Wickert: Moskau hinter „Lügenpresse“

Wickert doziert
Docet Wickert.

Ein Fast-Preisträger für Gutmensch des Monats Dezember 2015 spinnt seine Russen-Geschichten weiter. Die Vergewaltigung der 13-jährigen Lisa von Russen böswillig erfunden, die sich weigerten, an den von den Qualitätsmedien dekretierten „einvernehmlichen Sex“ zu glauben. Der Front National erhielt Millionen aus Moskau (aus Bankkredit wird bei Wickert Schenkung), der Begriff „Lügenpresse“ wurde womöglich via Pegida von Moskau lanciert, alles Teil einer Strategie zur Erschütterung der Glaubwürdigkeit westlicher Leitmedien. Wenn es unseren Leitmedien in den Kram passt, sind sie sehr wohl auch für ganz wilde „Verschwörungstheorien“ zu haben. Berühmt sind in diesem Zusammenhang auch die angeblich in Petersburger Agenturen beschäftigten „Putin-Trolle“, mit denen sich unsere Leitmedien 2014 den Gegenwind in der Ukraineberichterstattung zu erklären versuchten.

Ebenso wie der Front National eine russische Bank um einen Kredit bittet, wird es vielleicht bald für die AfD notwendig sein, russische Gastronomen um Versammlungsräume zu bitten. An der Liquidität des Kunden liegt es in keinem der beiden Fälle. Dass für solche Zustände die Leitmedien maßgeblich mitverantwortlich sind, fällt ihnen natürlich nicht ein. Dazu ist ihr Diskurs zu hermetisch, der Lügenäther zu dicht geworden.

Der Text enthält interessante und teilweise eigenwillige Gedanken eines Veterans, der wie kaum ein anderer die öffentlich-rechtlichen Medien verkörpert und geprägt hat.

PEGIDA Bayern dokumentert weiter, diskutiert auf FB und bereitet sich auf Kundgebungen in Bayern und München so wie deren Intellektualisierung und Ästhetisierung vor.