Jammernder Jakob, armer Augstein

Montag in München war ein traumhafter Tag für Spaziergänge, allein oder mit andern. Die Vöglein zwitschern in den Isarauen. Beim Pegida-Spaziergang trillern die Pfeifenköppe. „Variatio delectat“, sagt der Latriner, was soviel heisst wie „Abwechselung macht Spass.“ Mir jedenfalls.

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Spaziergang bei uns daheim in den Isarauen. Die frühlingswarme Sonne schmilzt das Eis. „Die güld’ne Sonne, voll‘ Freud‘ und Wonne“ klingt in der Stille ein altes Lied in mir. Erholt und ausgeruht freuen wir uns, der alte Rentner mit seiner jungen Frau, auf den Abendspaziergang mit Freunden bei Pegida. Die freundliche Polizei hält uns den pfeifenden Pöbel vom Hals, abgesperrt hinter Fanggittern. Erinnert ein wenig an Zirkus, Tierpark, vielleicht sogar an Käfighaltung.

PegidaM2501d

Hier spazieren wir Pegida-Demonstranten am Marienplatz vorbei, den in den kommenden Jahren zu festgesetzten Zeiten der Ruf des Muezzins beschallt  – wie auch heute und morgen wieder:

– Donnerstag, den 28.01.2016 von 16 bis 19 Uhr
– Freitag, den 29.01.2016 von 16 bis 19 Uhr

Pegida wie AfD sind aus der öffentlichen Diskussion nicht wegzudenken. Bemühungen beschränkter Politclowns, sich TV-Duellen mit der AfD durch Abwesenheit zu entziehen, sind  gescheitert. Mutig vertraut sich von der S.charia P.artei D.ummlands Herr Stegner und Jakob Augstein am Mittwoch der Maischberger an. Was haben wir gelacht!

WeltWocheMaischberger

Die Mediathek der ARD dokumentiert diese fröhliche Runde ja noch eine Weile. Lange erklärt Köppl, auch ein ganz Böser, Redakteur der Schweizer Weltwoche, seinem Kollegen Jakob Augstein die Karikatur „Kriminelle Ausländer in der Schweiz“, den schwarzen, englischen Humor. Bei Augstein alles vergeblich, der kennt nur den „Stürmer“, eine üble Kampfschrift aus dem vorigen Jahrtausend

Am Besten aber Petry! Maischberger kriegt sie nicht in den Griff, wie sonst die Dackel an ihrem Tisch. Petry macht weder „Sitz!“ noch „Männchen“, gibt nicht mal „Pfötchen“ und Maischberger jammert: „Sie machen es mir aber schwer….“

Die Leitungen glühen, welche soziale Netze mit Daten der begeisterten Zuschauer füttern, Hunderte Kommentare muss der arme Augstein einstecken. Kaum einer wohlgesinnt. Was macht der arme Kerl in seiner größten Not? Er jammert fürchterlich bei Facebook:

JakobAugstein

Mein Mitgefühl für Jakobs Jammer hält sich in Grenzen, wenn er bei Facebook barmt:

„Ich verstehe erst jetzt, welche Gefahr tatsächlich von der AfD ausgeht.“

Man mag mich Empathie losen Zyniker schimpfen, aber mich belustigt der Mann! Erst bei Maischberger, anderntags bei Facebook. Das arme Jung’chen!

Tja, armer Jakob Augstein, wenn gegen die pöööhse Petry selbst die Meistermanipuleuse Maischberger, trotz über Jahre erarbeiteter Domina-Dressur eine mediale Maulhure mit ihrem rührenden Rezept ihres humanitätsanacharchisten Babybreis sowie die Balz bockigen Stegner-Sätzchen nicht angemessen und standesgemäß unterstützen kann, wenn einfach Petry, Köppl und selbst Henkel Dir wie Stegner dauernd in die Parade fahren, ja dann armer Jakob Augstein geht Dir ein Licht auf und Du bekennst reumütig:

„… Ich verstehe erst jetzt, welche Gefahr tatsächlich….“

Nein, armer Jakob Augstein, was Du verstehst, verstehst Du vollkommen falsch in Deiner pompösen Parallelwelt von Ghetto-Millionären, die Dir von Herzen gegönnt sei, die Gefahr, welche Menschen bei Pegida, AfD und zu Millionen Menschen mehr im Land sehen, fühlen und erleiden, diese Gefahr geht von der gesetzlosen, Recht und Ordnung spottenden Invasion von Millionen von Menschen aus, einer Invasion, deren Ende nicht abzusehen ist.

Wir in München, in Bayern leben vergleichsweise noch auf einer Insel der Seligen.  Was Petry in Dresden dauernd erlebt und erleidet,  was Spaziergänger in Dresden am Montag erleiden, deren Autos „man“ während ihres Pegida-Spaziergangs abfackelt, das möchte man selber nicht mitmachen.

PegidaDresden2501

Wenn bei einer beachtlichen Zahl unter den elenden Eliten der Verstand versagt, dann ist mit diesen kein Staat mehr zu machen. Es kann also, es muss besser werden. Petry lässt hoffen!

StegnerPuppe

PEGIDA Bayern diskutiert und bereitet sich auf Kundgebungen in Bayern und insbesondere München vor.

4 Kommentare zu “Jammernder Jakob, armer Augstein”

  1. Wenn auch Schadenfreude die schönste Freude ist und man inhaltlich zur Zustimmung neigt, so ist doch die Wortwahl in diesem Beitrag streckenweise einfach blöd (insbesondere in dem Absatz „Tja, armer Jakob Augstein…“), und sicherlich nicht zielführend.

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  2. Nach der Lektüre dieses einzigen Pegida-Beitrags sollte jeder verstehen, dass diese Leute nicht nur bösartig sind sondern eben auch dumm.

    Augstein unter Pegisten hat es ähnlich schwer wie Albert Einstein im Dschungelcamp.
    Die Deppen sind einfach lauter…

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  3. Die Steinewerfer und Autoabfackler hier wieder mal beim hetzen? Was für dumme überhebliche und vor allem verlogene Kommentare.

    Der Artikel hier ist natürlich süffisant geschrieben aber im Kern trifft er den Punkt.

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