Petition für Souveränität in der Asylpolitik bei 250.000: genozidale Menschenrechte angezählt

Die von Beatrix von Storch gestartete „Petition für Souveränität in der Asylpolitik“ hat nun an einer neuen Adresse schon 1/4 Million Unterschriften gesammelt.
Damit ist sie still und leise doppelt so stark geworden wie die Erklärung 2018 und das zu Recht.
Sie nimmt sich nämlich des entscheidenden Problems an. Petition für Souveränität in der Asylpolitik bei 250.000: genozidale Menschenrechte angezählt weiterlesen

Märchenmedien gegen bayrisch-ultranationalistische Alleingänge

„Der bayrische Rechtspopulist Horst Seehofer, Verbündeter von Putin, Orbán und Salvini, droht unter dem Druck der rechtsextremistischen, ultranationalistischen AfD mit einem deutschnationalen Alleingang. Er will einseitig Flüchtlinge an der Grenze zurückweisen und dabei womöglich sogar Kinder erschießen, ohne die vom Europarecht vorgeschriebenen Prüfungen vorzunehmen. Die Opposition warnt vor illiberalem Polizeistaat und drohender Zerstörung Europas.“ — So etwa berichtet die führende spanische Qualitätszeitung, und wir können uns denken, wie ein Heer von volkspädagogischen Märchenmedien in ganz Europa in den folgenden Tagen weiterhin alternative Fakten zu Merkels Gunsten spinnen wird, auf dass Merkels Randposition zu einer mittigen werde. Wie werden sehen, wie aus Lügen Realitäten werden. Märchenmedien gegen bayrisch-ultranationalistische Alleingänge weiterlesen

„Volksstaat Bayern“ – Wie wir die Vereinigte Bunte mit unserer Verfassung abwatschen

Noch immer orientieren sich viele Politiker in Bayern am deutschen Grundgesetz, obwohl dies gar nicht die bayerische Verfassung ist. Das deutsche Grundgesetz ist vom bayerischen Landtag nach einer leidenschaftlichen Diskussion klar und deutlich am 20. Mai 1949 abgelehnt worden.  Von 174 Abgeordneten stimmten in der namentlichen Abstimmung  nur 64 mit Ja , 101 lehnten das deutsche Grundgesetz ab, 9 enthielten sich. Für den Deutschnationalismus (nur wenige Jahre nach Untergang des Dritten Reiches und ohne dem Vorhandensein einer sozialistischen EU )stimmten damals hauptsächlich FDP und SPD, die CSU und Bayernpartei war dagegen. Bis heute kämpft und verteidigt Bayern die föderale Eigenständigkeit, ob es den Berliner – und Brüssler Buntparteien nun passt oder nicht. Dies ist auch nötiger denn je, denn heutzutage werden schon mehr als 80% aller Gesetze nicht mehr in München, sondern in Brüssel gemacht. Damit wird die Bayerische Verfassung immer weiter ausgehöhlt. Rechte  die das Volk  in Bayern durch parlamentarische Demokratie und Volksentscheide sich gegeben hat, wird gebrochen durch „Bundes“, „Europa“ und Menschenrecht. Sagen wir daher:

Rechte Menschen statt Menschenrechte

um die Demokratie gegenüber den freistaatsfeindlichen Menschenrechten zu stärken.

Die bayerische Verfassung  hat, wenn man sie mal mit dem Grundgesetz vergleicht, aus rechter Sicht viele Vorteile, weil hier u.a. die Regeln aus dem Gesellschaftsvertrag an erster Stelle stehen. „Volksstaat Bayern“ – Wie wir die Vereinigte Bunte mit unserer Verfassung abwatschen weiterlesen

Schäuble plädiert für zeitnahe und bedingungslose Beseitigung des Rechtsstaates

Die Bundeskanzlerin hat sich schon längst eine Entourage an Hörigen und willigen Helfern geschaffen, die sich gleich Pilotfischen eifrig um das Maul ihrer Meisterin bemühen. Das beginnt bei Rollstuhlfahrern, deren Familienmitglieder in Parlamenten und Öffentlich-UNrechtlichen Sendern ein gewichtiges Wort mit zu reden haben, geht über bewährte Schleppenträger wie Kauder, Laschet, Bouffier und gipfelt in Hoffnungsträgern im Saarland und Schleswig-Holstein, die vor allem bei Schwiegermüttern in Wahlkabinen für die Kreuzchen an der richtigen Stelle sorgen. Schäuble plädiert für zeitnahe und bedingungslose Beseitigung des Rechtsstaates weiterlesen

Die Rohingya-Soap von ARD und ZDF

Nach Definition von ARD, ZDF und anderen Trägern der Deutungshoheit handelt es sich bei den Rohingyas, einer muslimischen Minderheit in Myanmar (Birma) um bedauernswerte Opfer. Auf einen ähnlichen Sachverhalt treffen wir – angenommen wir vertrauen ARD und ähnlichen Informationsquellen – bei muslimischen Minderheiten in China (Uiguren), in Rußland (Tschetschenen) oder in Ex-Jugoslawien (Kosovaren).

Im Falle von Ex-Jugoslawien hatte die NATO leichtes Spiel, Serbien in einem im Neusprech genannten „humanitären Einsatz“ (früher war die häßliche Bezeichnung „Krieg“ gebräuchlich) nieder zu bomben, um die muslimischen „Opfer“ vor den christlichen „Tätern“ zu retten.

China und Rußland dagegen sind bis auf die Zähne bewaffnete Atommächte. Insofern ist das Zaudern der NATO vor einem humanitären Erstschlag gegen China und Rußland nachvollziehbar.

ARD und ZDF verniedlichen in ähnlicher Manier die Islamistenhochburg Idlib in Syrien penetrant mit der sehr viel sympathischeren Bezeichnung „Rebellenhochburg“.

So können wir dann viel besser nachvollziehen, wenn die Bundeswehr in „humanitären Einsätzen“ die Unschulds-Rebellen gegen Chemiewaffenmonster wie Assad und seine Verbündeten tapfer verteidigt. Kollateralschäden in Form von Särgen mit Bundeswehrsoldaten gehören zur Staatsräson des Merkelstaates.

Was das Thema Rohingya anbelangt, beleuchten Isabella Klais, Max Thoma, Jürgen Braun und Marco Gallina die andere Seite der Medaille, die in der einseitigen ideologischen Schulung in den Öffentlich-UNrechtlichen Medien ganz klar zu kurz kommt:

 

«Die Rohingya»: Reisen bildet nicht immer alle.

von Isabella Klais

Das geflügelte Wort „Reisen bildet.“ trifft zwar in der Regel zu, aber nur in den Grenzen der genetisch individuell vorgegebenen Rezeptions~ und Einordnungsfähigkeit, was auch mit „Intelligenz“ umschrieben werden kann. Bildung als Erwerb von Wissen und Fähigkeiten setzt Intelligenz voraus und füllt den durch sie determinierten Rahmen aus, vermag ihn aber nicht zu erweitern.

Außen vor bleiben bei dieser Betrachtung einmal Reisen, die sich in Müßiggang am Strand erschöpfen oder nur pro forma dem Abhaken bestimmter Sehenswürdigkeiten gelten, die „man“ gesehen haben muß – zumindest durch die mitgeführte Kamera, wobei man oft erst zu Hause sieht, wo man eigentlich war; Hauptsache, man beeindruckt damit in den sozialen Medien.

Die zentrale Frage, um die es hier geht, ist die, ob nur eine vor Ort gewonnene Sicht der Dinge ein profundes Urteil darüber zuläßt.

Der Autor Max Thoma und der Bundestagsabgeordnete Jürgen Braun (AfD) haben sich, wie es scheint, dankenswerterweise mit einem Thema auseinandergesetzt, das immer mal wieder durch die Medien geistert und in einschlägigen Kreisen für Aufregung sorgt: „die Rohingya“ in Myanmar.

Dabei haben beide keine Mühe gescheut, sich die Hintergründe dieses Konfliktes zu erarbeiten. Ihre Erkenntnisse lehnen sich an die des Historikers Jacques P. Leider an, der ausführt, daß der Begriff „Rohingya“ erst seit den 1960er Jahren vereinzelt für muslimische Gruppierungen – und nicht für eine Ethnie – Verwendung gefunden habe und ein Sammelbegriff für Aufständische sei, die für die Errichtung eines unabhängigen muslimischen Staates an den Grenzen zu Bangladesch kämpften.

In einer Bundestagsdebatte zu diesem Thema war der noch ernsthafteste Einwand der Opposition gegen die Rede Jürgen Brauns, er kenne das Krisengebiet nicht aus eigener Anschauung. Ansonsten erging man sich seitens der Kritiker in primitivsten Anwürfen ohne inhaltlich verwertbaren Beitrag.

Es kann einmal dahingestellt bleiben, ob die Kritiker ihrerseits Myanmar und Bangladesch bereist haben.

Die Genese eines Konfliktes erschließt sich nicht vor Ort. Dazu bedarf es der Heranziehung von Geschichtsbüchern und historischen Dokumenten als Quellen. Die Genese aber ist entscheidend für die Beurteilung des gegenwärtigen Zustandes.

Vor Ort sieht man allenfalls, wie sich die Lage nun darstellt, aber nicht, weshalb es so gekommen ist. Davon abgesehen, steht das, was man sieht, häufig stark unter dem Lichte dessen, was man erwartet, bzw. sehen will. Auch die Informanten vor Ort berichten aus ihrer Sicht, die nicht unbedingt die objektiv richtige sein muß. Kennt man die historische Faktenlage nicht, kann man das Gesehene und Gehörte kaum korrekt einordnen, bzw. kaum die zielführenden Fragen stellen.

Und natürlich gilt das eingangs Festgestellte: Die Inaugenscheinnahme vor Ort bewegt sich im Ergebnis innerhalb der kognitiven Grenzen des Betrachters. Das relativiert stark den Anspruch, den viele Reisende bezüglich ihrer Urteilskompetenz erheben.

Zu der „Rohingya“-Frage selbst, kann man nur vor einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten Myanmars warnen. Einmal abgesehen davon, daß dieser Konflikt für Deutschland sicherlich nicht von vitalem Interesse ist, und es den Eiferern an Sachkenntnis mangelt, stellt das Beispiel von Libyen anschaulich und abschreckend dar, welches Desaster durch ausländische Einmischung ausgelöst werden kann. Wenn man am Stuhl der gegenwärtigen Regierung Myanmars sägt, muß man bedenken, was die Alternative zu ihr wäre.

Dies soll natürlich kein Plädoyer gegen die Gewinnung von Erkenntnissen vor Ort sein. Diese ersetzen jedoch keine seriöse intellektuelle Vorarbeit. Erst danach verspricht eine Reise die ergänzende Einsicht. Sonst heißt es schnell: Wie Sie sehen, sahen Sie nichts!

www.pi-news.net/2018/04/juergen-braun-raeumt-mit-rohingya-luege-auf-hofreiter-loest-tumult-aus/

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

 

http://www.marcogallina.de/2018/06/08/die-rohingya-sind-keine-terroristen-oder/

https://nixgut.wordpress.com/2017/09/19/myanmar-seit-1947-tten-rohingya-muslime-buddhisten/

https://nixgut.wordpress.com/2017/12/02/rohingya-wie-die-muslime-die-ostasiatische-kultur-und-zivilisation-zerstren/

Wegen EU-Menschenrechten: Bundesregierung kann nicht abschieben

Der Buntestagspräsident  Wolfgang Schäuble hat mehr Realismus  in Bezug auf die Migrationspolitik angemahnt.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181625394/Wolfgang-Schaeuble-Nicht-Hoffnung-schueren-die-Grosszahl-dieser-Menschen-zurueckfuehren-zu-koennen.html

Demnach soll man  keine Hoffnung schüren, den Großteil der Migranten wieder rückführen zu können ( siehe Schlagzeile Die Welt). Man solle daher die Asyl-Migranten lieber integrieren. Im Welt Artikel dann wörtlich: Wegen EU-Menschenrechten: Bundesregierung kann nicht abschieben weiterlesen

Imad Karim an Frau Merkel 9/2015

Man sollte sich erinnern, was ein Ex-Muslim Frau Merkel vor drei Jahren geschrieben hat. Vor drei Jahren sind zahllose Beiträge gegen die von Merkel verfügte und kaum korrigierte Grenzöffnung bei Facebook erschienen. Die meisten Beiträge sind im Datennirwana verschwunden, nicht zuletzt dank der Hilfe einer „maas“losen Zensur.

Hat sich etwas geändert? Haben unzählige Aktivitäten in diesem oder ähnlichen Sinn etwas geändert? Vielleicht! Mehr Menschen werden im Schutz der anonymen Wahlkabine AfD wählen. Die Bundestagsdebatten sind prickelnder und spannender geworden. Immerhin etwas. Aber Vorsicht: Wer sich öffentlich gegen den Mainstream stellt, muss für seinen Mut zur Meinungsfreiheit mit üblen Konsequenzen rechnen. So führten erst letzte Woche die drei Parteivorsitzenden Merkel, Nahles und Seehofer ganz großes Theater auf um ein paar lockere Sätzchen von Maaßen bei der BILD.

Nun also zurück ins fatale Jahr 2015:

 

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Eine Flüchtlingskolonne in Slowenien, begleitet von Militär und Polizei, 22. Oktober 2015 (c) Wikipedia

Imad Karim 22. September 2015
Liebe geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

bewusst habe ich die „persönliche Anrede“ gewählt, weil Sie gerade dabei sind, uns alles Persönliches wegzunehmen. Ihr Land, das zu meinem Land wurde, lehrte mich demokratisch zu denken und zu handeln aber vor allem, Sie „die Oberen“ konstruktiv zu kritisieren und Ihnen, wenn nötig, gewaltfrei Widerstand zu leisten.

Sie und Ich hatten einmal miteinander etwas beruflich zu tun. Sie waren Bundesumweltministerin in der Regierung Kohl und ich drehte für den SWR (damals SDR) Mitte der Neunziger einen Film über ein internationales Giftmüllskandal. Damals bat ich Sie um Ihr Statement und sie gaben es mir informativ, bescheiden und sehr freundlich.

In jener Zeit war ich noch links orientierter Mensch, wie ich als junger Student zuvor war. Schon in den Achtziger habe ich eifrig gegen die NATO-Politik FRIEDLICH demonstriert. Später mit dem Altern und dem „Reifen“ würde ich konservativer. Und als Sie kandidierten, unterstützte ich Sie mit meiner Stimme und in vielen Diskussionen. Damals trafen sich unsere politischen Wege! Sie als aufstrebende Politikerin und ich als unbedeutender „Deutscher“ mediterranischer Herkunft.

Heute trennen sich unsere politischen Wege!!! Denn Sie sind gerade dabei, den Islam in „meinem“ Deutschland fest zu installieren. EIN FATALER FEHLER !!!!!

Nein, Sie kennen weder den Islam, noch seine Gefahren. Ich – als geborener Moslem – habe diese ‚Religion“, meine einstige Religion 30 Jahre studiert, in Arabisch studiert. Ich war zufällig als Moslem geboren, habe meine Eltern nach dem islamischen Ritual begraben und an deren Grab Suren aus dem Koran gelesen. Ja ich kenne mich gut, sehr gut mit dieser „Religion“. Sie aber sicherlich nicht denn ……….

Denn würden Sie diese Ideologie, deren bis heute gewaltverherrlichenden und mit „Stolz“ praktizierenden Zerstörungsdogmen annähernd kennen, die real entstandenen Parallelgesellschaften und die „no-go-areas“ näher erleben und die täglichen Terrorisierungen und Einschüchterungen einiger hier lebenden Muslime am eigenen Haut spüren, würden Sie nicht tun, was Sie gerade tun.

Als religionsfreier Mensch respektiere ich alle spirituellen Wege des Menschen zu seiner „Gottheit“. Diese spirituellen Wege sehe ich als bunte Brücken die – wenn sie friedlich sind – unser Leben farbiger machen, ABER………

Aber wenn aus der Brücke ein Tunnel wird, der mich und andere zwingen will, in ihn UNBEDINGT zu gehen, schreie ich als Humanist: NEIN UND TAUSEND NEIN!!!

Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin wollen nur „JA“ hören.

Dieses Mal trennen sich unsere politischen Wege und ich bin nicht der Einzige, der „NEIN“ sagt. Es sind viele und sie werden mehr. Noch zu Ihrer Lebenszeit werden Sie zu denen gehören, bitter gehören, die „NEIN“ schreien werden aber vielleicht wird es zu spät sein.

Imad Karim
 Ex-Moslem und Ja-Sager zum Leben
 22. September 2015

Dummdeutsche „Kulturschaffende“ contra Seehofer

Kulturschaffende“ machen mobil gegen Innenminister Horst Seehofer. Deutsche Kulturschaffende sind primär dafür berüchtigt, daß sie ihr Vakuum in der Birne durch Exhibitionismus und Dezibel kompensieren.

Daß sich „Kulturschaffende“ in diesem Land hauptsächlich gegenseitig auf die Schulter klopfen, sich gegenseitig Preise verleihen, und durch egalitärfrömmlerische Aufschreie von sich reden machen, darf man getrost als Charakteristikum fortschreitender Dekadenz bewerten.

„Kulturschaffende“ und Dekadenz befruchten einander geradezu inzestuös.

Manche mögen applaudieren. Schrill und lautstark.

Eine schweigende Mehrheit aber wendet sich mit Grauen ab.

Deutschland hat keinen Bach, Goethe, Mozart, Beethoven, Kant, Heine, Fontane, Brahms oder Theodor Storm mehr.

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Theodor Fontane (1883) Gemälde von Carl Breitbach (c) Wikipedia

Tonangebend sind heute T-Pfau-Stars, geliftete B- und C-Promis, Botox-Diven, Silikon-Ungeheuer, regelmässig alkoholisierte Verkehrssünder und politisch korrekte Trittbrettfahrer.

Zum Aufstand der „Kulturschaffenden“ – die offensichtlich Kultur mit Dekadenz verwechseln – hat sich ein Mediziner und CONSERVO-Autor so seine Gedanken gemacht.

 

Dummdeutsch(e) contra Seehofer – Versuch einer „Entwesung“ des Ungeliebten durch „Kulturschaffende“

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Dummdeutsch und Kulturschaffende

Der Begriff Dummdeutsch stammt von Eckhard Henscheid und zielt eigentlich nicht auf Personen ab, sondern auf sprachliche Spezifika, welche von diesen geübt werden. So werden sie dann – stimmt die nationale Herkunft – zweifellos zu „Dummdeutschen“.

Das Wort „Kulturschaffende“ ist gewiss Dummdeutsch, legt man die Definition des Begriffes durch E. Henscheidx) zugrunde:

„»Dummes«, strukturell »dummes« Wortmaterial … wie solches, das erst per fortgesetzte Inflation, gedankenlose Entleerung oder auch bloße Verwendung durch die garantiert falschen Menschen es – von Fall zu Fall anders – geworden ist.“

Dummdeutsch kommt vor allem aus dem Werbe- und Kommerzdeutsch, aus altem Feuilleton- und neuem Professorendeutsch, aus der sog. Psychoszene, aus handfest-törichtem Presse- und Mediendeutsch … (ist) eine fast immer so oder so wichtigmacherische Brühe. (Henscheid)So haben nun sogenannte „Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Kulturvermittlerinnen und -vermittler“ – also offensichtlich Leute, die gern in ihrer wichtigmacherischen Brühe baden – eine öffentliche Proklamation abgesetzt, in der sie Horst Seehofer zum Rücktritt von seinem Amt als Innenminister auffordern.
Der Mann habe sich schwerster Verfehlungen gegen unser Gemein- und Staatswesen schuldig gemacht heißt es: Durch „enthemmte Bierzeltreden“ und „unschlüssige Pressekonferenzen“; und man sei „entsetzt darüber, dass der Bundesinnenminister fortwährend die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung sabotiert und dem internationalen Ansehen des Landes schadet;“.

Wen der gesamte Wortlaut dieses Empörungspamphlets mit der hochtrabenden Überschrift „Würde, Verantwortung, Demokratie“ (fehlt noch die aktuell vielstrapazierte Floskel „Anstand“) interessiert und wer wissen will, wer sie gezeichnet hat, kann dies unter http://www.seehofermussgehen.de/ tun.


Kulturbearbeiter

Nicht nur mit dem Wort „Kultur“ wurde ja in der Vergangenheit durch die „K.-Schaffenden“ mittels deren „Kulturarbeit“ schon allerhand Schindluder getrieben. Man kann einen Gegenstand so bearbeiten, dass er letztendlich nicht wiederzuerkennen ist.

In die Kategorie Dummdeutsch sortiert Henscheid unter anderem diese Wortzusammensetzungen ein: Streitkultur, Lesekultur, Lachkultur, Ereigniskultur, Angstkultur, Schamkultur, Kulturidentität, Kulturraum usw. Der „Kulturbeutel“ ist laut Henscheid ein Feuilletonredakteur, wiewohl man solche auch unter den hier angesprochenen K.-Schaffenden oder -Bearbeitern findet.
Unter denen, welche nun das Verdikt über Seehofer ausgesprochen haben, zählen bekannte Leute wie der Stasi-IM und notorische Lügenbeutel Günter Wallraff und der Tutti-Frutti-Titten-Show-Man Hugo Egon Balder. Fast alle anderen Unterzeichner sind – mir zumindest – unbekannt. Es handelt sich in der Mehrzahl um Schauspieler, Autoren, „Dramaturgen“, Regisseure und „bildende Künstler/innen“, die man wohl nur kennen kann, wenn man Vor- und Nachspann von GEZ-produzierten Schmonzetten und Krimis in sich aufnimmt, dergleichen im Unterschichten-TV konsumiert oder sich auf „Events“ in der Bundeshauptstadt herumstrabanzt. Die meisten dieser „Arbeitskräfte“ werden wohl mittels Staats- oder GEZ-Knete alimentiert. Oder?

Wenn mich jemand über eine tatsächliche Prominenz  – „A, B oder C“ – dieser Leute aufklären kann und mag, mir Ignoranz beweisen will, lasse ich mich folglich gern als kulturfernen Hinterwäldler beschimpfen.

Seehofer als Schädling?

Ich habe nicht die Absicht den Drehhofer in Schutz zu nehmen. Er hat mit seinem wetterwendischen, teilweise krachledernen Verhalten mehr seiner Partei geschadet, als dem Land. Was aber die Dummdeutschen anders sehen:

„Seehofer beschädigt die Werte unserer Verfassung. Sein Verhalten ist provozierend, rückwärtsgewandt und würdelos gegenüber den Menschen. So verstellt er den Weg in eine zukunftsfähige deutsche Gesellschaft. Er einigt das Land nicht, er spaltet es.
Horst Seehofer sollte – noch vor der Landtagswahl in Bayern – vom Amt des Bundesinnenministers zurücktreten.“

Seehofer als „Schädling“? Das passt in die öffentlich-rechtliche „Kulturarbeit“, wie sie nicht nur kürzlich von der Heute-Show des ZDF geleistet wurde.
Die Aufforderung, zurückzutreten, sollte der Drehhofer (noch) nicht beherzigen, würde er damit nur dem Auftrag einer „fünften Kolonne“ der GRÜNEN Folge leisten und dort gewiss mehr als klammheimliche Freude über seine „Entwesung“ auslösen.

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  1. x) Eckhard Henscheid: Dummdeutsch – Ein Wörterbuch, Reclam Verlag Stuttgart, 1993

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Nachtrag:

Die Beschreibung von Dummdeutsch gehört nach Henscheid eigentlich noch ergänzt um „Infiltrate aus der vormaligen DDR…“.

Bei Tichys Einblick ist nicht nur dazu ein interessanter Beitrag zu finden: „Kulturschaffende 1934, 1977, 2018“ – von Dushan Wegner.

„Am 22.11.1976 titelte das SED-Parteiorgan Neues Deutschland: „Überwältigende Zustimmung der Kulturschaffenden der DDR zu Politik von Partei und Regierung …“.

Das hatte Tradition, denn „im Geleitwort zum Handbuch der Reichskulturkammer im Dritten Reich hieß es: „Auch der Kulturschaffende hat ein Amt inne, und zwar ein im weltanschaulich gebundenen Staat besonders wichtiges Amt – wenn er auch nicht zum Beamten im eigentlichen Sinne gemacht wird. Seine Tätigkeit ist nicht unmittelbare Staatsfunktion, sondern ein freies, aber verantwortliches Dienen. (…) Ist aber die öffentliche Seite alles Kulturschaffens einmal erkannt, so ergibt sich zwangsläufig daraus die Notwendigkeit, ein Mittel gegen diejenigen zu schaffen, die sich ihrer öffentlichen Aufgabe nicht bewusst sind oder sie gar zu destruktiven Zwecken missbrauchen.“

Das haben wohl die heutigen „Kulturschaffenden“ ebenfalls verinnerlicht. ( Quelle: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/kulturschaffende-1934-1976-2018/)

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com    24.09.2018

Grüne Bayern: Drogenkonsumraum im Herzen, Rausch im Sinn

No drugs. No green.

Schwarz-Grün: Ein zukünftiger stellvertretender Ministerpräsident für Bayern, der bekifft ist oder Drogenkonsumräume eröffnet? Ist das wahr in Bayern 2018? Der Reihe nach:

Ein Streitgespräch zwischen Söder und Hartmann im Münchner Merkur. Der grüne bayerische Spitzenkandidat Ludwig Hartmann zu der Frage, ob man schon mal gekifft habe. Von Markus Söder kam ein klares Nein. Doch Ludwig Hartmann antwortete freimütig im Münchner Merkur, Zitat: Grüne Bayern: Drogenkonsumraum im Herzen, Rausch im Sinn weiterlesen

von humanitärem Schwindel – auch in Gaststätten und Hotels!