund ihrer „juristischen Ohnmacht“ teilweise schon „ermattet“, wie die Zeit berichtet, indem sie bewusst auf Diskussionsveranstaltungen verzichten und stattdessen mit huldvollem Wohltätigkeitszeremoniell zugunsten von „Flüchtlingen“ das Meinungsklima in die fatalistisch-humanitärfrömmlerische Richtung zu lenken versuchen:

Fragt man Stefan Leible, den Präsidenten der Universität Bayreuth, wie diese zu ihrem Mitarbeiter Tillschneider stehe, antwortet Leible freundlich-ermattet. Die Causa kennt er. Vor einem Jahr, nach einigen Presseberichten, rang die Uni um eine Haltung zu Tillschneider. Der liefere Pegida „scheinobjektive Argumente für die angebliche Richtigkeit ihrer Positionen“, zürnte ein Vertreter der Studenten. Diese erwogen sogar eine Debatte mit Tillschneider, verwarfen den Plan aber wieder. Man wolle den Mann und seine Aktivitäten nicht aufwerten, hieß es. Professor Leible sagt: „Inhaltlich halte ich es ohnehin für besser, sich durch universitäre Aktionen der Integration der Geflüchteten anzunehmen und politisch aufgeheizte Themen wie Migration und Islam sachlich mit einer breiten Öffentlichkeit zu diskutieren.“ Später schickt er eine Liste mit Belegen. Allein 30.000 Euro Spenden wurden demnach gesammelt.

Die Unterbrechung der Kanzlerin durch den Chemie-Professor Thomas Rödel in Merseburg bezeichnen die Zeit-Autoren im Vergleich hierzu als eher ungefährliche „wutbürgerliche Epoisode“:

Wie zuletzt in Augsburg zu bewundern war, versuchen die Verwaltungen, das Recht zu ändern, um künftig ihre Ziele ohne peinliche juristische Niederlagen zu erreichen. In Augsburg sorgte man durch neue Gummiparagrafen dafür, dass die AfD daran gehindert werden kann, im Rathaus (und effektiv auch anderswo) Veranstaltungen abzuhalten. In München ist eine Lex PEGIDA in Diskussion, die es ermöglichen soll, an historisch vorbelasteten Orten, also überall in der „Hauptstadt der Bewegung“, Demonstrationen zu verbieten.

Derzeit wird das gespannte Klima zum Aufbau neuer pseudowissenschaftlicher Repressions- und Inquisitions-Strukturen genutzt. Von der bunt-aktivistischen Leipziger Rektorin wurde etwa ein Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung ins Leben gerufen, welches vor allem denunziantische Nachwuchskräfte („Rechtsextremismus-Experten“) für öffentlich-rechtliche Medienbiotope und Buntstasi-Pseudomedien nähren und züchten dürfte. Wohin die Reise geht, erkennt man schon an den ersten Programmankündigungen:

Das Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung veranstaltete zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen/Weiterdenken e.V. ein zum Vortrag von Dr. Britta Schellenberg Rassismus als Produkt staatlicher Problembearbeitung am 9.7. um 17.00 Uhr im Vortragsraum der Albertina
Vom 4. bis 6.12.2014 fand die Interdisziplinäre Tagung des KReDo statt: Deutschland als Einwanderungsland zwischen Willkommenskultur und Diskriminierung

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist die Parteistiftung der Grünen. Die Beurteilung der aktuellen Migration unter der Prämisse „Einwanderungsland“ und einer Skala „zwischen Willkommenskultur und Diskriminierung“ verweist ebenso wie die Böll-Veranstaltung auf die Antirassismus-Konvention und das vom Bundestag finanzierte Deutsche Institut für Menschenrechte und dessen erfolgreiche UN-Nebenintervention gegen Deutschland hin, bei der Deutschland zur Änderung seines Rechtssystems zwecks Erleichterung der Strafverfolgung von Meinungsäußerungen wie denen von Thilo Sarrazin verurteilt wurde.
Auch aus den Publikationen der Referentin Britta Schellenberg ergibt sich ein Bestreben, unter dem Namen „Rechtsextremismus“ jegliche Abwehrhaltung gegen eine ungehinderte Masseneinwanderung aus der Dritten Welt nach Mitteleuropa zu verstehen und hiergegen „Stragegien“ aller Art zu entwickeln. Auch das Akronym „KReDo“ sagt, wohin die Reise geht.

Die derzeitige „juristische Ohnmacht“ der buntfrömmlerischen Universitätspolitiker kann nur noch ein vorübergehendes Problem sein, wenn dieser rechtsverändernde „Menschenrechts“-Aktivismus weiter unter dem Deckmantel der Wissenschaft ausgebaut wird. Bislang hat jede Verschärfung der Migrationskrise immer den bunten Strukturen genützt. Die Proteste in Heidenau etwa sorgten via Medien-Artefakte dafür, dass Merkel ein freundliches Gesicht zeigen musste.

Um den Paradigmenwechsel voranzutreiben, der alleine die Wissenschaft vor den sozialkreationistisch-inquisitorischen Übergriffigkeiten zu schützen in der Lage sein wird, bedarf es intelligenter, gut vernetzter und kampagnenfähiger patriotischer Gegenkräfte, wie wir sie aufzubauen versuchen.


PEGIDA Bayern diskutiert auch auf FB, VK, G+ und GG. Wir fördern in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation politischer Interessen.

Ein Kommentar zu “Jura-Professor wegen „Rechtspopulismus“ im Visier der Toleranten”

  1. ZU dem Frauenhofer Video kann ich nur sagen: typisches Versagen der ‚Elite/Professoren‘. Keiner hat auch nur für einen Pfennig Mumm in den Knochen und unterstütz den Kollegen. Sie schleimen bei der Merkel mit Beifall daß es einen schlecht werden könnte.
    Wie beliebt das Merkel ist hat man auf einer Wahlkundgebung in Stuttgart gehört. Kurz vorher kamen die Demoskopieauguren und verkündeten, Merkel so beliebt wie noch nie. Auf dem Platz von allen Seiten ‚Buuhhh‘ und ‚Merkel muß weg‘ Rufe. Sie spulte ihre Rede ab und wurde von ihren Satrapen beklatscht. Das hat Honecker auch so gemacht in Dresden, und das ist wohl ihr Vorbild seit DDR Zeiten.

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