Russische Presse: Zu wenige Deutsche stehen auf

Komsomolskaja Prawda berichtet über gestrige Demos in München und Leipzig aus freundlicher Perspektive mit lebhafter Publikumsbeteiligung. Deutschland am Ende, nur wenige Wackere stehen gegen Irrsinn auf, so der Tenor. Titelzeile bezieht sich auf Münchener Demoschild „1945 O weh, die Russen kommen; 2015 Liebe Russen, bitte kommt!“.

schild russen kommen

Mehr bei Pegida Bayern auf Facebook und in aktuellem Medien-Dossier.

Der Artikel enthält wie andere Presseartikel auch ein paar Ungenauigkeiten. Die Demonstrantenzahlen wurden von der Polizei ausgegeben und sind stark zugunsten der Bunten verzerrt, was aber dem Tenor des Artikels entgegenkommt. Ebenfalls unbeachtet blieb vielleicht aus dem gleichen Grund, dass die Zahlen das Ergebnis einer Mobilisierungskampagne des herrschenden Rufmörderkartells sind. An normalen Montagen sind die Gegendemonstranten stets in der Minderheit.

Erste Roh-Übersetzung folgt.

Politik
Von Daria Aslamowa
Im Zentrum Münchens versammelten sich Aktivisten, um gegen die Politik von „Mama Merkel“ zu protestieren, die sich eine halbe Million Flüchtlinge an ihre Brust holte.
Foto: Reuter
„Liebe Russen, wann kommt Ihr endlich wieder nach Berlin?“
306 Kommentare
Unsere Sonderkorrespondentin Daria Aslamowa berichtet aus München, wo abends ein Protestmarch gegen die Islamisierung Europas statt fand.
Zeitungsgründer Wladimir Ilitsch Lenin

Deutschland ist am Ende. Schon auf dem Weg von meinem Hotel zum Odeonsplatz kaum eine Spur von dem berühmten bayerischen Flair mehr zu finden, fast alles orientalisch geprägt. …

Ein versprengtes Häuflein „ewiggestriger Nazis“, wie die deutschen Journalisten sie einhellig nennen, versammelte sich gestern in München, um gegen die Politik von Mama Merkel zu protestieren, die jeden Tag 3000 neue Flüchtlige über Österreich zu sich holt.

Etwa 300 Personen sollen es gewesen sein, sagt die Polizei die da von 5000 Liberalen und Sozialisten umringt und niedergeschrien wurden, so dass man sie kaum hören konnte. …

Ich wollte nach dem Gesprach mit inen auch zu den Liberalen vordringen, aber die Polizei ließ mich nicht. Die sind gefährlich, die werden Gewalt gege Sie anwenden, meinte ein Polizist. Sie müssen sich schon entscheiden, entweder auf diese oder die andere Seite der Absperrung. Ich bin aber Journalistin, wandte ich ein, aber es half nicht.

Die „Nazis“ erwiesen sich als gewöhnliche Menschen, die sich um die Folgen der massiven Einwanderung sorgen machen. Sehr viele Osteuropäer, die Deutschland zu ihrer Heimat gemacht haben. Eine Ukrainerin meinte, sie müsse unbedingt auf die Straße gehen. Nach den Ereignissen in Köln könne sie nicht anders. Ihr deutscher Mann hingegen wollte nicht mitkommen, da er Angst habe. Als Nazis gälten in Deutschland schon Leute wie sie, die darauf bestehen, dass Nationen ihre Charaktere haben und behalten sollten, weil das die Welt bunt mache.

Sandra aus Österreich erklärte, dass die Linken Schilder mit dumpfen Sprüchen wie „München ist bunt“ tragen und absolut unwillig und unfähig zu jedweder Argumentation seien. Ihnen gehe es einig un allein darum, Mitbürger als Nazis zu verunglimpfen. ….

Auf Schildern waren Sprüche zu lesen wie „Glauben Sie etwa, was in der Zeitung steht?“

Die nicht ganz junge Birgit erklärt mir, dass sie aus den USA nach Deutschland gekommen sei, weil die USA durch ethnokulturelle Konflikte destabilisiert seien, aber jetzt sehe sie in Deutschlands selbst die gleiche Destabilisierung rapide voranschreiten. In einem Flüchtingslager bei München seien schon die meisten Frauen schwanger, weil das das MIttel der Wahl für die Leute sei, um in Deutschland bleiben und soziale Ansprüche stellen zu können. Alle setzten große Hoffnung in Russland.

Pressesprecher Hartmut Pilch erklärte, dass die Leute bei Pegida sehr pro-osteuropäisch und auch speziell pro-russisch gestimmt seien und für Präsident Putin schon aufgrund seines Charakters und der von ihm verkörperten deutschen Werte wie Geradlinigkeit und Ordentlichkeit besondere Zuneigung und Hochachtung empfänden und auch im Syrienkonflikt glaubten, dass Russland das richtige tue. Putin ist gewissermaßen der letzte Deutsche in Europa, so scheint es.

Das russische Orginalforum sammelte in kurzer Zeit 300 Beiträge an, von denen sich sehr viele mit der Frage beschäftigen, wie die heutige politische Kultur Deutschlands so dekadent werden konnte, was da vorgeht, wie es sein kann, dass die deutschen Männer so schlapp geworden seien, dass sie nicht einmal ihre Frauen beschützen können, warum auffällig viele junge deutsche Frauen so scharf auf muslimische Einwanderung seien. Wir sammeln und übersetzen demnächst Auszüge.

PEGIDA Bayern diskutiert auf Facebook, PEGIDA München e.V. ebenfalls.

3 Kommentare zu „Russische Presse: Zu wenige Deutsche stehen auf“

    1. Bachmann ist nicht Oberretter der Nation sondern Organisator von Demonstrationen. Nicht mehr und nicht weniger. Und er hat dabei ziemlich viel gelernt. Es wäre übrigens schön, wenn Sie zum Thema kommentieren könnten. Themenfremde diffamatorische Kommentare könnten wir demnächst mal löschen.

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