Hexenjagd ist Bunt. Söder spielt Spiel der Terroristen.

Unmittelbar nach der Bluttat zu Halle steht der Kampf gegen Rechts nicht nur im Zentrum der leitmedialen Berichterstattung sondern auch im Fokus tonangebender Politiker aus den Reihen der regierenden Parteien.  In puncto Sprachverrohung fühlen sich viele aus dem Ressort berufen, immer noch eine Schippe drauflegen zu müssen oder wie Sigmar Gabriel (SPD) seine politischen Konkurrenten (durch Worte wie  „Brut„) mit Ungeheuern zu assoziieren. Kollege Armin Laschet (CDU) fordert gegen die AfD „Vertreibung“ und „Kampf bis aufs Messer“.

Vor dem Anschlag am 9. Oktober 2019 scheint der 27 jährige Täter ein unbeschriebenes Blatt gewesen zu sein. Der als „Rechtsextremer“ apostrophierte Stephan Balliet führte offenbar ein ziemlich unauffälliges Leben ohne Aktivitäten in einer AfD-nahen Szene.

Nach den bisher vorliegenden Informationen dürfte Stephan Balliet ein in der „Gamingkultur“ verankerter Stubenhocker gewesen sein, der durch Videospiele verrohte und bis zur Lebensmüdigkeit versumpfte. Zu Balliets Etikettierung als „deutscher Rechtsextremer“ passt nicht, daß er sein Bekennerschreiben auf englisch verfasste. Für AfD-Kreise typische Begriffe kommen nicht vor. Seinen Livestream stellte der Täter bei „Twitch“ ein und wandte sich dabei auf englisch an ein englisch sprechendes Publikum. Mehr über die Psyche des Mörders und sein Umfeld arbeiten Björn Höcke und Martin Lichtmesz heraus.

Höcke ist Hauptzielscheibe der antivölkischen Hexenjagd. Auf seinen Kopf malt das Breite Bündnis der Besten der Guten regelmäßig ein Fadenkreuz. Hierzu bemüht es immer wieder unverdrossen die Höcke-Schandmal-Lüge. Willfährige Leitmedien sorgen dafür, dass Politiker diesbezüglich kaum etwas sagen müssen, um eine alte Lüge zu reaktivieren und durch tausendfache Wiederholung zur Wahrheit werden zu lassen. Auf diese Weise versuchen sie, einen Keil in die AfD zu treiben. Dies ist eine erfolgversprechende Strategie. Allerlei bezahlte Posten werden unentwegt ins Leben gerufen, um Kompromittierungsmaterial an den Haarn herbeizuziehen. Innerhalb der AfD entstehen immer wieder Kräfte, die darauf hereinfallen und sich selber an die Spitze des Keils stellen. Frühere rechte Parteien hat man mit immer wieder mit genau dieser Strategie erfolgreich zerstört. Auch vor Falschflaggenanschlägen schreckte man dabei nicht zurück. Dort wo die Bunte Unrechtsrepublik den Terror nicht inszeniert, kolludiert sie mit ihm.

Mit der AfD und ihren Wählern teilt Stephan Balliet wohl den kollektiven Überlebensinstinkt. Er möchte wohl, dass die Deutschen als Volk überleben und nicht von der Ummah unterworfen werden sollen. Zumindest möchte er seinem Leben unter Verweis auf dieses resonanzträchtige Anliegen einen Sinn geben. Aber die Idee, durch Terror und speziell durch Terror gegen jüdische Gemeinden etwas erreichen zu wollen, ist mit den Vorstellungen der eher philosemitischen, israelfreundlichen und zur Willensbildung im Rahmen demokratischer Rechtsstaatlichkeit angetretenen AfD, für die selbstverständlich auch Björn Höcke steht, nicht im entferntesten kompatibel. Sie ist im Gegenteil daraufhin angelegt, der AfD zu schaden und genau das zu erreichen, was die Buntparteien derzeit tun, nämlich die Vertiefung der Gräben und Erzeugung unversöhnlicher Gegensätze zum Zwecke der Herbeiführung von Chaos und Bürgerkrieg. Brendon Tarrent, auf den Balliet Bezug nimmt, sagt das in seinem Manifest ausdrücklich.

Mit ihrer Kriminalisierung der AfD spielen die Buntparteien das Spiel der Terroristen. Sie sagen inhaltlich nichts anderes als mit ihrer Unterschrift unter den Migrationspakt, nämlich dass sie dieses Überrollung und feindliche Übernahme forcieren und jede Artikulation von Widerstand dagegen, egal welcher Art, platt machen möchen. Der kollektive Überlebensinstinkt ist ihrer Meinung nach „völkisch“ und ein böses Ungeheuer, das man nur dadurch an perversen Bluttaten hindern kann, dass man es tötet, d.h. jegliches Reden und Denken unterbindet, das irgendwelche Schnittmengen damit aufweisen könnte. Belege oder Begründungen für die Behauptung eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen AfD-Worten und Terroristen-Taten erwartet man vergeblich. Sie wird einfach durch tausendfache Wiederholung bewiesen. An Stelle der Argumentation tritt die Zahl („Die Vielen“ = russ. „Bolschewiki“). Wer nicht begründet, demonstriert Prestige. Was tausendfach unwidersprochen wiederholt wird, glaubt irgendwann die Masse.

Links im Hintergrund die Synagoge von Halle; im Vordergrund der Eingang zum Jüdischen Friedhof
Allexkoch – Eigenes Werk

Der Anschlag von Stephan Balliet galt primär der Hallenser Synagoge. Glücklicherweise richtet der „Mann“ – typische Beschreibung von kriminellen Schutzsuchenden in den Leitmedien – dort nur Sachschaden an. Zu Tode kamen allerdings zwei Deutsche ohne Migrationshintergrund namens Kevin S. (20) und Jana L. (40).

Wikiblödia ist keine seriöse Quelle, aber auch in diesem bunten Denunziantenstadl hat man die wesentlichen Informationen über den Täter einigermaßen korrekt erfasst:

„Der mutmaßliche Täter Stephan Balliet wurde 1992 geboren und wuchs in der Nähe von Eisleben auf. Ein Studium der Chemie in Halle brach er Medienberichten zufolge nach zwei Semestern ab. Grund dafür soll eine Magen-Operation gewesen sein. Zuletzt soll er als Rundfunktechniker gearbeitet und bei seiner Mutter in Benndorf gelebt haben.[21][22]

Von Ende 2010 bis 2011 leistete Balliet seinen sechsmonatigen Wehrdienst beim Panzergrenadierbataillon 401 in Hagenow ab. In dessen Verlauf wurde er u. a. für den Umgang mit dem Sturmgewehr G36 und der Pistole P8 geschult. Auffälligkeiten soll er während dieser Zeit nicht gezeigt haben.[23]

Balliets Strafverteidiger Hans-Dieter Weber gab an, dass sein Mandant intelligent und wortgewandt, jedoch sozial isoliert sei. Zum Tatmotiv äußerte er: „In seinem Weltbild ist es halt so, dass er andere verantwortlich macht für seine eigene Misere und das ist letztendlich der Auslöser, für dieses Handeln – und natürlich Taten, die es in der jüngeren Vergangenheit gegeben hat““

Im Minutentakt flimmern und trommeln nun Meldungen und Stellungnahmen von Politikern und sogenannten Rechtsextremismusexperten über Bildschirme und aus Lautsprechern.

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Halle, 9.10.2019 screenshot BR

Daß bei der verlogenen Instrumentalisierung des Anschlages von Halle der bayrische Landesvater Markus Söder sich durch besonders perfide Geschmacklosigkeit hervortut, kann kaum überraschen. Die scheinpatriotische Blockflötenpartei CSU wird im Bunten Bündnis genau deshalb geduldet, weil sie die Verteidigung deutscher Volksinteressen mithilfe von antivölkischen Hexenjagden aus einer scheinbar patriotischen Position heraus torpediert. Auch schon früher schoss sie besonders scharf nach rechts, wo nur die Wand sein durfte, und seitdem sie den Migrationspakt unterzeichnet und sich an die Spitze der humanitären Schlepperei gestellt hat, ist sie offenbar zum Äußersten bereit. Besonders aufhorchen lassen auch Forderungen nach radikaler Bespitzelung und Kriminalisierung aller möglichen Foren des Internets sowie Entzug von allerlei Bürgerrechten gegenüber Personen, deren Denken irgendwelche Gemeinsamkeiten mit dem des Terroristen aufweist. Hinsichtlich dieser demokratiefeindlichen Selbstradikalisierung marschiert die CSU schon seit ein paar Jahren an der Spitze der Bunten Unrechtsrepublik.

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Markus Söder (CSU), neben Stegner (SPD) und Lauterbach (SPD) einer der Wortführer in der Dämonisierung der AfD

Der Bundestagsabgeordnete Martin E. Renner (AfD) äußert sich unter den Vorzeichen des Kesseltreibens gegen seine Partei mit dem Nachgeschmack einer vorsätzlich herbeigeführten Pogromstimmung im Vorfeld der Wahlen in Thüringen bemerkenswert zurückhaltend.

Unsere Partner-Blog CONSERVO publizierte heute folgenden Beitrag von Martin E. Renner *):

Wenige Tage nach der entsetzlichen Bluttat von Halle wird eines sehr deutlich: Unser Land ist schwer erkrankt. Es leidet an einer permanenten ideologisch fundierten und vorteilsheischenden Beschallung einer selbsternannten Pseudo-Elite des polit-medialen Komplexes. Diese Schein-Elite will und kann sich offenkundig für wirklich gar nichts mehr schämen.

Es hat nicht einmal einen Tag gedauert, bis der bestialische und irrsinnige Anschlag von Halle ganz unverblümt in einen direkten Zusammenhang mit der im demokratischen Wettbewerb stehenden „Alternative für Deutschland“ gebracht wurde. Hier tritt regelrecht eine psychologische „Kriegsführung“ zu Tage, die die Spaltung der Gesellschaft nicht etwa „nur“ in Kauf nimmt, sondern bewusst, massiv und geplant vorantreiben will.

Die Perfidie (Niedertracht) und die Infamie (Ehrlosigkeit) – beides Geschwisterkinder im Bösen – mit der dieser „Krieg“ geführt wird, lässt unserer „entwickelten und stabilen Demokratie“ den Atem stocken. Und tritt noch die Rigorosität (Unerbittlichkeit) – ein weiteres Geschwisterkind des Bösen – hinzu, dann wird unsere Demokratie bald aufhören zu atmen. Ach nein, nicht die Demokratie wird aufhören zu atmen und zu leben, sondern dem Bürger wird kein offenes, freiheitliches, demokratisches Leben in unserer Gemeinschaft mehr möglich sein.

Vergessen der „LKW-Vorfall“ von Limburg, vergessen der messerfuchtelnde „Mann“, der erst vor einer Woche über die Absperrung vor der Berliner Synagoge in der Oranienburger Straße geklettert ist, „Allah“ pries und lauthals Israel verfluchte. Vergessen ist der unschuldige kleine Junge, der in Frankfurt unter den ICE gestoßen wurde. Vergessen ist der junge Mann, der in Stuttgart mit einem Schwert zu Tode gehackt wurde. Scheinbar muss (und soll!) man sich hierzulande zwangsläufig an Mord, Totschlag und Vergewaltigung gewöhnen. Hier, in diesem „Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ (CDU-Regierungsprogramm 2017 – 2021). Jedenfalls, solange für derlei Abscheulichkeiten „Männer“ verantwortlich sind, die hier neuerdings gut und gerne leben.

Wer es wagt, zu hinterfragen oder gar zu kritisieren, wird gesellschaftlich verächtlich gemacht. Wer sich herausnimmt, gewisse Regelmäßigkeiten fest- oder gar Zusammenhänge zu einer bestimmten Glaubensrichtung herzustellen – wird laut schreiend niedergeknüppelt. Und, wer gar so dreist ist, sich Deutschlands größter Oppositionspartei anzuschließen, oder diese auch nur zu wählen, der sieht sich heute schwersten Vorwürfen ausgesetzt. Er muss sich mittlerweile unmittelbar als „Rechtsextremer“, als „geistiger Brandstifter“ und sogar als „Unterstützer des politischen Arms des Rechtsterrorismus“ beschimpfen lassen.

Dies nicht nur von großen Teilen der Medien, sondern auch und vor allem von sich selbst für „bessere Demokraten“ haltende Vertreter der vereinigten, schwarz-rot-grünen, linken Kartellparteien. Also jener Damen und Herren, die nicht nur unsere Sicherheitsbehörden kaputtgespart haben (kein Polizeischutz vor der Hallenser Synagoge am höchsten jüdischen Feiertag), sondern die zudem auch beharrlich hunderttausendfachen Antisemitismus importieren. Und hartnäckig ausblenden, dass wir diesen Antisemitismus mit enormen Summen dauerhaft alimentieren. Auf Kosten unseres Sozial-, Gesundheits- und Rentensystems.

Es sind jene Damen und Herren der Kartellparteien, die mit erschreckender, unerträglicher Ignoranz und Dreistigkeit vorsätzlich mit zweierlei Maß messen. Und unsere Gesellschaft dadurch tief spalten wollen: Auf der einen Seite die moralisch „besseren“, also bunten, klimahysterischen, vielfältigen, welterrettenden Vertreter der „offenen“ Gesellschaft. Wer sich hier aus guten Gründen nicht wiederfinden will und kann, der sieht sich quasi automatisch den schlimmsten denkbaren Verdächtigungen ausgesetzt. Und gehört somit ungefragt zur anderen Seite, zur dunklen Seite.

Solche Automatismen sind immer Bestandteil des ideologischen Werkzeugkoffers der selbst ernannten, der sich selbst ermächtigenden und irrationale Politik betreibenden Vielfaltsapostel der weltumspannenden Diversity-Sekte. Automatismen, also Werkzeuge im „Werkzeugkoffer des Bösen“ mit den Gerätschaften „Infamie, Perfidie und Rigorosität“.

Ein messerstechender „Mann“ ist immer psychisch krank, gehört somit umsorgt und in medizinische Obhut. Hierbei ist irrelevant, ob es sich um eine oder um dutzende Taten handelt. Noch so auffällige Gemeinsamkeiten werden schlankweg negiert, obwohl diese doch dringend gesamtgesellschaftlich diskutiert werden müssten. Wer Fragen stellt: Dunkle Seite! Also rechtsextrem! „Nazi“! Oder, schwuppdiwupp, potentieller Terrorist! Der Kreis schließt sich und jeden Andersdenkenden aus.

Einen solchen Teufelskreislauf kennen wir bereits in unserem Land. Dies ist der Grund, warum unsere bedingungslose Aufmerksamkeit unseren jüdischen Mitbürgern gilt, gelten muss. Dies ist der Grund, warum wir eine besondere Verantwortung tragen, solche abgründigen Ungeheuerlichkeiten nie wieder geschehen zu lassen. Auch und gerade – warum unsere Gesellschaft nie wieder derart gespalten werden darf.

Jedes Attentat, jeder Mord und jede Gewalttat gehören mit der vollen Härte des Rechtsstaates geahndet und verfolgt. Es darf keine Rolle spielen, wer Opfer und wer Täter ist. Jeder Mensch, der einer Gewalttat zum Opfer fällt, ist einer zu viel. Jeder Mörder, der anderen Menschen das Leben nimmt, ist einer zu viel.

Und nun sind es exakt diese selbsternannten „Besser-Demokraten“, die nicht die geringsten Hemmungen haben, das schreckliche Attentat eines offenbar rechtsextremen Irren zu instrumentalisieren und ausgerechnet gegen die „Alternative für Deutschland“ ins Feld zu führen und diese unmittelbar verantwortlich zu machen. Hier wird nun plötzlich nicht mehr mittels des „psychischen Geisteszustandes“ abgelenkt, verharmlost und schnell vergessen gemacht. Sondern ein geradezu weltumspannendes, rechtsextremes Netzwerk herbeifabuliert – während das andere, tatsächlich weltumspannende Netzwerk angeblich gar nicht existiert.

Wir dürfen uns diesem Druck nicht beugen. Wir dürfen uns nicht diesem teuflischen Kreislauf ergeben. Wir müssen standhaft bleiben und erdulden. Wir müssen die Waage wieder ins Gleichgewicht bringen. Demokratie und Rechtsstaat gelten ausnahmslos für alle gleichermaßen. Es gibt keine besseren und schlechteren Demokraten, nur Demokraten und Anti-Demokraten. Wir ziehen uns die Schuhe nicht an, die uns nicht passen. Wir klagen weiter an und kämpfen weiter gegen Indoktrination und ideologische Einäugigkeit, die in Wirklichkeit politische Blindheit ist.

Bis dahin bleibt uns nur, unser Haupt zu senken. Nicht aus Scham. Aus Respekt vor und in Trauer um die Opfer dieser Bluttat in Halle. Möge der liebe Gott den Angehörigen die Kraft schenken, ihren Verlust zu verarbeiten.

Jetzt schnell heizen! – Circa 97% der NASA-Experten warnen vor Eiszeit

Es müssen endlich einmal wissenschaftliche Fakten anerkannt werden. Auch von der AFD, der Werteunion und Klimaleugnern. Sie dürfen keineswegs hinterfragt werden, denn was Wissenschaftler mit deutlicher Mehrheit  sagen, ist immer richtig. Wer den Prognosen akkreditierter Mehrheits-wissenschaftler widerspricht oder die falschen Experten zitiert, ist ein Vertreter der dunklen Macht.  Und wenn man Zweifel hat, muss man immer der Mehrheit vertrauen. Bislang haben die Expert*innen uns gesagt, daß eine Klimaerwärmung nicht mehr aufzuhalten sei. Nur wenn wir jetzt wirklich in Sachen Klimaschutz in die Gänge kommen, haben wir vielleicht noch die Chance, die Erwärmung der Erde auf 2 Grad zu begrenzen. Halt! Stop! Die Warnung ist heute eine andere. Inzwischen sind die Mehrheits-Experten von der NASA anderer Meinung, sie warnen  nicht mehr vor einer Erhitzung von durchschnittlich 2 Grad, sondern vor einer „Eiszeit“.

Um die Wissenschaftler in Schutz zu nehmen: Ja es sind eben alles Prognosen. Und  Prognosen ändern sich schnell, genau wie angeblich sicher prognostizierte Wahlergebnisse.

Auf connectiv-events heißt es hierzu: Jetzt schnell heizen! – Circa 97% der NASA-Experten warnen vor Eiszeit weiterlesen

Maoistische Methoden am Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium

Am Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium scheinen überaus ehrgeizige Lehrer das Zepter zu führen. Das 2004 gegründete und nach dem Pfarrer und Pomologen Korbinian Aigner (1885-1966) benannte Gymnasium heimste unter Leitung von Hans-Joachim Fuhrig reihenweise Auszeichnungen ein. Es ist eine Schule für Demokratie, Schule ohne Rassismus, UNO-Modell-Schule und vieles mehr.

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Finkielkraut über die „Maulkorbmedien“: „Freude über Großen Austausch ist erwünscht“

Frankreichs Maulkorbmedien verzeichnen einen Erfolg. Eric Zemmour wurde wegen Islamophobie und Bedauerung des Großen Austauschs von RTL verjagt, wenngleich die Diskussionssendung Z&N (Zemmour et Naulleau) vorerst bleibt. Ungefähr gleichzeitig tötet ein muslimischer Polizist eine Reihe von Kollegen und Innenminister Christophe Castaner zieht mit Maulkorbmedien an einem Strang, um den Fall zu vertuschen. Finkielkraut über die „Maulkorbmedien“: „Freude über Großen Austausch ist erwünscht“ weiterlesen

Kohle für Großen Austausch: was Klimaschutz mit Massenmigration zu tun hat

Die unwiderstehlich edle Humanitärmigration kostet Billionen (Tausende Milliarden, Millionen Millionen), die kein normaler Staat bezahlen kann kann. Was liegt da näher, als einen unwiderstehlich edlen Vorwand für die Schröpfung der Bürger zu finden und sich hinter einer manichäisch-exaltierten Kinderschar zu verstecken, die dies fordert? Kohle für Großen Austausch: was Klimaschutz mit Massenmigration zu tun hat weiterlesen

Grüne Pfarrerin verteilt Hetze in Liedtext. Die Frage: Wer hetzt denn nun?

Pfarrerin und Dichterin Miriam Waldmann aus Lahr, Baden-Württemberg, arbeitet zugleich für Bedford-Strohm und für Habeck-Baerbock. Als Vertreterin der geistlichen und weltlichen Gewalt leitet sie Breite Bündnisse mit dem Ziel, Michael Stürzenberger und andere Islamkritiker an der Wahrnehmung ihrer Grundrechte zu hindern. Auf dem Platz, wo BPE eine Kundgebung abhält, leitet Pfarrerin und Dichterin Waldmann eine Gemeinde zu kirchlichen Hänselgesängen der folgenden Art an: „Ein Männlein steht in Lahr heut und schwätzt dumm rum, Verbreitet Hass und Lügen, biegt die Wahrheit krumm, Sag wer mag das Männlein sein, das da steht fast ganz allein? Stürzenberger lass es sein und geh doch heim!“

In Münster bringen Lehrerinnen ihre Kinder auf die Straße, um quasi-kirchliche Gesänge a la „Wir wollen kein CO2 mehr“ aufzuführen. Die Guten drehen durch. Zwei Medienexperten mit höchsten Weihen fordern einen neuen Pressekodex, der die Presse verpflichten soll, die AfD und ihre Vertreter routinemäßig als „Faschisten“ oder zumindest „Rassisten“ zu brandmarken (und somit Zielmarken für gewalttätige „Antifaschisten“ zu setzen). Sie berufen sich auf Alliiertenstatute, die die hiesige Presse auf Antifaschismus verpflichten. Der leitmediale Zensureifer ist jedoch nicht auf Deutschland beschränkt. In den USA und Frankreich sehen wir das gleiche Schauspiel.

Conservo

www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Stecher

Gestern war ich in Lahr im Schwarzwald und habe mich über Faktische und Argumentative gute Islamkritik – Genau gesagt Kritik am Politischen Islam – informiert.

Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) war dort mit Michael Stürzenberger vertreten.

Seltsame Eindrücke begleiteten meinen Ausflug:

Linksextreme mit Bierflaschen werden nicht vom Platz genommen. Ein Mann, der die Veranstaltung besuchte, wurde wegen seiner Schutzweste von der Polizei genauestens gefilzt. (Natürlich ist das Tragen von Waffen etc., natürlich auch Schutzwesten, bei Veranstaltungen dieser Art verboten.)

Interessant wurde es, als eine Gesangsdarbietung am Rande Ihre Hetztexte verbreitete. Nach kurzer Recherche konnte ich den Text in Papierform erlangen und war erstaunt.

Noch erstaunlicher war ich über die Verfasserin dieser Zeilen.

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Legendäres Beatles-Album „Abbey Road“ stürmt die britischen Charts

Am 26. September 1969 veröffentlichten die Beatles ihr letztes Studio-Album „Abbey Road“. Zum 50. Jahrestag erschien nun eine Re-Edition dieser Kult-Scheibe zusammen mit einer zweiten CD, auf der sich bisher unveröffentlichtes Material befindet.

Erst letzthin hatte ich mich gewundert, als sich im Kinderkanal des Bunten Rotfunks (BR) eine Göre das Beatles-Stück „Penny Lane“ wünschte. Eigentlich könnte man meinen, für Kinder sei das Schnee von gestern. Und nun die Nachricht, daß die Neu-Auflage des berühmten Albums mit dem Zebrastreifen im Oktober 2019 die britischen Charts stürmt. Eine Schlagzeile, die wie aus der Zeit gefallen scheint und doch so stimmig ist wie nur was.

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Abbey Road Twitter Paul McCartney

Die Musik der Beatles ist definitiv unkaputtbar. Kompositionen mit Substanz, was sich nicht zuletzt in unzähligen hinreißenden Cover-Versionen widerspiegelt. In Jazz-, Klassik- oder Rock-Versionen. Yesterday, Let it be, Hey Jude oder Joe Cockers Version von „With a little help from my friends“ sind einfach nur zum Niederknien.

Die Beatles waren für viele junge Leute ein Schlüsselerlebnis. Die Zahl der Musiker, die erst durch die Beatles zur Glampfe oder zum Schlagzeug fanden, um dann später selbst erfolgreiche Rockstars zu werden, geht in die Hunderte.

Zwischen 1962 und 1970 veröffentlichten die Beatles 12 Alben. Eines besser als das andere. Aber schon 1969 zeichnete sich das Ende ab. Am 12. März 1969 heiratete Paul McCartney Linda Eastman, am 20. März John Lennon Yoko Ono. Geschäftliche und private Differenzen belasteten die Beziehungen der Fab Four.

Um so überraschender war es, daß sich das Quartett am 26. April 1969 dann doch nochmal zusammenfand, um ein neues Album, das zuerst (Mount) Everest heißen sollte, bis man sich auf „Abbey Road“ einigte. Am 19. August nahmen die Beatles George Harrisons „Here comes the sun“ als letztes Stück der LP auf, am 20. August fanden sie sich abschließend nochmal im Studio zusammen, nachdem Ian McMillan am 8. August 1969 das tausende Male kopierte Cover-Foto auf dem Zebrastreifen der Abbey Road im Kasten hatte.

50 Jahre «Abbey Road» von den Beatles
HANDOUT – 24.02.2010, —: CD-Cover aus dem Box-Set „Abbey Road“ von den Beatles. Vor 50 Jahre wurde das Album Abbey Road von den Beatles veröffentlicht. Das Album wurde nach der gleichnamigen Straße im Londoner Stadtteil St. John·s Wood benannt. (Aufnahmedatum und -ort unbekannt – zu dpa «Der letzte Geniestreich: 50 Jahre «Abbey Road» von den Beatles») Foto: Apple Corps Ltd/dpa – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Beatles und The Analogues. Das Foto darf nicht verändert und nur im vollen Ausschnitt verwendet werden. Keine Archivierung. Nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Zwischen dem 6. Mai und 1. Juli 1969 stellten die Beatles ihre Arbeiten für das neue Album vorübergehend ein. Wegen eines Verkehrsunfalls im Juni 1969 in Schottland kehrte John Lennon erst am 21. Juli 1969 wieder mit vollem Einsatz in die Abbey Road Studios zurück. Aber dann gleich mit dem Hammer-Stück „Come Together“, das wie „Help“ wieder ein typischer Knüller von Lennon war.

Summa summarum spannende und stürmische Zeiten im „Summer of 69“ zwischen Mondlandung, Woodstock (15.-18.8.1969) und Vietnam-Krieg.

Auf der Bonus-CD befindet sich u.a. eine Instrumental-Version der Komposition „Because“, die in ihrer „nackten“ Form den Charme von Beethovens „Mondschein-Sonate“ evoziert.

Interessanterweise gab es sogar vorübergehend den Plan, zu Weihnachten 1969 ein weiteres Album zu produzieren:

„Am 8. September 1969 trafen sich Lennon, McCartney und Harrison (Ringo Starr war an diesem Tag zu einer Untersuchung im Krankenhaus) zu einer Besprechung in der Savile Row. Um Starr später über die Ergebnisse informieren zu können, wurde das Treffen auf Tonband aufgezeichnet. Themen waren unter anderen eine mögliche neue Single vor Weihnachten sowie das Nachfolgealbum von Abbey Road. Lennon schlug vor, dass er, McCartney und Harrison jeweils vier Lieder und Starr zwei Lieder beanspruchen dürften, er wünschte zudem, die Autorenschaft Lennon/McCartney solle beendet werden.[10] Die Aufzeichnung des Treffens wurde 50 Jahre später veröffentlicht und widerlegte die bis dahin verbreitete Annahme, den Beatles sei bereits während den Aufnahmen bewusst gewesen, dass Abbey Road ihr letztes Album sein würde“ (Wikipedia)

Am 8. Mai 1970 erschien mit „Let it be“ das letze Album der Beatles, das allerdings schon vor „Abbey Road“ aufgenommen wurde. Letzte offizielle Single der Beatles war passenderweise eine Aufnahme mit dem Titel „The long and winding road“.

Am 10. April 1970 gab Paul McCartney die Auflösung der Beatles bekannt. John Lennon, Paul McCartny, George Harrison und Ringo Starr setzten ihre Karriere als Solo-Künstler fort.

John Lennon wurde am 8. Dezember 1980 von einem Attentäter in New York erschossen, George Harrison starb am 29. November 2001 an Lungenkrebs.

Die Beatles sind Geschichte, ihre Musik nicht.

Anhang

John Lennons „Imagine“ wird regelmäßig als Hymne der Bunten Republik eingesetzt.  So etwa bei antivölkischen Festakten von Merkel oder bei Gegendemos. Die Botschaft ist die der zur EU-Hymne erhobenen „Ode an die Freude“, nur dass an die Stelle des Alkohols das LSD getreten ist, unter dessen Einwirkungen alls Grenzen und Strukturen schwinden und das Oneworld-Paradies anbricht. Die Welle der Rockmusik, die im Hintergrund dudelt und auf ihren Rhythmus mit „Beat“ aufmerksam macht, wird vielfach als Zeichen des Niedergangs der Musikkultur und sogar „Niedergang des amerikanischen Geistes“ („Closing of the American Mind“) interpretiert, so auch vom Autor des gleichnamigen Bestsellers von 1988, Allan Bloom.

Musikwissenschaftliche Studien zeigen, dass die Kompositionen in den Jahren nach den Beatles immer armseliger wurden, was sowohl mit einem musikalisch immer unbedarfteren Publikum – siehe Punk oder Rap – zusammenhängt als auch mit den Regeln des prekären Gewerbes, das von Aufmerksamkeit in Hintergrunddudelei aus dem Radio lebt. In manchen dieser Studien ist zu erfahren, dass die Musik der Beatles vergleichsweise vielseitig und anspruchsvoll war. Auch deshalb sind sie zu Klassikern ihres ansonsten schnellebigen unklassischen Genres geworden.

Der Bayer verzeiht vieles – aber den Wendehorst nicht

Groß war der bei allen Konservativen (und besonders bei uns), als Horst Seehofer, damals noch bayerischer Ministerpräsident, Kraft seines Amtes als bajuwarischer Löwe nach der Bundestagswahl auf Konfrontationskurs zur Gottkanzlerin und ihrer linksliberalen Entourage ging. Eine konservative Revolte schien greifbar, ein CSU-Kanzler rückte in Reichweite realer Optionen.

Markus Kink schreibt weiter:


Und heute?

Wir wissen natürlich, wie diese Geschichte weiterging.

Der bayrische Prachtlöwe hat gebrüllt – aber natürlich wollte er nur spielen – um eine halbe Stunde später mit eingezogenem Schwanz und demütig gesenktem Haupt seiner Herrin um die Beine zu streichen.
Nein, dieser bayrische Löwe war da schon wahrlich kein Prachtexemplar mehr – alt, zahnlos und gebrochen wurde er von seiner Dompteurin Merkel durch die Manege gejagt. Eine Peitsche benötigt sie dafür wahrlich nicht, meist reicht ein strenger Blick und „Horschti“, wie er in Berlin mitleidig genannt wird, kuscht in die Ecke.

Und jetzt? Hätte er nicht als Innenminister alle Optionen, seinem Land und dem Volk dem er per Eid verpflichtet ist, noch einen letzten Dienst zu erweisen? Sich gegen den Mainstream, die Kanzlerin zu stellen und sie mit Taten zu brüskieren – die Grenzen schließen, die Illegalen abschieben und Deutschland in einen Rechtsstaat zurück zu verwandeln, der diesen Namen verdient. Es wäre das politische Ende einer schwachen Kanzlerin und sein Eintrag in die Geschichtsbücher Europas, seine Chance als Gerechter in die Annalen einzugehen.

Aber natürlich wird „Horschti“ nichts dergleichen tun – wachsweich in den Händen der großen Vorsitzenden versucht er die Grünen links zu überholen und sich den NGOs als Bückling darzubieten.

Merkels Pagen und Leckagen
(c) Uwe Ostertag

Aber eines, lieber Horst, solltest du nie vergessen, wenn dir Wohl und Wehe deiner CSU noch etwas bedeuten:

Der Bayer verzeiht vieles – aber kein Bündnis mit den grünen Zersetzern.


Markus Kink

Anhang

Seehofers Wendigkeit irritiert die eigenen Leute. Er redet neuerdings wie Linksgrüne davon, dass „Seenotrettung“ Vorrang vor allem anderen habe. Einerseits warnt er vor einem neuen 2015 und andererseits tut er so, als könnte man das lawinenartige Anschwellen der Völkerwanderung durch ihre „zeitweilige“ europäische Zementierung verhindern. Zugleich erklärt er, schon der kurzfristig zu erwartende Seenötiger-Ansturm sei von Italien alleine nicht bewältigbar und auch eine westeuropäische Koalition der Willigen reiche zur Aufnahme der Schiffbruchwilligen nicht aus. Man sollte folgerichtig erwarten, dass erst einmal die vielerorts (auch z.B. von Joachim Herrmann und Sebastian Kurz) geforderte Rückverschiffung nach Afrika umgesetzt wird. Der Königsweg hierfür wäre der Widerruf des Nichtzurückweisungsprinzips. Wenn sich hierfür kein Wille findet, wäre hilfsweise eine weitere Bekämpfung der Humanitärschlepperei (z.B. ihr Verbot in einer Zuständigkeitszone der libyischen Küstenwache) denkbar. All dies müsste jedweder Durchlöcherung der bestehenden Europäischen Regeln (Dublin) zuvorkommen. Während frühere Schwenker von Seehofer mit leitmedialer Macht und politischer Großwetterlage erklärt werden konnten, geht seine plötzliche Positionierung am linken Rand der CDU/CSU darüber hinaus, so dass Spekulationen über mögliche Demenz oder Erpressbarkeit Seehofers ins Kraut schießen.

Panik ist ein schlechter Ratgeber: Schlittern wir per FFF in eine Öko-Diktatur?

Die GRÜNEN sind im Aufwind.  Nicht nur in Umfragen und Wahlen. Sondern auch in immer radikaleren Forderungen: Verbot von Öl-Heizungen sofort, Abwicklung der deutschen Automobil-Industrie, Verbot des Verbrennungsmotors.

Die unverkennbar linksradikal unterwanderte „Fridays for future“-Bewegung mag von guten Intentionen inspiriert sein, basiert aber auf Halbwahrheiten, Desinformation und zunehmenden Fanatismus.

An Fanatismus grenzt auch die kategorische Festlegung der GRÜNEN auf die sogenannten erneuerbaren Energien. Abgesehen von der Auswirkungen auf das Artensterben durch die Windkraft kommen weder die Probleme der Entsorgung ausgedienter Windkraftanlagen noch die Millionen von Batterien für E-Autos zur Sprache.

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Windkraft und Schäden an Flora, Fauna und Gesundheit

In „Charismatismus“ nehmen die Autoren Felizitas Küble und Prof. Dr. Hubert Gindert aus christlicher Perspektive dazu Stellung:

Ein Protest geht um die ganze Welt“, titelte die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ, 21.9.2019).

„Vor einem Jahr begann die Schwedin Greta Thunberg ihren Schulstreik für das Klima. Inzwischen schließen sich ihr Millionen, nicht nur junge Menschen auf allen Erdteilen an. Die Fridays for Future-Demos waren vielerorts die größten seit Jahren“.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift DER FELS

Tatsächlich gehen die Menschen weltweit auf die Straße. Dem Netzwerk, das hinter der Massenmobilisierung steht, gelang es in mehr als 100 Ländern, vor dem Klima-Gipfel in New York „Streik-Aktionen“ durchzuführen, und das nicht nur in großen Metropolen wie Berlin mit 270.000 Teilnehmern, sondern auch in kleinen Städten wie Landsberg mit rund 2.500 Demonstranten.

Selbst an der „Basis“ werden politisch-radikale Forderungen gestellt: „Wir müssen handeln, Systeme wandeln“ riefen hunderte von Menschen im Chor. Weitere Parolen waren „Kapitalismus tötet“. Im Frage-Antwort-Chor, der per Megaphon gesteuert wird, wurde in Landsberg wie weltweit „Klimagerechtigkeit“ gefordert.

Aufgeheizte Demonstranten äußerten: „Wenn sich was bewegen soll, muss die Politik mit Verboten nachhelfen“, denn es sei „blauäugig“, sich auf die „Mündigkeit“ der Menschen zu verlassen. Wir müssen neue Wege des „glücklichen Lebens“ finden (Landsberger Tagblatt, 21.9.2019).

Bekommen wir neben Links- und Rechtsradikalität zusätzlich dem Öko-Radikalismus hinzu? Es scheint so.

Revolutionäre haben schon immer mit Angst und Panik operiert. So heißt es im Bericht über die Landsberger Demo: „Viele Menschen drücken ihre Angst vor der Zukunft aus“.

Wer Bilder großstädtischer Demos betrachtet, findet auf Transparenten, Schildern und Plakaten diese Angstparolen. Manche sind von Berlin bis Rio wortgleich. Es kommt aber auch Wut hinzu, wie beim Auftritt von Greta Thunberg auf dem Klimagipfel in New York.

Dazu bemerkte Bundesminister Gerd Müller zurecht: „Nur Wutreden halten, wie Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen, wird uns nicht weiterhelfen“ (AZ, 25.9.19).

Der CDU-Parlamentarier Roderich Kiesewetter sagt: „Wer da rational argumentieren will, ist von vornherein diskreditiert. Das ist die neue Qualität mangelnden Willens zur Sachlichkeit“ (AZ, 25.9.2019).

Selbst der Politikwissenschaftler Alexander Straßner von der Uni Regensburg, der ein gewisses Verständnis für die Ungeduld von Demonstranten aufbringt, warnt vor einer Radikalisierung der Gruppierung: „Es ist ein gefährlicher Punkt erreicht… Es gibt Massenproteste, die Maßnahmen der Bundesrepublik werden als nicht ausreichend angesehen, da ist der Schritt zur Gewalt nur noch ein kleiner“.

Die Fokussierung der Aktivisten auf die Wissenschaft sei ehrenwert, führe aber zur Errichtung einer Technokratie: „Wieso braucht es überhaupt noch zivile Eliten, wenn die Wissenschaft alles weiß?… In einer Demokratie geht es um Mehrheiten, die erlangt werden müssen“.

Prof. Wolfgang Kraushaar gilt als „Kenner deutscher Protestbewegung“. Er sagt: „Diese Klimaschutzbewegung ist unter den Vorzeichen eines Generationenprojekts angetreten. Die junge Generation ist gegen die ältere, die ihrer Eltern und Großeltern, angetreten und wirft ihnen vor, ihre Zukunft zu verspielen… Um ihren Forderungen Genüge zu tun, wäre es wohl am einfachsten, wenn es eine Ökodiktatur gäbe“.

Die politisch Verantwortlichen, insbesondere Kultusbehörden und Schulleitungen kapitulieren vor der „Indoktrination von Kindern und Jugendlichen“ und geben sich wie „panisch Getriebene“.

Auf stürmischer See braucht man mutige Kapitäne, die das Steuer mit fester Hand und Mut halten. Wir haben aber eher den Eindruck, dass politisch Verantwortliche durch die Hysterie der Massendemos in die Knie gehen.

Im Grunde bestünde kein Grund dazu, weil es den weitgehenden Konsens gibt, „dass es sehr wohl überfällig (ist), Verschwendung natürlicher Ressourcen zu stoppen und den Raubbau in der Natur zu bremsen und Alternativen zu fossilen Treibstoffen zu entwickeln“ (Dieter Stein in der Jungen Freiheit vom 27.9.2019).

Tatsächlich sind wir mit „Systemveränderern“ konfrontiert, welche die demokratische Ordnung und unser Rechtssystem „reformieren“ und eine neue Ideologie installieren wollen: Das irdische Paradies per Umweltschutz.

Eine neue, weitgehend gottlos gewordene Welt hat das Vertrauen in den Schöpfer verloren, der diese Welt geschaffen und den Menschen die Fähigkeit gegeben hat, Krisen durchzustehen und zu bewältigen.

 

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