450 verspotteten Breites Bündnis

000200Milde Temperaturen und tropische Stimmung begünstigten die von einem Studenten souverän moderierte Kundgebung vor etwa 450 Spaziergängern. Abermals viel Anklang fanden Bilder weiß-blauer Landschaften und Traditionen, die Heinz auf der Großleinwand präsentierte.

Ferner präsentierte Heinz einen hohen Geldbetrag, den Asylanten bekommen sollen, und verglich diesen mit Beträgen, die Einheimische bekommen.

Roland thematisierte 61 Bunte Bündnisse und 54 Erstunterzeichner und 7 Fahnenflüchtige, die sich zusammengeschlossen hatten, um eine Drohkulisse gegen Pegida aufzutürmen. Darunter acht verschiedene Kirchen, das „Lesbentelefon“ und ähnlich bedeutungsschwangere kosmische Popanze wie Birne Wenngatz, die Roland in einem Atemzug mit Lola Kinderbunt nannte. Falls ich nicht irre, aus dem Ministerium für Buntes der Buntesregierung.

Albert Weinstein hätte Tränen gelacht über krächzende aaa400Krawallfluppies, die während unserem entspannten Spaziergang mit stehenden Ovationen um Aufmerksamkeit buhlten. Zwei Russinen und eine Slowakin in unseren Reihen erzählten, daß die live-Impressionen bunter spätgermanischer Dekadenz an Primitivität weltweit singulär seien. Doro und Tobias hielten die Abschlußreden nach Rückkehr zur Feldherrnhalle. Vergnügliches und feierliches Finale der Kundgebung war die Nationalhymne, zu deren Tönen man die Läuse, die über die Lebern der Gegendemonstranten liefen, fast mit Händen greifen konnte. Die Opponenten schienen in diesen Momenten doppelt so schnell zu altern. FORZA PEGIDA !

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Ewiggestrige Sowjetflagge. Wollen hier Bunte den Massenmörder und Diktator Stalin verherrlichen?
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Freche Verhöhnung: Bunter Faschismus ist kein Antifaschismus.

  Roland hat das erwähnte Breite Bündnis der Besten der Guten von Feierwerk bis Gewerkschaften systematisch aufgedröselt. Manche dieser z.T. linksextremen und bizarren Gruppierungen stehen im Visier des Verfassungsschutzes. Wie nicht anders zu erwarten, dominierten die Schlagzeilen zu Dresden Tatarenmeldungen indem man Pegida in einer Zeile mit brennenden Autos nannte. In München wollten BR-Journalisten auf Biegen und Brechen Schlagzeilen über Pegida und Bürgerwehren durch übergriffige Fragestellungen nachrangiger Relevanz wie „Pegida und Bürgerwehren“ erzwingen. Billige Stimmungsmache statt Qualitätsjournalismus. Perfide Suggestivfragen um vorgefertigte Klischees zu bedienen. Statt objektive  Informationen über Pegida zu liefern und sich an die Regeln neutraler und ausgewogener Berichterstattung zu halten, bieten BR und die Presstituierten der 5 Münchner Lokus-Postillen nichts für Anspruchsvolle. Wo „Süddeutsche“ drauf steht, steckt in der Regel Pinocchio drin.


Die Teilnehmerzahl blieb ungefähr auf dem Niveau der letzten Woche.

Diesmal gab es mehr Redner und weniger Gräuelvideos. Zum Ausklang wurde eine kürzlich von PEGIDA Bayern verbreitete Animation über die exponentiellen Gesetzmäßigkeiten der Armutsvölkerwanderung gezeigt.

Am Anfang berichtete sinngemäß Heinz dazu passend von Fällen, wo Asylmigranten den Sozialstaat ausnutzen und für ihre Kinder mehr als 3000 EUR pro Monat abschöpfen, und fragte in die Runde, wer mehr als 3000 Euro verdiene. Es meldete sich kaum jemand, was aber vielleicht weniger über den (laut Studie der TU-Dresden eher überdurchschnittlichen) sozialen Status von Pegida-Demonstranten aussagt als über deren Bereitschaft, vor versammelter Menge über ihre finanziellen Verhältnisse Auskunft zu geben.

Stefan Werner hat Eindrücke in einem Dokumentationsvideo zusammengefasst.
PEGIDA Bayern diskutiert den Spaziergangsbericht auf FB.
München trifft sich nächsten Montag wieder am Odeonsplatz und dazwischen fast täglich zu Mahnwachen in der Innenstadt.

Ein Gedanke zu „450 verspotteten Breites Bündnis“

  1. Meine Frau war von der fröhlich Stimmung begeistert. Zu den bunten Bayernbildern der aufwendig geschnittenen Videoshow, die bayrisches Brauchtum wie Volkstänze zeigten, hätte sie am liebsten getanzt.

    Die Polizisten zeigen sich immer freundlicher. An der Eingangsschleuse zur Demo, welche die Pegida-Demonstranten von den auf Krawall gebürsteten Gegendemonstranten abtrennt, begrüßten mich nun schon zum zweiten Mal Beamte mit einem lächelnden „Willkommen“.

    Während sich aus den Reihen der Gegendemonstranten Klagen häufen, dass einige ihrer Radaubrüder schon Anzeigen – und ach ja doch, gar Strafen – haben hinnehmen müssen, knüpfen sich unter den Pegida-Demonstranten immer tragfähigere Freundschaften. Bezeichnend dabei: DIe Polizeibeamten stehen frontal und mit wachen Sinnen und gleichsam offenem Visier den Krawallmachern der Gegenseite gegenüber. In vollem Vertrauen, welches die Pegida-Demos mehr als ein Jahr in ihrer Friedfertigkeit bewiesen haben, wissen die Beamten, dass sich die Pegida-Demonstranten auf den Schutz der Beamten verlassen, wie sich die Polizisten auf uns als friedliche Demonstranten verlassen.

    Wie immer und überall unter Menschen in Gruppen gibt es auch bei Pegida Neckereien wie unter Geschwister, doch im Herzen fühlen sich die Meisten, wenn nicht alle, ihrem Ziel verbunden, dass Deutschland wieder nach Recht und Gesetz regiert und verwaltet werden möge.

    Auch loben die Beamten, die fabelhafte Infrastruktur, welche Pegida München leistet. Auf- und Abbau der Lautsprecheranlage, der Videoleinwand, Eröffnung und Ende der Versammlung funktionieren im abgesteckten Rahmen mit professioneller Präzision. Hier gebührt Pegida München viel Dank und Respekt für ihren aufopferungsvollen Einsatz.

    Hier in München spazieren wir bei Pegida gleichsam im Auge des Sturmes. Weit wehen die Nachrichten über das Land, gleichgültig wie verzerrt die fünf Münchener Presseorgane, BILD-München, SZ, AZ, TZ und Münchener Merkur den friedlichen Protest skandalisieren und wie Zauber Karnickel aus dem Hut, eine Sau nach der nächsten durch’s Dorf jagen. Derzeit kaut die Schmierenjournaille auf dem Beissklotz „Bürgerwehren“, die Schreibspitzel überall in der nächtlichen Stadt aufspüren wollen. Doch sie finden nichts. Dafür verziert ein Rotte von 80 Jung-Punkern Samstag Nacht die noblen Shops und Wände in der Maximilianstraße mit Sprühdosen-Schmiere, bis die Polizei dem Treiben des Mobs ein Ende setzt. Schäden dieser Schmierer sind noch nicht bilanziert.

    Aber eins wird sicher sein: Die armen Bürschchen mit ihren Madeln werden furchtbar klagen, wenn ein Bayrischer Amtsrichter zu Sozialstunden oder sonstigen Strafen verurteilt.

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