Zivilcouragierter des Monats: Dr. Ludwig Flocken (Abgeordneter)

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Dr. Ludwig Flocken, Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft.

Nicht mit den Wölfen zu heulen, frei zu denken, und mit einem aufrichtigen inneren Kompass ausgestattet zu sein, muss in Zeiten wie dieser als Zivilcourage gelten. Heute wird freies Denken und eine klare Haltung gerne durch spießbürgerliche Anpasserei, ahnungslose Mitläufer – und Effekthascherei sowie Gutmenschentum  ausgetauscht. Hauptsache immer alles abnicken, was der „Fraktionschef“ oder „Leiter“ vorgibt,  und nicht aus der Reihe tanzen.  Es ist das typische Verhalten eines Sklavenvolkes, das sich nicht wehren will und das eine „mir doch egal“ Haltung eingenommen hat.

Doch nun fasst der frische kreative Wind, der durch besorgte Bürger auf den Straßen gesäht wurde,  immer mehr Fuß in den politischen Institutionen und Parlamenten.  So zeigt der Fall Dr. Ludwig Flocken, daß immer weniger bereit sind, sich bedingungslos den unbegründeten deutschen Umerziehungsregeln anzupassen. Immer mehr Menschen beweisen hingegen Mut und Zivilcourage. Was ist passiert?

Gestern um 14:00 Uhr hat der AfD-Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, Dr. Ludwig Flocken gegenüber der Bürgerschaftspräsidentin seinen Austritt aus der AfD-Bürgerschaftsfraktion erklärt.  Er wird sein Mandat ab sofort als freier, fraktionsloser Abgeordneter wahrnehmen. Mit seinem Austritt kommt Dr. Ludwig Flocken einem für heute, 21 Uhr, geplanten Fraktionsausschluss zuvor.

Warum ist Dr. Ludwig Flocken in Ungnade gefallen?

Wegen intelligenter  Fragestellung gegenüber der Lügenpresse, um dieser zu entlocken wo sie wirklich steht?

Oder wegen der Teilnahme (!) an einer PEGIDA-Demo, bei der ebenfalls  die Propagandisten der hasserfüllten Leitmedien überführen konnte?  Jedenfalls offenbar nicht aus nachvollziehbaren Gründen.

PI – News schreibt:

Den Bogen endgültig überspannt sah die Fraktion dann durch die Teilnahme Flockens an der PEGIDA-Demo in Köln am 9. Januar 2016 anlässlich der Vorkommnisse auf der Kölner Domplatte und sein Statement gegenüber einem Spiegel TV-Reporter („Sie sehen keinen Unterschied zwischen Hooligans und dem islamischen Staat? Na dann gute Nacht!“) – hier im Video ab 2:50 min.:

Danach verlangte man von Flocken zunächst ein schriftliches „Schuldbekenntnis“, in dem er erklären sollte, dass seine Teilnahme an der Demonstration ein schwerer Fehler gewesen sei, er den Sachverhalt falsch beurteilt habe, sich nicht mit Extremisten und Gewalttätern habe gemein machen wollen und die Belastung für Partei und Fraktion ihm leid täte. Für den Fall der Nichtabgabe dieser Erklärung wurde der Fraktionsausschluss angedroht. Als Flocken sich verständlicherweise weigerte, das „Schuldbekenntnis“ zu unterzeichnen, legte die Fraktion noch nach und forderte zusätzlich eine „Strohpuppenvereinbarung“, wonach er sich verpflichten sollte, innerhalb der verbleibenden Restzeit der Legislatur alle Aktionen mit der Fraktion abzustimmen und einem negativen Votum der Fraktion unbedingt Folge zu leisten.

Diese  Vereinbarung wäre jedoch unvereinbar mit Art. 7 Abs. 1 der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg ergebenden Recht auf freie Mandatsausübung und dem daraus resolutierendem Wählerauftrag. Trotz Entgegenkommen im Form eines „Stillhalteabkommens“ bis zu den Landtagswahlen, verschärfte die AFD den Tonfall gegen den  Abgeordneten.

Dr. Flocken selbst bedauert die Eskalation innerhalb der AFD aufgrund der immer schärferen Forderungen und wird weiterhin im Sinne seines Wählerauftrags in der Hamburger Bürgerschaft – Landtag sein Mandat ausüben.

Das Hamburger Abendblatt stellt dazu fest:

Mit dem Austritt Flockens hat die AfD-Fraktion in Hamburg nun noch sieben Mitglieder. Flocken will als fraktionsloser Abgeordneter in der Bürgerschaft bleiben. Der Öffentlichkeit war der Facharzt für Orthopädie aus Bergedorf vor allem dadurch bekannt geworden, dass er seinen Patienten freistellte, wie viel sie für ihre Behandlung zahlen wollen – und dafür vom Berufsgericht Hamburg einen Verweis erhielt.

Ferner schrieb das Hamburger Abendblatt im gleichen Artikel:

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Alexander Wolf, betonte: „Man muss sich an die Regeln halten.“ Flocken sei jedoch nicht „in der notwendigen Weise“ bereit gewesen, als Mannschaftsspieler zu agieren

Man kann also durchaus zu dem Schluß kommen, daß die AFD noch einen großen Weiterentwicklungsprozess vor sich hat, wenn sie sich auf Dauer als Alternative für den Wandel etablieren will.

Wenn man das Deutsche Duckmäusertum fortsetzt, in dem man „Das wurde jetzt aus dem Kontext gerissen“ Angriffe defensiv weglächelt,  statt in den Modus Vorwärtsverteidigung umzuschalten und wenn man…

…immer dort, wo ein Mitstreiter den etablierten pseudohumanitären Hetzmedien etwas missfällt, vor dem Druck zurückweicht und den eigenen Mitstreiter maßregelt.

dann ist dies ein nicht zielführender Weg Wer Veränderungen bewirken will, muss sie auch vorleben. So wie Dr. Ludwig Flocken, der seinen Patienten frei gestellt haben soll, wie sie bezahlen.  So wie er der Lügenpresse auf den Zahn gefühlt hat und ihr so ihre Intention entlocken konnte.   Er war dafür bereit, persönliche Opfer zu bringen.

Er ist somit nominiert für die Zivilcourage des Monats Februar 2016.  Gewählt wird aber jetzt erst noch die Lügenpresse und der Gutmensch des Monats Januar:

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PEGIDA Bayern diskutiert und fördert in Bayern und insbesondere München die Volksbildung im Sinne einer Befähigung des Souveräns zur Artikulation politischer Interessen.

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