Fatwa: Türkei verbietet Flirten und Händchenhalten

Die Türkische Religionsbehörde DIYANET, die direkt der türkischen Regierung unterstellt ist, untersagt ab sofort Flirten und Händchenhalten in der Öffentlichkeit.

Der Islam missbillige das, so die DIYANET. Wörtlich ließen die staatlichen Religionshüter am Montag mitteilen:

„Aber verlobte Paare sollten weder flirten noch zusammenleben, Händchen halten oder sich derart nahe kommen,dass sie Anlass zu Klatsch und Tratsch geben“.

Auswirkungen auf Deutschland

Dies hat auch Auswirkungen auf Deutschland. Die meisten Moscheen in Deutschland sind türkische DITIB-Moscheen, die DIYANET übt direkten Einfluß und Kontrolle aus, entsendet Imane aus der Türkei nach Deutschland. Die DITIB ist auch schon häufiger wegen islamistischen Extremismus aufgefallen – auch in Führungsebenen. Kein Wunder, der türkische Führer Erdogan islamisiert die Türkei zunehmend, es gibt Hinweise auf Verstrickungen mit dem IS. Und wegen den massenhaften sexuellen Übergriffen in Köln aus dem arabischen Raum erwartet die  DITIB in Deutschland  aktuell Konsequenzen innerhalb der Polizei, statt sich auf die Seite der Sicherheitsorgane zu stellen. Und zur Fatwa aus der Türkei  sagt die DITIB sinngemäß, man habe es nicht „veröffentlicht“, es sei aber seit einem Jahr bekannt.

Verschärftes Integrationsproblem befürchtet

Allerdings erinnerte selbst die türkische Tageszeitung Hürriyet – die in Deutschland viel gelesen wird-  kürzlich an wichtige religiöse Gebote der türkischen staatlichen Religionsbehörde, z.B. auch in Bezug auf Reinigungsmittel und Toilettenpapier. Es sei Wasser bevorzugt zu verwenden. Toilettenpapier und andere Mittel wurden allerdings noch nicht ausdrücklich untersagt. Muslime, die in Deutschland nach diesen religiösen Vorschriften aus ihrem Heimatland leben wollen, würden nach Recht und Gesetz diese oft nicht befolgen können – etwa wenn sie Lebensmittel verkaufen, oder in einem hygienisch sensiblen Bereich wie etwa ein Krankenhaus arbeiten. Inwieweit der deutsche Staat vor solchen islamischen Gepflogenheiten wie der Verzicht aufs Händewaschen mit Reinigungsmitteln kuscht , bzw. das überhaupt kontrollieren kann, ist Spekulation. Fest steht, daß man wenn man Lebensmittel verkaufen will, man behördlicherseits nur noch einen Film anschauen muss, während früher auch von arabischen Migranten eine Art Prüfung nach dem offiziellen Lebensmittelrecht abgelegt werden musste.

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