Linker Selbsthass zum Jahresauftakt

Oskar Lafontaine erklärt beim Linken-Neujahrsauftakt den Terrorismus ähnlich wie die Völkerwanderung zu einer Art Notwehr der von uns Kapitalismusprofiteuren ausgebeuteten Verdammten der Erde. Damit sollte man dem linken Selbsthass genug Tribut gezollt haben, aber weit gefehlt. Denn diese Position ermöglicht im Umkehrschluss der Restvernunft eine letzte Existenznische. Vorsichtige Forderungen Wagenknechts, man müsse fremde Notwehr dennoch hierzulande nicht bedingungslos ertragen, lösen einen innerparteilichen Aufstand der Anständigen aus. Menschen auszuweisen, sei nicht linke Politik, meint der Parteivorstand einhellig.

Die Worte von Oskar Lafontaine lösen auch im linken Lager Unruhe aus, weil sie als moralische Rechfertigung von Terror ausgelegt werden könnten und weil über die „Verbrechen“ von Assad und seinen Verbündeten geschwiegen wird. Vor allem letzteres ärgert die TAZ.

Sahra Wagenknecht wiederum verärgert ihre Parteigefolgschaft dadurch, dass sie von Kapazitätsgrenzen und von einem Gastrecht redet, welches kriminelle Flüchtlinge verwirken. Auch nach der Genfer Konvention bedingt der Flüchtlingsstatus ein gewisses Wohlverhalten gegenüber dem Gastland. Oskar Lafontaine bezieht ähnliche Positionen. Der Parteivorstand kennt aber keine Interessenabwägung und duldet keine Restvernunft. Vielmehr will er unbedingt bedingungslose „Menschenrechte“ fremder Völker auf Kosten des eigenen durchsetzen. Oskar stammt wohl noch aus einer anderen Generation, Sahra aus einem anderen Kulturkreis, in denen die bunte Humanitärbigotterie noch nicht so total Platz gegriffen hatte wie in Buntschland heute.

Die Parteimehrheit der Linken unterscheidet sich in ihrer Ausrichtung weder von Grünen noch SPD noch Merkel-CDU. Sie vertritt ferner den aggessiv humanitärbigott-sozialkreationistischen und selbsthasserischen Konsens der politmedialen Eliten des Landes, die ihre Zensurtechniken derzeit immer drastischer ausbauen.

Ein altlinker Apo-Opa, der montags mit PEGIDA in München demonstriert, erklärt, warum angesichts dieser Lage das Rechtssein der Seele so gut tut:

Jeder, der irgendwo an den Meinungsschaltern rumfummeln darf, zementiert als Moderator und Zensor die Meinungsmauern um seine Opfer, welche er in seinem minder mentalen Meinungssumpf dumpf und dumm zu Jauche vergären lässt. Mit der Mentalität von Gefängnis- oder Irrenhauswärtern klimpern Zensoren mit sadistischer Genusslust gleichsam wie an Scherenschaltern, um alles, was ihnen wie Irrlehren, Unglauben oder gar Hetze vorkommt, ihren anvertrauten Opfern aus- und abzuschneiden. Welt als Wille und Vorstellung mental minimierter Moderatoren und zittriger Zensoren. Was tun? Drehen wir doch die gutmenschelnde Medaille dieser mental minimierten Moderaten einfach um! Was steht auf der anderen Seite der auf Hochglanz polierte Medaille der Willkommenskultur? Welchen Schatten will und muss der sich in der Sonne seines Wohlwollens wärmend räkelnder Gutmensch vermeiden? Es ist – zwei Seelen ACH! in meiner, in seiner Brust, ES IST DER BÖSMENSCH!

Der Bösmensch – und nur der – dreht die Medaille der wunderbaren Willkommenskultur um. Mit großem Graus grinst die gewaltgierige Fratze des Nationalen Egoismus, der Rechthaberei, der EGOmanischen Führerverehrung von populistischen Büttenredner wie Björn Höcke, von Schmierfritzen selbst im Range der Bestseller-Branche wie Sarrazin, Pirincci, der Radaumacher gegen den willkommenskulturellen Mainstream Publizisten und Anti-Politiker wie Elsässer, Willy Wimmer, Udo Ulfkotte, Tichys Einblick mit der bitter bösen Bettina Röhl – und was finden zeigt die andere Seite der Willkommenskultur-Medaille: Die HETZKULTUR DER BÖSMENSCHEN!

Kein mental minimierter Moderator, kein zittriger Zensor wird sie je zu schauen wagen, die Blumen des Bösen, die Bissig- und Biestigkeiten der hohen Hetzkultur, mit der Bösmenschen die Willkommenskultur der Gutmenschen zersetzen. Professionell und perfide!

Zwar staunt der Laie und Experten wundern sich, ob Menschen in Deutschland mehr von Flüchtlingen oder Flüchtlinge mehr von den Menschen im Land profitieren. Zumindest sollten sowohl die Anhänger der Willkommens- wie der Hetzkultur frei ihre Meinung verbreiten können. Allein die Verhältnisse, die sind nicht so.

Eins allerdings ist für mich ganz gewiss: Bevor mich der Lafontaine Oskar mit seinem gutmenschelnden Gejaller den geistig Armen zuordnet, sind mir Gut- wie Bösmenschen schnurzpiep-egal, jucken mich keine mental miese Moderatoren mehr, denn da ist meine Welt noch groß, weit und reich genug, „die Fliege zu machen“. Nein Oskar Lafontaine, was Du zur Jahreseröffnung der Linkspartei Deinen Volksverführten predigst, ist meine Welt nie und nimmermehr!
Zitat-Lafontaine:
„Was sollen die Armen machen im Vorderen Orient, die seit Jahren dem Kolonialismus ausgesetzt sind? Sie haben keine Bomben, sie haben keine Raketen, sie haben keine Heere, die sie auf den Weg bringen können, um ihre Interessen zu wahren – und dann greifen sie zum Selbstmordattentat. Das zeigt doch die ganze Perversion unserer Weltordnung, dass sich Menschen nur so noch wehren können“,… Zitat-Ende
Die schafsblöd blökende Herde der Gutmenschen in dumpf zensiert moderierten Ghetto-Ställe eingepfercht sehnen sich mit süßem Grausen nach der Gedankenfreiheit der Bösmenschen mit ihrer Hetzkultur, wo es noch Lachen, Leben und Liebe für sich, Gedanken- und Bewegungsfreiheit gibt.

PEGIDA Bayern diskutiert.